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Tafel Walldorf: Projekt „Bildungschancen“ an der Schillerschule und der Waldschule

15. März 2022 | > Walldorf, Allgemeines, Bildung, Das Neueste, Schillerschule Walldorf, Waldschule Walldorf, Walldorfer Tafel e. V.

Als übergeordneter Verband der über 960 Tafeln in Deutschland erhielt die Tafel Deutschland von der Deutschen Vermögensberatung AG gemeinsam mit dem Verein „Menschen brauchen Menschen e. V.“ finanzielle Mittel für die Umsetzung eines regionalen Projektes „Bildungschancen – Kinder und Jugendliche stärken“.

Die Tafel Walldorf hat – als eine von fünf Tafeln – aus diesem Projekt einen Betrag von 18.400 € beantragt und bewilligt bekommen.

Daraufhin hat Hans Klemm, Vorsitzender der Tafel Walldorf, acht pensionierte Lehrkräfte für dieses Projekt akquiriert, die zum Großteil auch Mitarbeiter der Tafel Walldorf sind.
Nach Ende des Schuljahres werden sie aus den finanziellen Mitteln des Projekts „Bildungschancen“ für ihre Arbeit an der Schillerschule und der Waldschule bezahlt.  

Seit Beginn des Schuljahres 2021/22 gibt es an der Schillerschule zwei Gruppen (Dritt- und Viertklässler) und an der Waldschule eine Gruppe (Viert- und Fünftklässler) mit je 8 bis 10 Kindern, die einmal wöchentlich individuell von einer Lehrkraft und einem Studierenden für drei Schulstunden betreut werden.
Die Auswahl der Kinder wurde den jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern überlassen. Hier galt es, abzuwägen, welche Kinder insbesondere durch die pandemiebedingten Ausfälle des Unterrichts einen Ergänzungsbedarf haben.

Wie Jutta Stempfle-Stelzer, die Rektorin der Schillerschule, mitteilt, erhalten die Kinder in diesen kleinen Gruppen eine gute Betreuung, bei der intensives, individuelles Arbeiten möglich ist. In den Stunden können die Hausaufgaben gemacht und ggfs. noch Arbeiten vom Wochenplan erledigt werden.
Und wenn das fertig ist, bleibt auch manches Mal noch Zeit für Übungen zur Lese- oder Rechenfertigkeit, für Bewegungsspiele oder für Basteln mit „Fischer-Technik“.

Dadurch, dass die Projekt-Lehrer alle vorher Grundschullehrer waren, wissen sie genau Bescheid, wer wie wo was am besten lernt. Zur Einzelbetreuung steht neben dem Klassenraum noch ein Nebenraum zur Verfügung.  
Diese 1:1-Betreuung ist in einer großen Schulklasse allein durch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer nicht zu leisten.
Die Projekt-Lehrer sind natürlich auch im steten Austausch mit der Schule, sollten Fragen oder Probleme auftreten.

Hans Klemm führt aus, dass er bei den Schulen wohl „offene Türen eingerannt“ sei, denn sie waren „begeistert“ von diesem Angebot.

Neben der Lernzeit in diesem Schuljahr sind auch Maßnahmen zur Förderung der Sozialkompetenz vorgesehen, so soll gemeinsam gekocht werden und Ausflüge nach Speyer und Heidelberg sind geplant.

Schillerschule und Waldschule bedanken sich bei Hans Klemm für sein Engagement,  dieses Projekt „Tafel-Bildungschancen: Kinder und Jugendliche stärken“ nach Walldorf geholt zu haben.

 

 

Text und Fotos: BBinz

 

 

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