Tafeln in der Metropolregion freuen sich über Unterstützung

Inflation, steigende Energiekosten und eine wachsende Anzahl an Menschen, die das Angebot der Tafeln nutzen, stellen diese zur Zeit vor große Herausforderungen. Grund für Dietmar Hopp und seine Stiftung, die Tafeln in der Metropolregion Rhein-Neckar mit einer Spende von insgesamt 100.000 Euro
zu unterstützen.

Bild v. l. n. r.: Hans Klemm (Tafel Walldorf), Sabine Altmeyer-Baumann (Tafel Rheinland-Pfalz/ Saarland), Isabel Hopp (Dietmar Hopp Stiftung), Wolfhart von Zabiensky (Tafel Baden-Württemberg), Heike Bauer (Dietmar Hopp Stiftung), Willi Schmid (Tafel Hessen), Uta Mielisch (Dietmar Hopp Stiftung)

Insgesamt 30 Tafeln profitieren von der Förderung, die zum Beispiel dabei helfen soll, Logistik- und Kraftstoffkosten zu decken oder auch den Zukauf von Lebensmitteln ermöglichen kann. Pünktlich zum Tag des Ehrenamts freuten sich die Tafelverbände Rheinland-Pfalz/Saarland, BadenWürttemberg und Hessen als Spendenempfänger über die Zusage der Fördersumme, die sie unter den Tafeln der Region innerhalb ihrer Verbände verteilen. Stellvertretend für die vielen ehrenamtlich in den Tafeln Engagierten nahmen die Landesvorsitzenden Sabine Altmeyer-Baumann, Wolfhart von Zabiensky und Willi Schmid die Zusage am 5. Dezember in den Räumen der Tafel Walldorf entgegen und nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit Vertreterinnen der Stiftung.
„Aus den Medien und aus persönlichen Gesprächen mit Tafelvertretern und -vertreterinnen wissen wir um die nicht ganz einfache derzeitige Situation“, erklärte Stiftungsleiterin Heike Bauer, wie es zu der Idee kam, die von Stifter Dietmar Hopp sofort begeistert aufgegriffen wurde. Isabel Hopp als Vertreterin der Stifterfamilie ergänzte: „Wir schätzen das ehrenamtliche Engagement der Tafeln sehr und freuen uns, dass wir mit der Spende die derzeitigen Herausforderungen der Tafeln in der Metropolregion Rhein-Neckar abmildern können.“
Im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen bedankte sich Willi Schmid für die Unterstützung: „Das Geld hilft uns, unsere Arbeit weiterzumachen.“ Mittlerweile zählten auch Menschen, die in Lohn und Brot stehen zu den Kunden der Tafeln. „Es beschäftigt uns sehr, dass das Einkommen häufig nicht
mehr reicht, um die Familie zu ernähren“, sagte er.
Schmid wies zusammen mit Altmeyer-Baumann und von Zabiensky darauf hin, dass die Tafeln Hilfe weit über die Lebensmittelausgabe hinaus leisten. Sie seien wichtige Orte der Kommunikation für die Kundinnen und Kunden. Darüber hinaus engagieren sich viele etwa in der Seniorenarbeit oder organisieren Nachhilfeunterricht für Kinder von Tafel-Kunden. Ein besonderes Beispiel nannte Hans Klemm, Vorsitzender der Tafel Walldorf: Er und seine Mitstreiter haben im Sommer für Kinder aus dem Ahrtal einen Ferienaufenthalt in der Metropolregion Rhein-Neckar organisiert.

Quelle: Dietmar Hopp Stiftung

 

Veröffentlicht am 14. Dezember 2022, 14:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=307120 

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