Homöopathie & Co…

eine Alternative zur Medizin?

Sonntag, 1.7.18
Evangelisches Gemeindehaus Walldorf um punktsieben

  • Dr. med. Natalie Grams
  • Ärztin und Autorin
  • Mitglied des Wissenschaftsrates der Gesellschaft zur wissenschaftlichen
    Untersuchung von Parawissenschaften e.V.

In Deutschland erfreuen sich alternative Heilmethoden wie Homöopathie, Bachblüten und Schüßler-Salze einer großen Beliebtheit. 60% der deutschen Bevölkerung wurden z.B. schon mindestens einmal homöopathisch behandelt und die große Mehrzahl berichtet, dass Ihnen die Behandlung geholfen habe.

Wenn Wissenschaftler versuchen, die Wirksamkeit alternativer Methoden in klinischen Studien objektiv zu überprüfen, können diese regelmäßig nicht bestehen. Zwar kann man durchaus positive Effekte feststellen. Deren Wirkung übersteigt aber die eines beliebigen Scheinmedikaments nicht. Oft hört man: „Wer heilt, hat recht“ und was kann man schon dagegen einwenden, wenn therapeutisches Gespräch und Scheinmedikament die Selbstheilungskräfte der Patienten aktivieren? Viele Krankenkassen erstatten immerhin die Behandlungskosten. Auch das Arzneimittelgesetz berücksichtigt Homöopathie und Anthroposophie als sogenannte besondere Therapierichtungen. Müssen sich die streng geprüfte, wissenschaftlich orientierte Medizin und eine kaum kontrollierte „Wohlfühlmedizin“ in gegenseiti-ger Ablehnung gegenüberstehen oder könnten sie sich auch ergänzen? Oder braucht es klare Grenzen, damit deutlich wird, dass man im Ernstfall klinisch geprüfte Medikamente benötigt, die auch Nebenwirkungen haben können.

Viele Bürger haben eine eher kritische Einstellung zum herkömmlichen Medizinbetrieb und schwören aufgrund guter Erfahrungen auf Homöopathie und weitere „sanfte“ Verfahren. Für wissenschaftlich orientierte Menschen hingegen stehen solche alternativmedizinischen Methoden auf einer Stufe mit mittelalterlicher Quacksalberei. Müssen sich die streng geprüfte, wissenschaftlich orientierte Medizin und eine kaum kontrollierte „Wohlfühlmedizin“ in gegenseitiger Ablehnung gegenüberstehen oder könnten sie sich auch ergänzen?

Dr. Natalie Grams hat als Ärztin mehrere Jahre lang ausschließlich homöopathische Verfahren und Methoden der traditionellen chinesischen Medizin angewendet.

Nach Recherchen zu den Hintergründen der Homöopathie hat sie ihre Praxis geschlossen und ist zu einer vehementen Verfechterin einer durch rigorose Studien überprüften „evidenzbasierten” Medizin geworden, ohne dabei die Defizite des industriellen Medizinbetriebs zu verschweigen.

Flyer zum Download

punktsieben freut sich auf einen informativen und spannenden
Abend mit Frau Dr. Natalie Grams
am 1.7.2018, um 19 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Walldorf.

Veröffentlicht am 21. Juni 2018, 10:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=249094 

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