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Neue Staffel des Filmclubs beginnt am Donnerstag, 14. März

4. März 2024 | > Walldorf, > Wiesloch, Allgemeines, Das Neueste, Luxor Filmpalast, ~ Umgebung

Der Filmclub Wiesloch-Walldorf startet am Donnerstag, 14. März, mit der französischen Komödie „Die einfachen Dinge“ in seine neue Staffel.
In dieser werden, alle zwei Wochen donnerstags um 20 Uhr im Luxor-Filmpalast, bis 18. Juli wieder insgesamt zehn Filme abseits des Mainstreams gezeigt.

Wie es gute Tradition ist, laden zum Start der neuen Staffel die Städte Walldorf und Wiesloch sowie der Kinobetreiber im Anschluss an den Film zu einem kleinen Imbiss und Umtrunk ein.

In „Die einfachen Dinge“ (Frankreich, 2023) geht es um Unternehmer Vincent (Lambert Wilson), dem nach einer Autopanne der wortkarge Eigenbrötler Pierre (Grégory Gadebois) aus der Bredouille hilft. Für dessen Geschmack genießt der städtische Workaholic die Auszeit vor träumerischer Bergkulisse allerdings etwas zu sehr. Regisseur Éric Besnard ist für die Erfolgsfilme „Birnenkuchen mit Lavendel“ (2015) und „A la Carte“ (2021) bekannt.

 

 

„The Quiet Girl“ (Irland, 2023), das Spielfilmdebüt von Regisseur Colm Bairéad, folgt am 28. März. Der erste irisch-sprachige Film, der für einen Oscar nominiert wurde, ist eine sanfte und zutiefst hoffnungsvolle Erzählung über Menschen, die versuchen, Schmerz und Einsamkeit hinter sich zu lassen. Im Mittelpunkt steht die neun Jahre alte Cáit (Catherine Clinch), die den Sommer 1981 bei entfernten Verwandten auf dem Land verbringen soll.

Am 11. April zeigt der Filmclub „Monsieur Blake zu Diensten“ (Frankreich, 2023). Regisseur Gilles Legardinier hat seinen eigenen Bestseller verfilmt, in dem er den erfolgreichen Londoner Unternehmer Andrew Blake (John Malkovich) Urlaub in Frankreich machen lässt. Statt als Gast empfangen zu werden, wird er jedoch irrtümlich von der Hausherrin Madame Nathalie Beauvillier (Fanny Ardant) als Butler auf Probe eingestellt – und macht das Spiel mit.

Das Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls“ (Frankreich, 2023) ist am 25. April zu sehen. Bei den Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, erhielt der Film von Regisseurin Justine Triet fünf Oscar-Nominierungen, unter anderem als „bester Film“, für die „beste Regie“ und für Sandra Hüller als „beste Hauptdarstellerin“. Sie spielt eine Frau, die mit ihrem Mann und ihrem sehbehinderten Sohn fernab der Zivilisation in den Bergen wohnt. Nachdem ihr Mann tot aufgefunden wird, erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage gegen sie. In der Verhandlung vor Gericht wird auch die Beziehung zwischen Mutter und Sohn auf eine harte Probe gestellt.

„Der verlorene Zug“ (Niederlande/Deutschland, 2022) wird am 9. Mai im Filmclub gezeigt. In diesem Kriegsdrama, inspiriert durch wahre Begebenheiten rund um einen befreiten Deportationszug, liefert Regisseurin Saskia Diesing eine bisher ungekannte weibliche Perspektive auf das Ende des Zweiten Weltkriegs: Drei Frauen – eine jüdische Niederländerin (Hanna van Vliet), eine junge Deutsche (Anna Bachmann) und eine russische Scharfschützin (Eugénie Anselin) – setzen sich über unterschiedliche Gesinnungen hinweg, um in einer Extremsituation zusammenzuhalten. Ausgangspunkt ist im Frühjahr 1945 ein Deportationszug in Richtung Theresienstadt, der mit über zweitausend jüdischen KZ-Gefangenen mitten auf einer Weide strandet.

