Vorbericht zum Spiel 1. FC Nürnberg : SV Sandhausen

Pressemitteilung SV Sandhausen Nr. 68 Saison 2021/22 22.04.2022

„Die Mannschaft ist gut drauf, wir sind gefestigt!“

Sandhausen. Mit vier Punkten aus den beiden letzten Heimspielen fährt der SV Sandhausen am Sonntag zum Auswärtsspiel nach Nürnberg. Anstoss im Max-Morlock-Stadion gegen den FCN ist um 13:30 Uhr.

Mit dem vorletzten Auswärtsspiel beim Club in Nürnberg biegt die der Saison 2021/22 auf die Zielgeraden ein. Nach wie vor beträgt der Abstand des SVS auf den Relegationsplatz sechs Punkte, für Coach Alois Schwartz allerdings kein Zeichen für Entwarnung im Kampf um den Klassenerhalt: „Für uns gilt es, keinen Schlendrian reinzukriegen, auf andere zu schauen wäre nicht klug.“
Und so gilt es erneut mit voller Konzentration diesen 31. Spieltag anzugehen, um das große gemeinsame Ziel zu erreichen.

Alois Schwartz hat auf der Pressekonferenz am Freitag nochmals auf das Spiel gegen St. Pauli geschaut, aber den Blick auch nach vorne gerichtet.

Alois Schwartz über …

… das Heimspiel gegen den FC St. Pauli: „Der Punkt im letzten Spiel gegen St. Pauli und wie er zustande kam, das fühlt sich natürlich gut an. Die Partie hat auch gezeigt, welche Entwicklung die Mannschaft genommen hat. In der Hinrunde haben wir das ein oder andere Spiel hintenraus noch abgeben müssen, so auch das Hinspiel gegen Nürnberg, wo wir ein, aus meiner Sicht, nicht reguläres Tor in der Nachspielzeit noch fressen mussten. Jetzt sieht man, wie stabil die Mannschaft geworden ist, mit welcher Mentalität und welchem Charakter sie auf dem Platz steht. Sie bestreitet solche Spiele gegen Spitzenteams bis zum Schluss und glaubt auch daran, noch etwas holen zu können.“

… die generelle Stimmung: „Mit dem Punkt gegen Pauli sind wir gut in die Woche reingekommen, die Stimmung ist gut. Und natürlich wollen wir so weitermachen. Ich bin guter Dinge, die Mannschaft ist gut drauf, wir sind gefestigt, und wie auch gegen die anderen Spitzenteams wollen wir versuchen, dem Club ein Bein zu stellen.“

… die Frage, ob aufgrund des späten Tores im Hinspiel gegen Nürnberg noch eine Rechnung offen ist: „Es hat schon weh getan, in der 93. Minute so ein Gegentor zu bekommen. Dass der Spieler mit der Hand seine Ballannahme korrigiert, das ist für mich ein klares Handspiel, auch wenn derselbe Spieler den Ball nicht mehr ins Tor schießt. Zudem kamen wir aus der Quarantäne, haben zehn Tage lang nur mit sechs Mann trainiert, der Rest kam erst zwei Tage vor dem Spiel zurück. Wir machen dann ein gutes Spiel und werden hintenraus so bestraft! Aber, wie sagt man so gerne, es gleicht sich immer alles aus. Wir haben unsere Lehren daraus gezogen und die Ausgangssituation ist diesmal eine ganz andere.“

… die Ergebnisse der Konkurrenten in Bezug auf die eigene Spielvorbereitung: „Natürlich schaut man bei einem Spiel wie Düsseldorf gegen Dresden mal hin, aber wir tun gut daran, auf uns zu schauen. Für uns gilt es, keinen Schlendrian reinzukriegen. Man kann sich auch mal freuen, aber man muss sich dann auch wieder dementsprechend auf das nächste Spiel vorbereiten und sich nicht ausruhen. Dabei auf andere zu schauen, wäre nicht klug.“

… die personelle Situation: „Es fehlen die Langzeitverletzten Tim Kister, Rick Wulle, Nikolai Rehnen und Julius Biada. Niko hat gestern erste Versuche auf dem Platz mit unserem TW-Trainer Daniel Ischdonat unternommen, Rick ist noch nicht so weit. Julius hat leider einen Rückschlag durch einen Muskelfaserriss erlitten und Kiste wird in dieser Saison keine Rolle mehr spielen. Probleme gab es bei Arne Sicker, der gestern umgeknickt ist, da müssen wir heute mal schauen, wie es ihm geht und ob er Richtung Nürnberg mitfahren kann? Positiv ist, dass Dennis Diekmeier voll mit der Mannschaft trainiert und keine Probleme hat.“

… den Planungen mit Dennis Diekmeier für kommenden Sonntag: „Wir freuen uns, dass wir mit Dennis und Bashi zwei Akteure zur Verfügung haben, die diese Position richtig gut spielen können und wir da keine Probleme haben. Bei Dennis sieht es im Moment gut aus, aber wir müssen die kommenden Tage noch abwarten, nicht dass es einen Rückschlag gibt. Insofern kann ich noch keine Prognose geben.“

… zur Entwicklung von Janik Bachmann: „Janik hat einen riesigen Sprung gemacht. Wie sehr viele andere hat auch er sich stetig verbessert. Wir sind eine Einheit geworden mit einem gemeinsamen Ziel, und diesem Ziel kommen wir immer ein bisschen näher. Janik trägt dazu auch bei, mit seiner unheimlich hohen Laufbereitschaft und mit seiner aggressiven Art. Zudem wird er immer wieder torgefährlich, man denke nur an das tolle Tor gegen den HSV, dass dann leider aberkannt wurde.“

… den nächsten Gegner und den Club 1.FC Nürnberg: „Der Verein hat eine riesige Tradition, da werden am Sonntag bestimmt 40.000 im Stadion sein, die die Mannschaft unterstützen können. Wir treffen auf eine extrem spielstarke Mannschaft, da müssen wir sehr gut arbeiten. Das ist uns in anderen Spielen aber auch schon gelungen, wie beispielsweise in Bremen, da waren auch 36.000 Zuschauer da. Wir müssen voll konzentriert sein und alles abrufen, um Erfolg zu haben. Das haben wir in dieser Liga immer wieder gesehen und dazu sind wir auch in der Lage.“

… seine Vertragssituation: „Wir sind in Gesprächen, aber im Moment zählt für mich nur das Nürnberg-Spiel. Tatsache ist, und das haben wir damals ja auch kommuniziert, dass sich der Vertrag bei Klassenerhalt verlängert, aber da sind wir ja noch nicht!“

Die Partie des SVS beim 1.FC Nürnberg wird im Fanradio des SVS, dem Hardtwald-Hörfunk, präsentiert von KURPFALZerleben, live übertragen. Die Reportage beginnt am Sonntag etwa zehn Minuten vor dem Anpfiff, also gegen 13:20 Uhr. Alle Informationen und den Livestream finden Sie auf unserer offiziellen Webseite unter https://svs1916.de/aktuelles/hardtwald-hoerfunk.html

 

Veröffentlicht am 22. April 2022, 17:00
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