Im Erzählcafé sprechen Walldorfer über Walldorf

In gemütlicher Atmosphäre mehr über die Astorstadt erfahren

Wer sein ganzes Leben in Walldorf verbracht hat, weiß sicher vieles über die Stadt zu erzählen.  Aber das heißt nicht, dass es nicht noch einige interessante Details gibt, die einem bisher nicht bewusst waren.

Im Erzählcafé „Walldorfer erzählen Walldorf“ geben Klaus Winnes und Reiner Menges Gelegenheit dazu, die Astorstadt aus unterschiedlichen, vielleicht auch ganz neuen Blickwinkeln kennenzulernen. Was ist der Unterschied zwischen Bürgern und Einwohnern? Woher kommt der Name der Lutherischen Brücke? In welcher Zeit gab es in Walldorf nur zwei Autos und wer durfte sie fahren? Welche Namen waren damals noch geläufig?
Die Antworten darauf und noch viel mehr erfahren Interessierte in gemütlicher Atmosphäre im Speisesaal des Astor-Stifts. Den beiden Organisatoren ist es ein Anliegen, Geschichten aus der Vergangenheit lebendig zu halten und den Austausch mit den Gästen während und nach den Vorträgen zu pflegen. Auch Gastredner werden immer wieder zu den Veranstaltungen eingeladen.

Nikolaus Antoni freut sich über die Veranstaltung im Astor-Stift, in dem er seit einigen Jahren wohnt. „Es gefällt mir sehr, auch weil ich viele Verbindungen nach Walldorf habe.“
Fritz Kollenz und Gertrud Bruckner kommen ebenfalls gerne vorbei. „Wir haben das alles selbst erlebt“, weiß Kollenz, der mit seinen 95 Jahren viele der gehörten Geschichten aus Walldorf bestätigen kann. Den Bau der Autobahn A5 habe er zum Beispiel mitverfolgt und als Kind selbst zur Schaufel gegriffen. Und er könne sich auch an die eine oder andere Fahrt auf eben dieser Autobahn mit dem Fahrrad erinnern. „Damals war lange nicht so viel los wie heute. Da kam alle halbe Stunde mal ein Auto vorbei“, so Bruckner lachend.
Solche Gespräche seien es, die die Veranstaltungsreihe so lebendig machen, findet Andrea Münch von der IAV-Stelle. Sie war auch schon einige Male als Zuhörerin zu Gast. „Ich schätze die nahbare Art von Klaus Winnes und Reiner Menges sehr, mit der sie ihre Informationen mit den Menschen hier teilen. Man kann sich gut dabei unterhalten lassen und noch etwas über Walldorf lernen.“

Termine:

Die nächsten Veranstaltungen finden am Donnerstag, 10. November, und am Donnerstag, 8. Dezember, statt. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 15.30 Uhr.
Interessierte können auch schon ab 15 Uhr zum Kaffee kommen.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, einen tagesaktuellen negativen Coronatest mitzubringen. Auch auf das Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Astor-Stift wird hingewiesen.

 

Text und Foto: Stadt Walldorf

 

Veröffentlicht am 22. Oktober 2022, 10:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=305494 

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