„Les Troubadours“ und Alexander Rajcsányi sangen von „Liebesfreud und Liebesleid“.

P1040336Zu einem romantisch-musikalischen Abend mit Liebesliedern und –gedichten luden „Les Troubadours“ in Begleitung von Alexander Rajcsányi am 16. Mai 2014 in die Stadtbücherei Walldorf ein.

(bb) Eingeladen hatte auch der Förderverein des Hospiz Agape, denn die Künstler des Abends verzichteten auf ihre Gage zugunsten des Vereins.
Daher begrüßte Hans Klemm, Vorsitzender des Fördervereins, alle Besucher in der (fast) ausverkauften Stadtbücherei herzlich und wünschte einen unterhaltsamen Abend.

„Les Troubadours“ bestehen aus drei Musikern und Sängern, allen voran der allseits bekannte Rudi Sailer am Akkordeon, Michael Reinig mit Flöte, Mandoline und Schäferpfeife (ähnlich wie ein Dudelsack, nur ohne Kilt) und Achim Klotz, der mit seiner hervorragenden Stimme und kleinen Zwischentönen mit Triangel und Tamburin das Trio komplettiert.
Für die prosaische Unterhaltung des Abends sorgte der Autor Alexander Rajcsányi, Realschullehrer i. R., dessen zahlreiche Gedichte und Geschichten in verschiedenen Medien veröffentlicht sind und der vier Bücher mit Gedichten und kleinen Geschichten rund um die Liebe geschrieben hat.
Frau Helga Föll von der Buchhandlung Föll präsentierte einen Büchertisch mit den Werken von Alexander Rajcsányi (z. B. „In allen Zeiten Du“ oder „Festtagsgrüße aus der Verseschmiede“), die er natürlich nach der Veranstaltung gerne signierte.

Und so wechselten im Programm die meist heiteren, aber auch ironisch und traurig-besinnlichen Gedichte über die Liebe, von Alexander Rajcsányi oft mit einem Augenzwinkern vorgetragen, mit bekannten Liebesliedern über „All mein Gedanken“, „Wie schön blüht uns der Maien“, „In einem kühlen Grunde“ bis hin zu Liedern der Piaf „La Vie En Rose“ oder „Non, Je Ne Regrette Rien“.  Das plattdeutsche Lied „Dat du min leevsten büst“ wurde auf kurpfälzisch übersetzt und Michael Reinig durfte den letzten Satz abändern in eine „pseudofeministische Entgleisung“ und sang „ … du warsch en Flop, mach disch vum Acker …“.
Beim „Chianti-Lied“ summte und sang das Publikum mit ebenso wie bei dem alten Volkslied „Widele, wedele, hinterm Städele, hält der Bettelmann Hochzeit …“.P1040342

Bei einem Auftritt in der Kurpfalz darf natürlich auch das bekannteste Lied der Region nicht fehlen „Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“. Aber auch bei diesem Lied gab es eine besondere Version der Troubadours. Zwischen den Strophen sang Achim Klotz kurpfälzische Einlagen wie „… dreckische Fieß, dreckische Fieß, gibt es uff de Neckarwies“, „…. E dreckische Glatz gibt es uff dem Bismarckplatz …“ oder „… E dreckische Hos’ gibt es uff de Bahnhofstroß…“. Das Publikum sang bei diesem Lied so stimmungsvoll mit, dass die Troubadours es noch einmal spontan als Zugabe präsentierten.

Mit dem alten deutschen Volkslied „Ade zur guten Nacht“ ging ein wunderbarer Liebes-Lieder-Gedichte-Abend zu Ende, für den sich die begeisterten Besucher mit stürmischem Applaus und Standing Ovations  bei den vier Künstlern bedankten.
Ein großes Dankeschön und ein kleiner Blumengruß vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins Hospiz Agape Hans Klemm ging auch an das Team der Stadtbücherei mit Frau Büchner, Frau Keller und Frau Lang, die die Organisation und die Bewirtung an diesem Abend übernommen haben.

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Eine weitere Vorstellung von „Les Troubadours“ und Alexander Rajcsányi mit ihrem Programm „All mein Gedanken, die ich hab’ – Liebesfreud und Liebesleid in Liedern und Gedichten“ findet am Freitag, 27. Juni 2014, 19:30 Uhr, in der Stadtbücherei Leimen, Hohe Gasse 1, statt.

 

 

Veröffentlicht am 26. Mai 2014, 06:00
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