„Das kleine Känguru und der Angsthase“ in der Stadtbücherei Walldorf

Das „Blinklichter-Theater“ feiert 2020 sein 40-jähriges Jubiläum.
Die Akteure des Theaters, Wolfgang Messner und Werner Ries, freuen sich, anläßlich ihres Jubiläums zeitgleich mit dem 1250-jährigen Jubiläum der Stadt Walldorf eine ganze Woche für die Grundschulen und Kindergärten in Walldorf Vorstellungen geben zu können.

(bb) Die Vorstellungen begannen am Montag, 12. Oktober, für die Schillerschule und die Sambugaschule.

Am 14. Oktober waren drei Gruppen des Evangelischen Kindergartens zu Gast in der Stadtbücherei und lauschten begeistert der Vorstellung „Das kleine Känguru und der Angsthase“ (von Paul Maar).


Nach der Begrüßung durch die Leiterin der Stadtbücherei, Barbara Grabl, begrüßte Wolfgang Messner die Kinder und ihre Erzieherinnen und stellte sich als Dr. vet. med. Wurst vor.
Er verband dem kleinen Känguru die verletzte Pfote und sang ihm das „Heile, heile Segen …“-Lied vor. Immer wieder bezog er die Kinder in sein Spiel mit Zwischenfragen ein und ließ sie bei kleinen Liedern mitklatschen.
Zum kranken Känguru gesellte sich noch die kleine Springmaus, die er aus einem Grasbusch hervorlugen ließ. Der Angsthase wurde aus seinem „Angsthasenreihenhaussiedlungshäuschen“ abgeholt. Alle drei machten sich dann auf den Weg zur Beerensuche, denn das kleine Känguru wollte seiner Mama zum Geburtstag einen Beeren-Kuchen backen.
Im Wald können sich viele Tiere verstecken, und so ließ Dr. Wurst die Kinder verschiedene Tierstimmen wie Vögel, Frösche, Kuckuck oder Schleiereulen nachmachen. 
Eine Schlange, die sich der kleinen Gruppe anschloß, führte sie schließlich in eine Schlucht, in der es jede Menge Beeren gab. Aber die Schlucht war steil und die Schlange kam nicht mehr heraus. Die findige Springmaus schließlich rettete Schlange und Beeren mit ihrem Regen-/Sonnenschirm. 

Jetzt konnte das kleine Känguru seiner Mama einen schönen Beerenkuchen backen. Allerdings stellte sich überraschenderweise heraus, dass das Känguru seine Mama falsch verstanden hatte und sie erst später Geburtstag hatte. Doch trotzdem ließen sich alle Tiere den leckeren Kuchen schmecken und freuten sich, denn schließlich hat jeder einen „Geburts“-Tag, den man immer feiern kann.
Mit einem großen Applaus bedankten sich alle Kinder und ihre Erzieherinnen für diese unterhaltsame, lustige Vorstellung von Wolfgang Messner alias Dr. vet. med. Wurst.

Im Nachgespräch bedankte sich Wolfgang Messner im Namen der „Blinklichter“ nochmals ausdrücklich bei Frau Grabl und dem Team der Stadtbücherei für die Organisation dieser Jubiläumswoche. Sein Dank ging auch an die Stadt Walldorf für die Genehmigung der Veranstaltungen und an die Waldschule, die Sambuga-Schule und die Schillerschule, die die Vorstellungen in ihren Räumen möglich machten.
Nach vielen spielfreien Monaten (über 60 Vorstellungen mussten abgesagt werden) geht Wolfgang Messner jetzt „das Herz auf“, wenn er wieder vor Publikum spielen darf. Daher ist er auch umso dankbarer für die Walldorfer Jubiläumswoche.

Am Samstag, 17. Oktober, finden die letzten Vorstellungen des Blinklichter-Theaters in der Stadtbücherei statt. Die „Blinklichter“ zeigen das Theaterstück „Cowboy Klaus und sein pupsendes Pony“.

Eine Ausstellung mit Puppen aus den verschiedenen Inszenierungen der „Blinklichter“ kann noch bis zum 24. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten in der Stadtbücherei besichtigt werden. Fotos der Ausstellung und weitere Informationen zum Blinklichter-Theater finden Sie in unserem Artikel https://www.wiwa-lokal.de/?p=286540.

Text und Fotos: BBinz

 

Veröffentlicht am 16. Oktober 2020, 12:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=286898 

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