Seltene Goldkatzen-Jungtiere im Zoo Heidelberg erkunden ihr Gehege
Im Zoo Heidelberg entwickeln sich die beiden rund neun Wochen alten Goldkatzen-Kater Samin und Mirza weiterhin sehr gut und werden zunehmend aktiver.
Bei einer aktuellen tierärztlichen Untersuchung wurden die Jungtiere gründlich kontrolliert, geimpft und mit einem Mikrochip zur eindeutigen Identifikation versehen. Beide Goldkatzen sind laut Zoo gesund und befinden sich mit ihrem Gewicht im optimalen Bereich. Während Mirza anfangs kleiner war, hat er inzwischen gut nachgeholt.
Die beiden Kater fressen inzwischen ausschließlich feste Nahrung und erhalten täglich Fleisch sowie kleine Beutetiere wie Küken und Mäuse. Sie sind verspielt, üben Klettern und raufen miteinander, während sie ihr Verhalten weiter erlernen.
Immer häufiger verlassen sie ihr Innengehege und erkunden das Außengelände, das sich in der Nähe der Alpakas befindet. Ihr noch weiches Jungtierfell verändert sich dabei zunehmend in Richtung des typischen Erwachsenenfells.
Die Geburt der beiden Jungtiere ist auch aus Sicht des Artenschutzes bedeutend: Asiatische Goldkatzen gelten als gefährdet, in europäischen Zoos leben derzeit nur sehr wenige Exemplare. Der Zoo Heidelberg übernimmt dabei eine wichtige Rolle im europäischen Erhaltungszuchtprogramm und koordiniert die Zuchtbemühungen für diese Tierart.
Für Besucher und Besucherinnen bietet sich aktuell eine seltene Gelegenheit, die jungen Tiere bei ihren ersten Erkundungstouren im Außengehege zu beobachten.