SV Sandhausen bezwingt TuS Mechtersheim im Testspiel

Pressemitteilung SV Sandhausen | Nr. 38 | Saison 2022/23 | 07.01.2023

Für die Mannschaft des SV Sandhausen stand der erste Leistungsvergleich des neuen Jahres an. Am Samstagmittag, den 7. Januar, besiegte der SVS den Oberligisten TuS Mechtersheim mit 3:1.

Startaufstellung
Sandhausens Cheftrainer Alois Schwartz startete mit Benedikt Grawe im SVS-Tor, sein erster Einsatz nach der Blinddarm-Operation. Abu El-Zein, Immanuel Höhn, Dario Dumic und Neuzugang Kerim Calhanoglu bilden die Viererabwehrkette hinter der Doppelsechs im Mittelfeld, Merveille Papela und Philipp Ochs. Offensiv über die Außenbahnen beginnen Joseph Ganda und Chris Kinsombi, Alexander Esswein und Matej Pulkrab bilden das Angriffsduo.

Diekmeier und Okoroji im Aufbautraining
Im Aufgebot fehlen Dennis Diekmeier (Aufbautraining nach Hüftproblemen) und Chima Okoroji (Aufbautraining nach Mittelfußbruch), beide sollen aber mit ins Trainingslager fliegen. Zudem Kemal Ademi (Schlag aufs Sprunggelenk), Janik Bachmann (leichte Erkältung) sowie die Torhüter Patrick Drewes und Nikolai Rehnen.

Verhaltene Anfangsphase
Vor rund 500 Zuschauern im Walter-Reinhard-Stadion beginnt die Partie verhalten. Der SVS übernimmt zwar von Beginn an die Initiative und hat mehr Ballbesitz, lässt die Kugel aber zunächst durch die eigenen Reihen laufen. Die erste Torchance haben die Gäste nach knapp einer Viertelstunde, als Mert Özkaya nach einem Konter zum Abschluss kommt und Grawe prüft, der den wuchtigen Schuss zur Ecke lenkt. Kurz danach setzt der SVS ein erstes Ausrufezeichen: Eine abgewehrte Hereingabe von Chris Kinsombi nutzt Höhn zu einem Distanzschuss, den Klein im Mechtersheimer Tor entschärfen kann.

Ganda sehenswert
Die in grün spielenden Sandhäuser erhöhen im Anschluss den Druck und gehen sehenswert in Führung. Esswein zieht im Mittelfeld das Tempo an und spielt auf den rechten Flügel zu Ganda, der auf Höhe des Strafraums nach innen zieht und den Ball wuchtig aufs lange Kreuzeck zieht. Unhaltbar schlägt der Ball im Winkel zur 1:0-Führung ein, Traumtor (20.). Allerdings währt die Freude nicht lange. Nach einem Mechtersheimer Angriff über die rechte Seite kann Kaan Özkaya zentral vor dem Tor von der Strafraumkante frei abschließen und verwandelt zum Ausgleich (24.).

Esswein sorgt für den Pausenstand
Danach sorgt bis zur Pause ausschließlich der SVS für Torgefahr. Nach einer halben Stunde setzt sich Ganda auf der rechten Seite durch, seine flache Hereingabe drückt Esswein aus wenigen Metern zur 2:1-Führung über die Linie (31.). Erneut Esswein sorgt mit einer Direktabnahme nach einer Calhanoglu-Ecke für Gefahr, wird aber geblockt. Ebenso schafft es Ganda nicht zu erhöhen, als er frei vor dem Mechtersheimer Keeper auftaucht, diesen aber nicht überwinden kann (42.). Mit der 2:1-Führung geht es in die Halbzeit.

Schwartz wechselt komplett
Trainer Alois Schwartz wechselt in der Pause komplett durch. Timo Königsmann steht im zweiten Abschnitt zwischen den Pfosten. Vor ihm agieren Bashkim Ajdini, Oumar Diakhite, Aleksandr Zhirov und Vincent Schwab in der Viererkette. Marcel Ritzmaier, Erik Zenga und David Kinsombi besetzen das Mittelfeld. Arne Sicker und Neuzugang Franck Evina greifen über die Flügel an, Ahmed Kutucu stürmt zentral.

