Halloween Nachtübung des VdH Rauenberg

Der VdH Rauenberg – Verein der Hundefreunde Rauenberg e.V. – veranstaltete zum wiederholten Male eine Nachtübung der besonderen Art.

Rauenberg, 03.11.2018 (rp) – Ein gruselig aufregendes Abenteuer mit den Vierbeinern stand auf dem Programm, unter dem Motto Halloween.

Ziel der Nachtübung war es den Hund in außergewöhnlichen Situationen noch besser kennen und lesen zu lernen. Auf einer Strecke von ca. 4 Kilometern, die vom Hundeplatz über den Radweg nach Rotenberg führte und an den Weinbergen vorbei zurück – waren  unglaubliche 27 Stationen festgelegt.

Unheimliche Gestalten

Unheimliche Gestalten in der Nacht

Viele viele Details machen diese Nachtwanderung zu einem in unserer Region wohl einzigartigen Event. Über 60 Mensch/Hund Gespanne gingen in zeitlichen Abstand los.

Schon beim Betreten des Vereinsgelände des Rauenberger Hundevereins an diesem Abend, kam Halloweenstimmung auf.  Verkleidet und grusselig geschminkt begrüßten einige Vereinsmitglieder die Teilnehmer der Nachtwanderung. Ebenso kamen aber auch einige Familien deren Kinder auch nochmal die Möglichkeit nutzten einen zweiten Halloweenabend zu erleben.

Ein Lagerfeuer, Fackeln und allerlei Halloween-Dekoration schuffen ein stimmungsvolles Ambiente. Die Tische auf der Aussenterasse waren liebevoll geschmückt und die Wartezeit überbrückten die Besucher beispielsweise mit einen Glühwein bzw. Kinderpunch oder einen Stückchen Kuchen bzw. frisch zubereiten Waffeln. Die Einnahmen des Abends kommen der Jugendabteilung des Rauenberger Vereins zu gute.

Die Jugendarbeit ist dem Verein der Hundefreunde Rauenberg e.V. wichtig, so will er in Zukunft mehr tun um auch den Kindern aus Familien die keinen Hund besitzen, den richtigen Umgang mit Hunden näher bringen.

Ohne viel Hingabe und Liebe der vielen Helfer hätte diese Veranstaltung nicht funktionieren können, daher ein großes Lob an dieser Stelle.

Cash

Cash – Dogo Argentino Stafford Mix

Mit „Cash“ – dem 9-jährigen Dogo Argentino Stafford Mix sowie seinem Frauchen und Herren ging ich mit on Tour bzw. auf Nachtwanderung. Die drei kommen aus Wiesloch, dort ist Cash als sog. Kampfhund gelistet. Ich traf ihn an diesem Abend in Rauenberg zum ersten mal. Er begrüßte mich ebenso freundlich wie die anderen Hunde die ich beim Hundeverein traf.

Gegen 19 Uhr liefen wir los. Über den Radweg ging es Richtung Rotenberg, bei den Heiligenwiesen kam auch schon die erste Station – wie aus dem Nichts, im Schutze der Dunkelheit, kamen zwei düstere Gestalten hervor, Skelet und Sensenmann.

Auf dem Strassenboden waren Pfeile gemalt die den Weg markierten, an den Hecken und Büschen des Wegrandes waren leuchtende farbige Bändchen angebracht.

In Rotenberg ging es dann über die Weinbergstrasse und dem Feldweg in die Weinberge. Dort erwarteten uns viele Überraschungen wie fliegende Geister, Sensenmänner, ein raschelnder Busch, unheimliche Geräusche in der Nacht. Ein angsteinflössendes Kichern und Lachen war aus dem Nichts zu hören.

Die Spannung stieg vor jeder neuen Station, was kommt als Nächstes fragte man sich. In einer dunkelen Herbstnacht die Klänge von Horrorfilmmusik in den Weinbergen zu hören war schon aussergewöhnlich.

Cash war super entspannt! Gerade beim ferngesteuerten Auto, welches unerwartet die Strasse vor einem überquerte, sind viele Hunde erschrocken und waren ängstlich/unsicher.

An der letzten Station, am Lindenbaum, gab es ein Intelligenzspiel für Cash, und als Belohnung ein Leckerlie.

Kurzer Besuch im Tierpark Rauenberg

Auf dem Rückweg zum Hundeplatz haben wir noch eine Runde im Tierpark Rauenberg gedreht.

Da mich Cash in sein Rudel für unser gemeinsames Gassigehen so freundlich aufgenommen hat, wollte ich ihm nun, da sich die Gelegenheit ergeben hat, auch meine anderen tierischen Freunde vorstellen.

Die Rehe und Kaninchen haben Cash garnicht interessiert, gut der Hirsch der so neugierig immer näher kam, „das war schon ein komischer Hund“, muss sich Cash gedacht haben. Sein Desinteresse zeigte er aber indem er sich einfach umdrehte und uns somit zu verstehen gab: Lasst uns weiter gehen.

Wir gingen weiter zu Laura und Linda – Kaum gerufen, kamen die beiden lieben Esel auch schon direkt an den Zaun, so das Cash und die Esel sich erstmal zur Begrüßung beschnupperten. Um den kleinen See herum machten wir bei Martin der weißen, frechen und immer vorlauten Gans halt. Auch hier ein kurzes Beschnuppern. Ich mag diese Gans, egal was für ein Hund, die kommt gaz nah – schnattert was vor her und läuft wieder weg. „Lass sie doch babble“, muss sich Cash gedacht haben, von ihm kam kein Laut. Kein Knurren, kein Bellen.

Ob Geister oder Sensenmann, ob Gans oder Kaninchen – oder Artgenossen, Cash zeigte sich friedlich unf freundlich. Kämpfen, nein Danke.

„Wir fanden es sehr hilfreich und interessant. So konnten wir unseren Hund besser kennenlernen, da wir ja nicht genau wissen was Cash früher alles durch machen musste. Wir fanden es toll zu sehen wie gelassen Cash reagiert hat, bei allen Stationen“ – so das Herrchen von Cash.

Einige Fotos der Halloween Nachtübung:

 

Text und Fotos: Robert Pastor

Hinweis der Redaktion: Wir danken allen Teilnehmern für die Erlaubnis sie zu fotografieren und die Fotos in unserer Internetzeitung veröffentlichen zu dürfen! Diese Erlaubnis kann lt. DSGVO jederzeit widerrufen werden per E-Mail an: [email protected] / Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: https://www.wiwa-lokal.de/datenschutzerklaerung

 

Veröffentlicht am 4. November 2018, 19:54
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