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Wiesloch: Baiertal

Infos zu Baiertal

Informationen zu Wieslochs Ortsteil Baiertal

Informationen, Impressionen und Sehenswürdigkeiten in Baiertal

Lage:

Benachbarte Orte von Baiertal sind Wiesloch bzw. Altwiesloch, Schatthausen, Unterhof, Dielheim und Maisbach (Nußloch).

Bevölkerung:

Während des „Wirtschaftswunders“ entwickelte sich Baiertal von einer ländlich-handwerklich geprägten Gemeinde zu einer modernen Wohnsiedlung. Große Flächen wurden für den Bau neuer Eigenheime erschlossen, was dazu führte, dass viele Menschen aus anderen Gemeinden und Regionen sich hier ansiedelten. Dies führte zu einem Anstieg der Einwohnerzahl um mehr als 1000 Personen auf über 3600 Einwohner zwischen 1950 und 1975.

Traditionelle Wirtschaftszweige wie die Zigarrenindustrie und der Bergbau, die zuvor zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen hatten, gingen in den 1950er Jahren zugrunde. Dies wurde durch die Ansiedlung von zwei Kleider- und einer Schuhfabrik im Ort zwischen 1948 und 1960 ausgeglichen, die bis in die 1970er Jahre bestanden. Der Anteil der Auspendler stieg ebenfalls bis 1970 auf über 800 Personen. Als der Individualverkehr immer wichtiger wurde, wurde 1967 die Eisenbahn nach Wiesloch stillgelegt.

Nach der Eingemeindung nach Wiesloch im Jahr 1972 erfolgte der Bau von drei vierstöckigen „Hochhäusern“ im Süden des Ortes sowie die Anlage eines Industrie- und Gewerbegebiets am südöstlichen Ortsrand, wohin bestehende Unternehmen umzogen und neue Industriebetriebe sich ansiedelten. In den 1980er Jahren fand eine Sanierung des Ortskerns statt, bei der neue Gebäude für die Raiffeisenbank und die Sparkasse entstanden, sowie der Bergfriedhof Baiertal 1988 eröffnet wurde.

Der letzte größere Anstieg der Bevölkerungszahl ereignete sich in den 1990er Jahren durch den Bau eines Neubaugebiets mit über 700 Wohneinheiten im Westen des Ortes Richtung Wiesloch.

Der Stadtteil hat heute rund 4500 Einwohner.

Geschichte:

Urkundlich wird der Ort erstmals am 29. April 841, zur Zeit Kaiser Lothars I., im Lorscher Codex erwähnt. Baiertal ist ein Stadtteil im Rhein-Neckar-Kreis, der früher selbständig war und seit dem 31. Januar 1972 zur Großen Kreisstadt Wiesloch gehört. Es zählt zu den ältesten Ortschaften in der Region. Baiertal liegt im nordwestlichen Kraichgau, einer hügeligen und welligen Senke zwischen dem waldbedeckten Buntsandstein-Odenwald und dem Schwarzwald. Die höchste Erhebung befindet sich im Nordosten der Gemarkung bei 233,7 m und die niedrigste bei 144 m im früheren Horrenberger Bahnhof. Baiertal ist benachbart zu Wiesloch, Schatthausen, Unterhof, Dielheim und Maisbach (Nußloch).

Flora und Fauna in Baiertal

Der Obstbau ist in Baiertal von großer Bedeutung. Mit einer Fläche von etwa 50 Hektar ist es die größte zusammenhängende Obstanlage in Baden. Die Erzeugnisse der fünf Obsthöfe werden von den Bauern selbst verkauft und haben ihnen einen überregional guten Ruf beschert. Im Gegensatz dazu hat der Weinbau in Baiertal nur eine untergeordnete Rolle, mit lediglich 0,75 Hektar Rebflächen im Jahr 1988. Historisch gesehen hatten jedoch auch andere Pflanzen, wie Hanf im 19. Jahrhundert, Tabak von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts und Hopfen um 1900, Bedeutung in der Region.

Gesellschaft und Kultur in Baiertal

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Sport in Baiertal

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Impressionen aus Baiertal

Text und Fotos: Robert Pastor