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Waldschule Walldorf: Umplanung reduziert die Mehrkosten

22. November 2025 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Gemeinderat Walldorf, Photo Gallery, Politik, Sambuga Schule, Waldschule Walldorf

 

Außenanlagen der Waldschule werden dennoch teurer

Die Neugestaltung der Außenanlagen der Waldschule wird teurer als ursprünglich geplant. Darüber informierte Stadtbaumeister Andreas Tisch den Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung. Er zeigte zwei Alternativen auf. Wie von der Verwaltung vorgeschlagen und vom Ausschuss für Technik, Umwelt, Planung und Verkehr empfohlen, entschied sich das Gremium für eine Umplanung. Damit werden sich die Kosten, die bislang mit rund 5,5 Millionen Euro (bei einem Gesamtvolumen von 25 Millionen für die Sanierung und Erweiterung der Waldschule) eingeplant waren, voraussichtlich um 300.000 Euro erhöhen. Hätte man dagegen an der ursprünglichen Planung festhalten wollen, wäre mit Mehrkosten von rund einer Million Euro zu rechnen gewesen.

Der Stadtbaumeister schilderte dem Rat die Entwicklung: Nach dem Architektenwettbewerb wurde der Auftrag für die gesamte Baumaßnahme im Februar 2022 an den Wettbewerbssieger, das Büro OK Landschaft (München), vom Gemeinderat vergeben. Die Entwurfsplanung und Kostenberechnung vom Dezember 2022 war dann nach seinen Worten Grundlage für den Baubeschluss im Januar 2023 mit Kosten für die Außenanlagen von 5,5 Millionen Euro. Grundsätzlich stelle diese Berechnung aber keine Kostengarantie dar. In der Rechtsprechung werde den Planern ein Toleranzrahmen von 20 bis 25 Prozent eingeräumt (was im konkreten Fall 6,6 bis 6,8 Millionen ergäbe). Berücksichtigen müsse man aber auch die grundsätzliche Baukostensteigerung seit Dezember 2022, die über zehn Prozent liege, was eine Steigerung von mehr als einer halben Million Euro bedeute. Deshalb, so der Stadtbaumeister, könnten die nun vorliegenden höheren Kosten „durchaus nachvollzogen“ werden.

Dennoch habe sich die Verwaltung mit der Kostensteigerung schwer getan und das Büro aufgefordert, Gedanken über Einsparungen anzustellen. Das mündete im Vorschlag, die Natursteinpflasterflächen deutlich zu reduzieren und stattdessen weite Teile der Flächen in Asphalt oder anderen einfacheren Belägen umzusetzen. Damit erhalte man zu niedrigeren Kosten dennoch für einen Schulhof funktional gut nutzbare Flächen, ohne die grundsätzlichen Freiraumqualitäten der Planung zu verlieren. Die möglichen Einsparungen liegen bei voraussichtlich rund 700.000 Euro, wobei berücksichtigt ist, dass dem Büro die Leistungen der Umplanung vergütet werden müssen.  Damit werden sich die Kosten der Außenanlagen letztlich „nur“ auf 5,8 Millionen erhöhen. Dem konnte der Gemeinderat einhellig zustimmen.

 

 

„Die Baustelle läuft ganz gut, wir kommen voran“, sagte Andreas Tisch über den aktuellen Stand der Arbeiten. Nach dem ersten Spatenstich im April 2024 und dem Richtfest im März 2025 seien in der Mensa und dem zusätzlichen Pavillon, die beide als Holzkonstruktionen über einer Bodenplatte in Passivhausbauweise errichtet werden, „der technische Ausbau im Gange“. Die Erweiterung des Hauptgebäudes erfolgt als Massivbau, hier stehe der Rohbau. „Wir sind mit allen drei Hochbauten in der Spur“, erklärte der Stadtbaumeister. Ziel sei, die Gebäude der Schule „zum kommenden Schuljahr zur Verfügung zu stellen“.

Mit der Baumaßnahme erhält der Campus der Waldschule, auf dem auch die Sambugaschule untergebracht ist, einen zusätzlichen Pavillon mit einer Nutzfläche von über 500 Quadratmetern. Die Mensa, die zwischen Hauptgebäude und Sporthalle entsteht, wird 160 Sitzplätze haben und in zwei oder drei Schichten täglich bis zu 400 Personen versorgen können. Mit der Erweiterung des Hauptgebäudes wird ein Aufzug eingebaut, Lehrerzimmer und Sekretariat werden vergrößert, für die Schulsozialarbeit entstehen zusätzliche Räume. Auch an die Belegung der Dächer mit Photovoltaikanlagen ist gedacht. Trotz der neuen Gebäude auf dem Areal der im Schuljahr 1966/67 in Betrieb genommenen Waldschule vergrößert sich die Fläche des Schulhofs: von knapp 4100 auf fast 4900 Quadratmeter. Mit zusätzlichen Bäumen und Büschen wird das Gelände dann auch wieder stark begrünt.

 

Text und Fotos: Stadt Walldorf

 

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