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Karl Graf Stauffenberg referierte auf Einladung von FDP

18. Februar 2026 | FDP, Leitartikel

Karl Graf Stauffenberg

„Wie retten wir die Demokratie?“ – Vortrag von Karl Graf Stauffenberg in Leimen

Große Resonanz beim politischen Vortragsabend der FDP: Schon vor Beginn der Veranstaltung im Restaurant La Vite waren alle Plätze besetzt, und zusätzliche Stühle mussten herbeigeschafft werden. Eingeladen hatten die FDP-Landtagskandidatin Claudia Felden und der FDP-Ortsverband Leimen. Gastredner war Karl Graf Stauffenberg, Enkel von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der 1944 das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler verübte.

Historische Einordnung und aktuelle Demokratiefragen

FDP-Ortsverbandsvorsitzender Alexander Hahn eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf die Bedeutung des 20. Juli 1944 und betonte, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit sei und jede Generation sie neu verteidigen müsse. Claudia Felden knüpfte daran an und hob hervor, dass Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Stärke zentrale Grundlagen für eine stabile Demokratie seien. Gerade in unsicheren Zeiten sei es entscheidend, dass Bürgerinnen und Bürger Verantwortung übernehmen und sich aktiv einbringen.

Vortrag von Karl Graf Stauffenberg

Unter dem Leitgedanken „Wie retten wir die Demokratie – und wie steht es um unser Land?“ spannte Stauffenberg einen Bogen von historischen Erfahrungen bis zu aktuellen Herausforderungen. Er beleuchtete Sorgen wie wirtschaftliche Unsicherheit, steigende Kosten, Angst vor Krieg oder Energieengpässen und zog Parallelen zur instabilen Weimarer Republik, in der wirtschaftliche Krisen und politische Uneinigkeit das Vertrauen der Bevölkerung in den Staat belasteten.

Stauffenberg betonte die Bedeutung politischer Stabilität für das Vertrauen in die Demokratie und stellte historische Krisen wie die Spanische Grippe im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie dar. Sein Fazit: Krisen müssen nicht nur überstanden, sondern auch aufgearbeitet und Lehren für die Zukunft gezogen werden.

Ein besonderes Augenmerk richtete Stauffenberg auf die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen. Den Begriff „Held“ für seinen Großvater verwendete er bewusst nicht, um zu verdeutlichen, dass Zivilcourage für jede und jeden möglich ist und jeder Verantwortung übernehmen kann.

Diskussion und Fazit

In der anschließenden Diskussion tauschten sich die Teilnehmenden lebhaft über Vertrauen in Politik, wirtschaftliche Perspektiven und gesellschaftlichen Zusammenhalt aus. Der Abend machte deutlich: Die Stärke der Demokratie hängt vom Engagement jedes Einzelnen ab.

Zum Abschluss dankte Alexander Hahn Karl Graf Stauffenberg für den inspirierenden Vortrag und Claudia Felden für die Organisation und ihr Netzwerk, durch das der Referent nach Leimen geholt werden konnte.

Abbildung 1: v.l. Vera Pfirmann (FDP Walldorf), Dr. Jens Brandenburg (Parl. Staatssekretär a.D. und MdB a.D.), Alexander Hahn (FDP Leimen), Claudia Felden (FDP-Landtagskandidatin), Karl Graf Stauffenberg, Dr. Matthias Spanier (FDP Wiesloch-Südliche Bergstraße) (Foto: Dr. Matthias Spanier)

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