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Reise nach Israel und Palästina

17. November 2018 | Das Neueste, Petrusgemeinde Wiesloch, Photo Gallery

Zu einer Reise ins Heilige Land startete eine 23-köpfige Gruppe der Petrusgemeinde. Das straffe und anspruchsvolle Programm war maßgeblich vom Verein „Bildung und Begegnung Palästina“ organisiert worden. Im ersten Teil standen Begegnungen mit (v.a. christlichen) Palästinensern auf der Westbank an. Dazu nahm die Gruppe für vier Nächte in Bethlehem Quartier, das mit den beiden Orten Beit Sahour und Beit Jala das palästinensische Zentrum südlich von Jerusalem bildet. Besucht wurden neben der Geburtskirche u.a. die deutsche Schule „Talitha Kumi“ und das Caritas Baby Hospital. Bedrückend war die Besichtigung der Mauer zusammen mit einer Palästinenserin. Die Sperrmauer, die seit 2002 von der israelischen Regierung völkerrechtswidrig errichtet wurde, ist über 700 km lang und trennt die palästinensischen Gebiete vom israelischen Staatsgebiet. Bei einem Gang durch den Checkpoint wurde deutlich, wie mühsam es für Palästinenser ist, nach Jerusalem zu gelangen, falls sie überhaupt einen Passierschein erhalten. Bedrückend und zugleich ermutigend der Besuch bei Daoud Nassar. Er bewirtschaftet eine große landwirtschaftliche Fläche, die sein Großvater 1917 gekauft hat und die ihm die israelische Regierung mit einer Stecknadeltaktik abspenstig zu machen versucht. Nassar leistet gewaltlosen Widerstand, indem er z.B. Jugendliche aus aller Welt als freiwillige Helfer einlädt. Natürlich wurden auch die Highlights Jerusalems besichtigt: Klagemauer, Felsendom, Grabeskirche, Ölberg, Garten Gethsemane. Ambivalente Reaktionen: einerseits ein erhebendes Gefühl, an den Stätten des Glaubens zu stehen, auf der anderen Seite das Gerangel der christlichen Konfessionen um die Traditionsorte und die touristische Vermarktung. Ein Stück Wüste konnte bei der Wanderung auf den Spuren des Barmherzigen Samariters durch das canyonartige Wadi Qelt nach Jericho erlebt werden. Auch ein Bad im Toten Meer durfte nicht fehlen. In Ramallah, dem Sitz der palästinensischen Autonomiebehörde, stand dann ein Gespräch mit dem deutschen Botschafter an. Letzte Station war der See Genezareth, das ursprüngliche Wirkungsgebiet Jesu. Mit einem Holzboot wurde das wichtigste Wasserreservoir des Landes überquert, mitten auf dem See erklang dann die Geschichte von der Sturmstillung. Von Tel Aviv, der modernen Großstadt am Mittelmeer, flog die Gruppe nach Deutschland zurück, voller Eindrücke, bewegt, ratlos, aber auch ermutigt. Anfang des Jahres wird es einen Vortrag zur Reise geben, der Termin steht noch nicht fest.

Quelle: ev. Petrusgemeinde Wiesloch


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