Viele Tore und glückliche Gesichter in der Stadionhalle

VfB Wiesloch veranstaltete erstmals flock-in Wintercup mit über 60 Mannschaften

Nach den Hallenkreismeisterschaften und dem Sommercup im vergangenen Jahr hat der VfB Wiesloch nun erstmals den flock-in Wintercup ausgerichtet. Über 60 Mannschaften hatten über das Wochenende das Vergnügen, in der Wieslocher Stadionhalle gegeneinander anzutreten. Die Nachfrage im Vorfeld war riesig, rund 50 weitere Teams aus der Region hätten gerne mitgespielt. Wer einen Startplatz ergattert hatte, durfte ein professionell organisiertes Turnier mit ausreichend Spielzeit für alle Teams erleben.

Die Planungen hierfür hatte der Jugendvorstand um Benedikt Krauter und Tim Waibel schon im Herbst vergangenen Jahres konkretisiert, den gesamten Freitag wurde die Halle auf das eng getaktete Wochenende vorbereitet.

Den Start am Samstagmorgen machte das F-Jugend-Spielfest, bei dem sich die Jahrgänge 2012 und 2011 nacheinander messen durften. Zum Abschluss bekam jedes Kind zur Erinnerung eine Medaille überreicht.

Ab Mittag ging es mit einem E-Jugend Turnier weiter, hier wurde nach der Gruppenphase und der Zwischenrunde im Finale ein Siegerteam ausgespielt. Nach umkämpften, aber sportlich fairen Spielen qualifizierte sich die FVgg Neudorf dank eines tollen Teamgeists für das Finale. Sie traf auf die E3 des VfB Wiesloch, die sich im Laufe des Turniers signifikant gesteigert hatte. Unter gedimmter Beleuchtung und mit der lautstarken Unterstützung der Zuschauer wurden die Spieler einzeln aufs Feld gerufen. Der Gastgeber aus Wiesloch ging mit 1:0 in Führung, das Lied „Final Countdown“ läutete die letzte Minute ein. Während die letzten Sekunden von der Uhr liefen, schien es so gut wie sicher, dass der Pokal in Wiesloch bleiben würde. Doch wortwörtlich in letzter Sekunde glich Neudorf aus und rettete sich unter großem Jubel ins Siebenmeterschießen. Auch hier sollten die Gäste die Oberhand behalten und durften bei der anschließenden Siegerehrung stolz den verdienten Pokal in die Höhe strecken.

Ganz anders sah die Stadionhalle am darauffolgenden Sonntag aus, als morgens ein Bambini-Spielfest für die kleinsten Fußballer stattfand. Auf gleich drei Spielfeldern gleichzeitig wurde auf Minitore gespielt, was für reichlich Tore und viele glückliche Gesichter sorgte. Das Ergebnis spielte eine untergeordnete Rolle, stattdessen durften alle Kinder zahlreiche Spielerlebnisse sammeln und vor allem Spaß am Mannschaftssport gewinnen. Im Gymnastikraum waren Spielstationen aufgebaut, bei dem die Kinder Dosenwerfen oder über verschiedene Hürden springen konnten. Sogar Aktivitäten im Freien waren bei frühlingshaftem Wetter möglich, um die spielfreie Zeit zu überbrücken.

Nachmittags kam das Turnierwochenende zu seinem sportlichen Höhepunkt, als die D-Jugend-Mannschaften an der Reihe waren. Kurzfristig hatte ein Team wegen zu vieler Krankheitsfälle absagen müssen, was den Spielplan in seiner Form auseinander warf. Doch zeigten sich die Organisatoren sehr flexibel und entwarfen kurzerhand einen neuen Spielplan mit einer Fünfer- und einer Sechsergruppe. Im Finale trafen Post Südstadt Karlsruhe und die D1 des Gastgebers VfB Wiesloch aufeinander. Karlsruhe war mit nur fünf Spielern angereist und musste alle Spiele ohne Auswechselspieler bestreiten. Wiesloch dagegen hatte die Gruppenphase ohne Punktverlust und ohne Gegentor überstanden. Wie tags zuvor bei den E-Junioren, entwickelte sich ein mitreißendes Finalspiel, das jedoch torlos endete. Im Siebenmeterschießen hatte der Gast aus Karlsruhe mit 3:2 das glücklichere Ende. Zudem sicherte sich die JSG Karlsruhe Bergdörfer im „kleinen Finale“ den dritten Platz vor dem SKV Sandhofen. Bei der anschließenden Siegerehrung überreichte Sinan Karadas, Geschäftsführer der Firma flock-in, den Siegerteams persönlich die Preise und Pokale. Als Sponsor hatte flock-in den Verein bei der Ausrichtung des Turniers unterstützt und die Preise gestiftet.

Nur dank der Unterstützung von Sponsoren und Helfern ließ sich die ganze Arbeit bewältigen, die hinter dem erfolgreich verlaufenen Wochenende steckte. Es verdient höchsten Respekt, dass über dreißig Eltern, Schiedsrichter und Jugendspieler ehrenamtlich zu einem Wochenende beigetragen haben, das vielen Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Veröffentlicht am 24. Februar 2020, 11:00
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