Von Störchen zu Straußen

Neubürgerradtour auf alten und neuen Wegen unterwegs

Zur traditionellen Neubürgerradtour am Spargelmarktsamstag konnte Bürgermeisterin Christiane Staab auch dieses Jahr bei bestem Wetter (auch dies ist traditionell!) etwa 30 Radlerinnen und Radler begrüßen.

Ein kühler Trunk erwartete die Radlerinnen und Radler , die mit Bürgermeisterin Christiane Staab, Klaus Brecht und Christian Horny unterwegs gewesen waren, auf dem Spargelmarkt (Foto: Pfeifer)

Eine bunt gemischte Truppe vom Grundschüler bis zum Senior begab sich auf die Tour, die Klaus Brecht, Leiter des städtischen Fachbereichs Ordnung und Umwelt, in bewährter Manier mit seinem Mitarbeiter Christian Horny zusammengestellt hatte. Zunächst ging es zum Astorhaus, wo Christian Horny, der auch Koordinator des Stadtradelns in Walldorf ist, Wissenswertes über das Gebäude und dessen Namensgeber Johann Jakob Astor vermittelte. Anschließend fuhr die Gruppe gen Osten über den Mühlweg zum Session Musikhaus, um dann von dort aus nach Norden an den Walldorfer Wiesen und dem Tierheim vorbei zur Storchenwiese zu gelangen.

Die Radlerinnen und Radler wurden dort schon von Wolfgang Högerich, dem Vorsitzenden der Nabu-Ortsgruppe Walldorf-Sandhausen erwartet. Högerich informierte über die von der Stadt initiierte Wiederansiedlung des Weißstorchs. Über ein eigens aufgebautes Spektiv konnten die Interessierten vom Damm des Hardt-bachs aus die zahlreichen Brutpaare auf der Storchenwiese betrachten. Neben den klassischen Nisttürmen waren auch zwei Nester auf den Dächern der Jagdhochsitze und sogar ein Nest auf einem Waldbaum zu bestaunen. Der Weg der Radelgruppe setzte sich dann auf Gemarkung Sandhausen fort, wo man am Naturschutzgebiet Zugmantel und dem Wasserwerk vorbei zum unterirdischen Erdgasspeicher am Rande zu den Sandhäuser Höfen kam. Selbst manchem alteingesessenen Walldorfer war diese Einrichtung bisher nicht bekannt. Durch schöne, bequem zu befahrende Waldwege westlich der Autobahn A5 ging es an der Vesperhütte vorbei wieder Richtung Walldorf. Ein erfreulicher Anblick war die Koppel mit jungen Straußen, bevor über die Rennbahnstraße wieder die Stadt erreicht wurde.

Nach fünfzehn gefahrenen Kilometern in sommerlichen Temperaturen genossen alle das ebenfalls schon traditionell von der Stadt spendierte Freigetränk auf dem Spargelmarkt.

Veröffentlicht am 10. Juni 2019, 06:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=268369 

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