Rodungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz

Am Waldangelbach und am Ochsenbach werden die erforderlichen Fäll- und Rodungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz durchgeführt

Am Waldangelbach auf Höhe der Straße Am Sägewerk bis zum ehemaligen Kappa-Gelände muss die vorhandene Gehölzgalerie zunächst komplett abgeräumt werden, damit im kommenden Frühjahr die Baumaßnahmen zur Gewässerumgestaltung durchgeführt werden können

Nachdem beim Abwasser- und Hochwasserschutzverband (AHW) alle wasserrechtlichen Genehmigungen vorliegen, sollen in den ersten Wochen des kommenden Jahres die ersten Arbeiten zum Ausbau des Waldangelbaches zwischen der Schwetzinger Straße und dem Freibad, sowie für den Bau des letzten Hochwasserrückhaltebeckens im Einzugsgebiet des Gauangelbaches in Angriff genommen werden. Es handelt es sich dabei zunächst um die unvermeidlichen Fällarbeiten im unmittelbaren Gewässerbereich, da das Bachbett anschließend für den Hochwasserschutz verbreitert und naturnah ausgebaut werden soll. Vor allem im Bereich der ehemaligen Wellpappe gelingt es durch zusätzlichen Geländeerwerb und der Schaffung von großzügigen Uferstreifen dem jetzt in einem kanalartigen Bett eingezwängten Bachlauf völlig neue Perspektiven hinsichtlich der Gewässerökologie zu eröffnen. Dazu kommen vielfältige  Qualitäten für die Naherholung und eine Erlebbarkeit des Gewässers mitten in der Stadt. Bevor der eigentliche Ausbau beginnen kann, muss zunächst einmal die vorhandene Gehölzgalerie komplett abgeräumt werden. Dieser unvermeidliche Eingriff wird durch vielfältige Maßnahmen an anderer Stelle und zu einem späteren Zeitpunkt ausgeglichen.  Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden die jetzt zu fällenden Bäume und Sträucher durch artenreiche Neu- und Nachpflanzungen ersetzt werden.

Beim HRB Ochsenbachtal in Schatthausen muss im Bereich des künftigen Dammbauwerks der vorhandene Bewuchs abgeräumt werden. Die Arbeiten müssen nach dem Naturschutzgesetz bis zum 28.02.2019 abgeschlossen sein und werden deshalb vorgezogen. Der Ausbau des Beckens soll zur Jahresmitte 2019 beginnen.

Anlieger und interessierte Bürger können sich auf der Homepage der Stadt Wiesloch ausführlich über die beiden Projekte informieren.

Beim AHW Wiesloch steht der Technische Geschäftsführer Josef Zöllner für  Rückfragen zur Verfügung (Tel. 06222/5706-10 oder per Mail [email protected] ). AHW und Stadtverwaltung  wünschen den Bürgern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr. 

Veröffentlicht am 24. Dezember 2018, 16:58
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=259653 

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