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Neubürgerradtour führte ins Reilinger Eck – Erkunden von Wald und Radwegen

16. Juni 2018 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Freizeit, Photo Gallery, Politik

Vorbei an neugierigen Straußen und Eseln

„Wir möchten das Fahrrad in den Mittelpunkt rücken“, erklärte Bürgermeisterin Christiane Staab, als sie am 9. Juni morgens auf dem Rathausvorplatz die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Neubürgerradtour bei schönstem Sommerwetter willkommen hieß.

Noch bevor später auf dem Marktplatz von Erstem Landesbeamten Joachim Bauer das dreiwöchige Stadtradeln offiziell eröffnet wurde, nahm am Rathaus das Walldorfer Stadtradeln bereits seinen Anfang und Christian Horny, Klimaschutzbeauftragter der Stadt, stattete die Radlerinnen und Radler gleich mit den neuen blauen T-Shirts für Klimafreunde und Klimafreundinnen aus. Auch wer ohne den Vorsatz gekommen war, seine Radel-Kilometer in den Dienst des Stadtradelns zu stellen, war willkommen und kann sich natürlich bis zum 29. Juni immer noch dafür registrieren. Im Verlauf der Tour gab es noch Sattelschoner mit dem neuen Walldorfer Klima-Kampagnenmotto: „Gute Ideen. Gutes Klima. Walldorf.“

Ihrem Titel „Neubürgerradtour“ wurde die Tour diesmal nicht ganz gerecht, denn unter den 25 Beteiligten befanden sich mehr „Alteingesessene“, unter ihnen auch die Gemeinderatsmitglieder Dagmar Criegee, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau und Fredy Kempf. Andrea Schröder-Ritzrau und Fredy Kempf testeten gut gelaunt, ob die Sattelschoner auch in der Not als Kopfbedeckung bei Regen taugen würden.

„Viel Initiative im Naturschutz“

Klaus Brecht, Leiter des städtischen Fachbereichs Ordnung und Umwelt, fuhr voraus und lenkte die Gruppe zunächst in Richtung Reitplatz. Keine Pferde, sondern neugierige Strauße beäugten die vorbeiziehenden Radlerinnen und Radler kritisch. Im Schatten spendenden Reilinger Eck gab Klaus Brecht am Kuhbrunnen, dessen Schwengel leider Opfer von Vandalen geworden war, einige Erläuterungen zur historischen Waldnutzung. Auf der Waldweide, an der ein Stopp eingelegt wurde, grasen zurzeit Esel, die es sich nicht nehmen ließen, an den Zaun zu kommen und alle begeisterten. Zur Gruppe war inzwischen Renate Wolf gestoßen, die vor kurzem vom Landratsamt zur ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuerin für Walldorf berufen wurde. In naturschutzrechtlichen Fragen ist sie Bindeglied zwischen Stadt und Landratsamt. Sie meinte lobend, dass in Walldorf „schon sehr viel Initiative in Sachen Naturschutz“ vorhanden sei. Im Reilinger Eck erläuterte Klaus Brecht für die „Neuen“ die Radwegeverbindungen und machte auch auf das besorgniserregende Kiefernsterben aufmerksam. „Die Bäume verdursten regelrecht“, erklärte er, denn der für die Region typische Sandboden könne das Wasser nicht halten – ein großes Problem bei den zunehmenden Trockenperioden.

Aus dem schattigen Wald ging es vorbei an der Reilinger Bürgerbegegnungsstätte in Richtung Wersauer Hof und Roter Bruch. Einst stand dieses Areal unter Wasser und Röhricht wurde hier geschnitten, bis der Roter Bruch in den 1930er Jahren im Zuge des Autobahnbaus trocken gelegt wurde. Nochmals versorgt mit Informationen zum Stadtradeln und entsprechenden Aufklebern fürs Fahrrad steuerte die Gruppe den Hochholzer See an. Auch der idyllisch anmutende See ist Ergebnis der Kiesausbeutung für den Autobahnbau, war von Klaus Brecht zu erfahren. Vorbei am Waldklassenzimmer „Waldlupe“ führte die letzte Etappe zum Bahnhof, wo sich schon viele Bürgermeister aus dem Rhein-Neckar-Kreis mit ihren Klimaschutzbeauftragten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern eingefunden hatten, um gemeinsam für das Stadtradeln zu werben.

Die Neubürgerradtour endete am Marktplatz bei erfrischenden Getränken und ermuntert dazu, wie Bürgermeisterin Christiane Staab hofft, noch öfter das Fahrrad als klimafreundliches Vehikel zu nutzen. Wenn damit noch Stadtradel-Kilometer gesammelt werden, umso besser!

Klaus Brecht (vorn links) fungierte als „Tourguide“ und versorgte alle mit Wissenswertem, hier bereits auf Reilinger Gemarkung.

Vielfach fotografiert wurden die Esel auf der Waldweide.

Text und Fotos: Stadt Walldorf

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