Vernissage der besonderen Art: Pinsel (Roswitha Josefine Pape) trifft Feder (Bastian Schneider)

Seit dem 21. April 2016 ist erneut das Rathaus Walldorf Gastgeber einer Kunstausstellung.

(bb) Wie der 1. Beigeordnete Herr Otto Steinmann in seiner Begrüßungsrede erzählte, bietet die Stadt Walldorf ein umfassendes Kulturprogramm, bei dem das Rathaus häufig im Mittelpunkt steht, sei es mit Ausstellungen, Konzerten oder Vorträgen.
Und so begrüßte er an diesem Abend herzlich Roswitha Josefine Pape, Künstlerin aus Heidelberg, und Bastian Schneider, Schriftsteller und ehemaliger Gastkünstler in der Künstlerwohnung „Scheune Hillesheim“ in Walldorf.
Roswitha Josefine Pape erhielt 2001 den 1. Kunstpreis der Stadt Walldorf und der SAP AG für Malerei und präsentiert nun 15 Jahre später ihre Ausstellung „the shape of things“.
Bastian Schneider, am Beginn seiner Karriere als Schriftsteller stehend, war von Mitte 2015 bis Februar 2016 als Gastkünstler in der Künstlerwohnung „Scheune Hillesheim“ beheimatet. Dort wohnte er auch anlässlich seines jetzigen Aufenthalts in Walldorf.

Durch Hartmuth Schweizer, den Kunstbeauftragten der Stadt Walldorf, kam eine lose Zusammenarbeit für diese Vernissage zustande – von Heidelberg nach Wien, dem derzeitigen Wohnort von Bastian Schneider. Lediglich durch Telefonate und Mails lernten sich die Künstler kennen, die sich dann bei der Vernissage tatsächlich das erste Mal trafen.
Sehr produktiv sei die Zusammenarbeit gewesen, teilte Bastian Schneider mit, der anschließend zu den Bildern der Künstlerin passende „Stückwerke“ aus seiner Arbeit vortrug.

Anschließend begrüßte Hartmuth Schweizer die Künstler ebenfalls und zeigte sich beeindruckt von den Texten von Bastian Schneider. Er freute sich sehr, dass Bastian Schneider der Einladung der Stadt Walldorf zu dieser Lesung gefolgt sei und damit „den Part der Musik“ bei der Vernissage übernommen hat.
Sodann führte er in das Werk von Roswitha Josefine Pape ein. Sie sei eine der „renommiertesten Künstlerinnen von Heidelberg und der Region, die eine Reihe von wichtigen Preisen vorweist und eine intensive Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland hat“. Die Stadt Heidelberg ehrt sie demnächst mit einer Retrospektive als „Würdigung für eine besondere Künstlerpersönlichkeit“.
Hartmuth Schweizer beschrieb verschiedene Bilder der Künstlerin und stellte fest, wie gut doch die Texte von Bastian Schneider zu den Bildern passen.
Zum Abschluss las Bastian Schneider aus seinem ersten Buch „Vom Winterschlaf der Zugvögel“, erschienen Anfang 2016, zuerst seine Lieblingstexte vor, anschließend las er die von Roswitha Josefine Pape aus seinem Buch ausgewählten Kurzgeschichten vor.

Herr Otto Steinmann bedankte sich im Namen der Stadt bei der Künstlerin mit einem Blumenstrauß und bei Bastian Schneider und Hartmuth Schweizer mit einem Weingeschenk für die besondere und gelungene Zusammenarbeit zu dieser Vernissage.

Ein Team der Stadtverwaltung sorgte anschließend mit Getränken und Laugengebäck für die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher.

Die Ausstellung im Rathaus Walldorf, bei der es viel zu entdecken gibt, ist noch bis zum 26. Mai 2016 zu sehen.

Wer noch mehr von Bastian Schneider und seinen Kurzprosa-Texten aus seinem neuen Buch „Vom Winterschlaf der Zugvögel“ hören möchte, hat dazu auch am Donnerstag, 28. April, um 20 Uhr in Heidelberg im DAI in der Sofienstraße Gelegenheit.

Text und Fotos: BBinz

Veröffentlicht am 26. April 2016, 06:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=174028 

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