Präzision fehlt
Auch die Gäste nehmen sechs Wechsel vor und so braucht es seine Zeit, bis das Spiel wieder Fahrt aufnimmt. Nach 15 Minuten in Durchgang zwei bringt ein schnell ausgeführter Freistoß in die Tiefe Kutucu in eine gute Schussposition, Mechtersheims Niemann im Tor pariert stark. In der Folge fehlt vielen Aktionen auf beiden Seiten die letzte Präzision. Bis auf einen Weitschuss von Kutucu nach 65 Minuten passiert nicht viel vor beiden Toren.

Evina mit Debuttreffer
Für die Entscheidung sorgt zehn Minuten vor dem Ende der engagierte Evina. Einen langen Pass von Zhirov will Mechtersheims Keeper zwölf Meter vor dem Tor abfangen, rechnet aber nicht mit der Sprungkraft von Evina, der aus vollem Lauf abhebt und das Luftduell gewinnt. Sein Kopfball landet zum 3:1 im leeren Tor, der Endstand.

Aufbruch ins Trainingslager
Am kommenden Dienstag, den 10. Januar, bricht die Mannschaft von Alois Schwartz ins Trainingslager nach Malta auf. Dort nutzt die Mannschaft zehn Tage, um sich unter besten Bedingungen auf den Rückrundenstart der 2. Liga vorzubereiten. Dieser beginnt für die Männer vom Hardtwald mit dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld am Sonntag, den 29. Januar.

Stimmen zum Spiel:

Alois Schwartz über…
… die Partie gegen Mechtersheim: „Das Ergebnis war heute zweitrangig. Wir haben diese Woche viel gearbeitet und täglich doppelt trainiert. Dass dann am Ende die Kräfte etwas nachlassen, ist normal. Auch der Platz musste viel verkraften, weshalb es auf dem Geläuf schwierig war, gegen einen tiefstehenden Gegner zu agieren. Wir wollten mit Ordnung und Disziplin auftreten und den Ball laufen lassen. Insgesamt haben wir nicht viele Chancen zugelassen.“
… die Neuzugänge Franck Evina und Kerim Calhanoglu: „Es ist schön, dass Franck bei der Premiere direkt treffen konnte. Er war beweglich, hat den Abschluss gesucht und gute Standards getreten. Kerim hat etwas verhalten gespielt, da wünsche ich mir mehr Mut nach vorne.“
… mögliche Neuzugänge: „Es kann sein, dass es noch Veränderungen gibt. Wir suchen nach einer Möglichkeit, uns im Angriff zu verbessern. Ansonsten müssen wir schauen, wie sich die Situation entwickelt.“

Erik Zenga über seine Rückkehr und die sportliche Situation: „Ich habe viel gearbeitet und bin nun wieder topfit. Wir Spieler sollten uns an die eigene Nase fassen und erkennen, dass unsere Leistung in der Hinrunde nicht gut genug war. Für die Rückrunde haben wir uns viel vorgenommen und wollen unsere Qualität auf den Platz bringen. Ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingt.“

Franck Evina über seine ersten Tage am Hardtwald und den Premierentreffer: „Die Mannschaft ist super, ich bin sehr gut angekommen. Ich bin überzeugt vom Projekt Sandhausen und bin der Meinung, dass unser Tabellenplatz nicht die Leistung widerspiegelt, die wir bringen können. Jetzt will ich so schnell wie möglich der Mannschaft helfen. Die Situation vor meinem Tor war eine 50/50-Chance. Da ich ein Typ bin, der sich gerne aufreibt, sprang ich in das Duell gegen den Torwart und hatte das glückliche Ende auf meiner Seite.“

Aufstellungen:

SV Sandhausen, 1. Hälfte: Grawe – El-Zein, Höhn, Dumic, Calhanoglu –Papela, Ochs – Ganda, Kinsombi C. – Esswein, Pulkrab

SV Sandhausen, 2. Hälfte: Königsmann – Ajdini, Diakhite, Zhirov, Schwab – Kinsombi D., Zenga, Ritzmaier – Evina, Kutucu, Sicker

TuS Mechtersheim: Klein M., Weisenborn, Krüger, Muth, Özkaya K., Özkaya M., Blasczyk, Weigel, Klein L., Leposhtaku, Altintas

Zur 2. Hälfte und ab der 70. Minute: Niemann, Zein, Schubert, Jungblut, Zuch, Frauendorf – Wagner, Kurtev, Bauer, Helfenstein, Uzelac

Tore: 1:0 Ganda (20.); 1:1 Özkaya, Kaan (24.), 2:1 Esswein (31.); 3:1 Evina (80.)

Schiedsrichter: Mario Hildebrand

 

 

Veröffentlicht am 8. Januar 2023, 09:00
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