Startschuss für das Projekt Hohenhardter Str. 7

MdL Schmidt-Eisenlohr: „ Grün-Rot stärkt den Ländlichen Raum – 96.200 € für den Ortsteil Schatthausen

Heute hat der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde die für das Programmjahr 2013 vorgesehenen Projekte aus dem ELR, dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum der Landesregierung, bekannt gegeben. Demnach sind in der Gemeinde Wiesloch, im Ortsteil Schatthausen 96.200 € zur Unterstützung des Projekts Hohenhardter Str. 7 in Aussicht gestellt. Insgesamt standen 56 Mio. € an Fördermittel bereit.

„Mein Glückwunsch geht an den Verein Hohenhardter 7, der für sein Projekt Hohenhardter Str. 7 einen Zuschlag zu einer Förderung aus dem ELR bekommen hat“. In einem Abgeordnetenbrief an das Ministerium hatte sich der grüne Landtagsabgeordnete persönlich für den ELR-Förderantrag aus Schatthausen eingesetzt und im Schreiben nochmals hervorgehoben, welche wichtige Bedeutung das Projekt, neben ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten, auch für die Entwicklung einer lebendigen Dorfgemeinschaft darstellt.

Die jetzt genehmigten Fördergelder sollen ermöglichen, dass das derzeit leerstehende Gebäude Hohenhardter Str. 7 zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden soll. Mit dieser Maßnahme werden gleich mehrere wichtige Ziele für Schatthausen erreicht. Zum einen bereichert der 2011 neu gegründete Verein mit über 100 Mitgliedern das Dorfleben durch eine breite Palette von Angeboten. Zum anderen bringen sich die Vereinsmitglieder bereits in der Bauphase mit einem sehr hohen persönlichen Engagement in das Projekt ein, sodass man von einer großen Identifikation mit der künftigen Institution Dorfgemeinschaftshaus ausgehen kann. Darüber hinaus wird durch die Instandsetzung dieses Gebäudes im Ortskern dieser wieder belebt und kann seine traditionelle Mittelpunktsfunktion für das Dorfleben wieder wahrnehmen. Die dafür nötigen Umbau- und Instandhaltungsmaßnahmen verbessern nicht nur die räumliche Situation im Hinblick auf die künftige Nutzung, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dämmung, innovative Heiztechnik und der Einsatz erneuerbarer Energien machen das Dorfgemeinschaftshaus zu einem Vorzeigeprojekt für Schatthausen.

„Es ist ein Zeichen für die gute Qualität des Antrags, dass das derzeit leerstehende Gebäude zu einem Dorfgemeinschaftshaus zum Zuge kam, insbesondere in einem Jahr, in dem es deutlich mehr Anträge gab, als Mittel zur Verfügung standen“, freut sich der grüne Landtagsabgeordnete Schmidt-Eisenlohr.

„Wichtig ist mir, dass in Stadt und Land möglichst gleichwertige Lebensbedingungen und Arbeitsplätze erhalten werden können, dabei ist der Nachhaltigkeitsgedanke zentral. Energieeinsparung vor allem bei Sanierung, Modernisierung, Umnutzung und Neubau von Wohn- und Gewerbeeinheiten tragen zur Verwirklichung der Energiewende in besonderem Maße bei“, erklärt der grüne Abgeordnete weiter.

„Wir wollen diese Synergien zwischen Ländlicher Entwicklung und Ökologisierung nutzen und über das ELR gezielt Anreize setzen. Die Neuausrichtung des Programms ist für mich ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Ökologie und Ökonomie, Gemeinwohlinteressen und regionale bzw. private Interessen in vorbildlicher Weise zusammenspielen und den Ländlichen Raum stärken“, begrüßt Schmidt-Eisenlohr die Neuausrichtung des Programms.

Das ELR ist ein zentrales Investitionsförderprogramm für den Ländlichen Raum. Ergänzend zu anderen Förderprogrammen und -kulissen im Ländlichen Raum wie Leader, Plenum, dem Biosphärengebiet oder den Naturparken gibt es Impulse zur Attraktivierung der ländlichen Regionen. Die grün-rote Landesregierung will mit dem ELR eine nachhaltige Stärkung des Ländlichen Raums erreichen und hat das Programm seit 2012 auf die aktuellen Herausforderungen im Bereich Klimaschutz und Ressourceneffizienz ausgerichtet. Dass dieser Weg richtig und für die Kommunen hoch attraktiv war, zeigt die gesteigerte Nachfrage nach Fördermitteln in 2013 deutlich. In diesem Jahr wird das Augenmerk verstärkt auf strukturschwache Gebiete gelegt, um dort Lebensqualität zu verbessern. Im Sinne der grün-roten Politik für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Lebensqualität im Ländlichen Raum führen Energieeinsparung, hohe Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder umweltfreundliche Bauweisen bei privaten Projekten zu einem Fördervorrang und sind für kommunale Projekte Fördervoraussetzung.

Die Auswahl der Orte und der Projekte erfolgte in einem Wettbewerb der besten Ideen, basierend auf den Entwicklungskonzepten der Gemeinden. Die Entscheidung wird jährlich vom MLR getroffen. Bis zur Aufnahme der Orte und Projekte in die Programmentscheidung werden die Projekte in einem mehrstufigen Verfahren auch hinsichtlich ihrer strukturverbessernden Wirkung beurteilt. Je größer die strukturellen Mängel der Gemeinden, je schlüssiger und realistischer das Entwicklungskonzept und die geplanten strukturverbessernden Aktionen sind, desto größer ist die Chance zur Aufnahme in das ELR-Programm.

Quelle: Bündnis 90 / Die Grünen

Veröffentlicht am 30. März 2013, 16:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=20183 

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