Es folgt am 23. Mai „Mein perfektes Verbrechen“ (Frankreich, 2023). Die Krimikomödie von Regisseur François Ozon („8 Frauen“) entführt ins Paris der 1930er Jahre: Schauspielerin Madeleine Verdier (Nadia Tereszkiewicz) wird des Mordes an einem berühmten Produzenten beschuldigt. Den hat sie zwar nicht begangen, lässt sich aber dennoch vor Gericht stellen, plädiert mit Hilfe ihrer besten Freundin Pauline Mauléon (Rebecca Marder), einer arbeitslosen Anwältin, auf Notwehr und wird freigesprochen. Plötzlich wird sie zur begehrten Darstellerin – bis die Stummfilmdiva Odette Chaumette (Isabelle Huppert) auftaucht.

Mit „Past Lives – In einem anderen Leben“ (USA/Südkorea, 2023) ist am 6. Juni ein weiterer Oscar-Kandidat zu sehen. Regisseurin Celine Song erzielt in ihrem Debütfilm die Geschichte der aus Südkorea stammenden Nora (Greta Lee), die über mehrere Jahrzehnte und Kontinente hinweg zwischen ihrer platonischen Jugendliebe Hae Sung (Teo Yoo) und sich selbst hin- und hergerissen ist. Als er endlich nach New York kommt, wo sie lebt, ist sie bereits seit sieben Jahren glücklich verheiratet.

Am 20. Juni zeigt der Filmclub „In voller Blüte“ (Großbritannien, 2023). Das Drama von Regisseur Oliver Parker nach einer wahren Begebenheit erzählt mit leisem Humor und großen Emotionen die Geschichte des 90-jährigen Bernie Jordan (Michael Caine), der sich im Juni 2014 aus dem Pflegeheim auf den Weg nach Frankreich macht, um in der Normandie mit anderen Kameraden den im Zweiten Weltkrieg vor 70 Jahren bei der Landung Gefallenen zu gedenken. Als ihn die schlimmen Kriegserfahrungen einholen, kann er auf Rene (Glenda Jackson), die Frau an seiner Seite, zählen.

„Welcome Venice“ (Italien, 2022) heißt es am 4. Juli. Im Film von Regisseur Andrea Segre geht es um den Konflikt zwischen den Brüdern Piero (Paolo Pierobon) und Alvise (Andrea Pennacchi), Sprösslinge einer der alten Fischerfamilien. Alvise will in der Zeit kurz nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie das Elternhaus auf der venezianischen Insel Giudecca touristisch nutzen, Piero stellt sich quer und will die Familientradition fortsetzen.

Den Abschluss der neuen Staffel macht am 18. Juli „Last Dance“ (Frankreich, 2023), eine Tragikomödie von Regisseurin Delphine Lehericey. Germain (François Berléand), ein lebenslustiger Rentner, genießt seinen Ruhestand in vollen Zügen. Doch das unbeschwerte Leben nimmt eine düstere Wendung, als seine Frau Lise (Dominique Reymond) plötzlich stirbt. Nun möchte er ein Versprechen einlösen, das er ihr gegeben hat, und bewirbt sich beim Tanzensemble, in dem sie aktiv gewesen ist, um dort ihre Rolle zu übernehmen. Vor seinen besorgten Kindern muss er dieses Vorhaben geheim halten.

 

 

Das komplette Programm kann auf der Internetseite des Filmclubs unter www.filmclub-wiesloch.de eingesehen werden.
Eintrittskarten sind für 7,50 Euro (Parkett) oder 8,50 Euro (Loge) online unter www.luxor-kino.de/walldorf oder an der Kinokasse erhältlich.

 

Text und Fotos: Stadt Walldorf

 

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