Flexibel und mobil: City Bikes sind im Trend

Umweltschutz und Nachhaltigkeit bekommen in der Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert. Das betrifft nicht nur die Energiewende oder das Kaufen von regionalen Lebensmitteln. Gerade in der Stadt spielt die Fortbewegung eine wichtige Rolle. Für kurze Wege bieten sich sogenannte City Bikes an. Sie sind als Alternative zum Auto konzipiert und liegen sogar für Pendler im Trend. Welche Grundausstattung die Räder haben sollten und wie teuer sie sind, klären die folgenden Abschnitte genauer.

Was ist ein City Bike?

Der Kernpunkt eines jeden Citybikes ist die Alltagstauglichkeit. Durch die Form des Rahmens und die Position des Sattels sitzt der Fahrer deutlich aufrecht und komfortabler, als auf einem Rennrad beispielsweise. Die Sitzposition ist entspannt und auch für längere Strecken geeignet. Der Sattel ist meist ergonomisch geformt und der Rahmen bietet einen tiefen Einstieg. Die meisten Modelle sind mit einer Nabenschaltung ausgestattet. Die Komponenten werden durch Abdeckungen gut vor äußeren Einflüssen geschützt und es ist kaum eine Wartung nötig. Zudem muss das City Bike straßentauglich und für den Verkehr zugelassen sein. Dazu gehören die korrekte Beleuchtung gemäß StVZO, eine Klingel und die notwendigen Reflektoren. Insgesamt überzeugt das Bike also mit folgenden Eigenschaften:

  • komfortabel
  • flexibel
  • straßentauglich
  • langlebig
  • zuverlässig

Wie teuer ist ein gutes City Bike?

City Bikes gibt es bereits ab 200 Euro für den einfachen Gebrauch. Wer auf eine besondere Ausstattung achtet oder auf ein spezielles Design setzt, zahlt gerne 500 Euro und mehr. Decathlon ermöglicht als Onlineshop für Sportartikel, Fahrrad und Co. einen guten Überblick und stellt sein Angebot an unterschiedlichen City Bikes genauer vor. Darunter sind auch sportliche Varianten für Fitness und Training zu finden oder City E-Bikes, die aktiv mit Akkubetrieb unterstützen. Leidenschaft und Innovation werden hier bei der Auswahl des Sortiments großgeschrieben.

Oftmals werden die City Bikes rein vom Optischen her mit dem Hollandrad verwechselt. Letzteres eignet sich jedoch eher für flaches Gelände ohne großen Anstieg. Es ist aus Stahl gefertigt und oft nur mit drei Gängen ausgestattet. Das City Bike ist deutlich leichter und bietet viel mehr Gänge, die sich für welliges Gelände eignen. Einen starken Anstieg wirst du auch mit diesem Rad nur mühselig bewältigen, ist in Städten aber weniger von Bedeutung. Hauptsache der Körper bleibt vital und in Bewegung.

Welche Rahmengröße ist die richtige?

Neben Design und technischen Komponenten, ist die richtige Rahmengröße für das City Bike zu wählen. Sie wird in Zoll angegeben und ist als Maßeinheit zwischen verschiedenen Herstellern vertreten. Der Standard bewegt sich zwischen 14 und 26 Zoll. Wird eine Rahmengröße über 26 Zoll benötigt, kann es sich um ein Sondermodell handeln. Allerdings sind solche Werte nur für sehr große Menschen geeignet. Die ideale Rahmenhöhe wird also von der Körpergröße bestimmt. Eine feste Norm gibt es dennoch nicht. Anhand der Körpergröße lässt sich der Rahmen aber besser berechnen. Folgende Tabelle gibt eine erste Übersicht:

Körpergröße
in cm

Rahmengröße
in Zoll

150 – 160

16 – 19 ‘‘

160 – 170

19 – 20 ‘‘

170 – 175

20 – 21 ‘‘

175 – 180

21 – 23 ‘‘

180 – 185

23 – 24 ‘‘

185 – 190

24 – 25 ‘‘

Über 190

26 ‘‘ und mehr

Diese Größen sind natürlich Richtwerte und nur als Empfehlung zu sehen. So kann bereits eine Vorauswahl an Modellen getroffen werden. Eine komplette Größenberatung ersetzt diese Tabelle nicht. Schließlich muss das City Bike wirklich zum Körperbau passen. Hierfür ist die Schrittlänge genau zu messen. Auch die Armlänge spielt für die richtige und bequeme Sitzposition eine wichtige Rolle. Schließlich soll der Fahrkomfort auch auf längeren Strecken nicht verloren gehen. Eine falsche Rahmengröße verursacht im schlimmsten Fall Schmerzen oder Haltungsschäden. Die Rahmengröße ändert sich, je nach Fahrradmodell. Für ein Trekkingrad oder ein BMX ist natürlich ein anderer Wert gültig. Diese Räder sind aber weniger für Stadtfahrten geeignet, außer in einem Skaterpark wie in Walldorf.

Modelle für Damen und Herren im Vergleich

Das City Bike für Damen unterscheidet sich von den Herrenmodellen nicht nur durch eine bestimmte Farbe oder ein schönes Design. Bei genauerem Hinsehen gibt der Rahmen eine andere Bauart vor. Beim klassischen Herren Citybike verläuft das Oberrohr waagerecht. Die Damen setzen eher auf den Trapezrahmen oder den Komfortrahmen. Beim Trapezrahmen orientiert sich das Oberrohr parallel zum Unterrohr und ermöglicht damit einen komfortablen Einstieg. Beim Komfortrahmen sind beide Rohre miteinander verschmolzen. Der Einstieg ist nochmal tiefer und damit gerade für Fahrten in der Stadt sehr angenehm. Dabei geht der tiefe Einstieg am Fahrrad noch auf eine Zeit zurück, in der Frauen öfter Röcke getragen haben.

Zusätzlich lassen sich die City Bikes mit verschiedenen Taschen ausstatten, beispielsweise am Gepäckträger, am Lenker oder am Sattel. Diese Taschen ermöglichen mehr Stauraum und zeigen sich für den nächsten Einkauf oder für andere Besorgungen praktisch. Auch beim Sattel und Lenker gibt es unterschiedliche Designs und Extras. Der Komfort steht bei beiden Komponenten im Vordergrund. Zudem sind die meisten Modelle mit einer Nabenschaltung versehen. Die Kettenschaltung eignet sich eher in bergigen Gebieten, wenn eine große Übersetzungsbandbreite gefordert ist.

Bildquelle pixabay.com (icsilviu, Surprising_Shots)

Veröffentlicht am 14. Januar 2022, 21:58
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