Herbsten im Bürgerwingert

Rebstockpaten mit gutem Ergebnis bei idealem Wetter

750 Kilogramm Trauben mit einem Mostgewicht von 95 Grad Oechsle – so lautet das erfreuliche Resultat der Traubenlese im Wieslocher Bürgerwingert, wo sich am 3. September 44 Rebstockpatinnen und –paten aus Walldorf und Wiesloch tatkräftig ans Herbsten machten.

Überbringer des erfreulichen Ernteergebnisses war Winzer Kurt Dorobek, dessen Team die unermüdlichen Patinnen und Paten mit Eimern und Traubenbütten ausgestattet hatte. Auch Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab und Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann ließen es sich nicht nehmen, im Bürgerwingert am Wieslocher Bussierhäusel kräftig Hand anzulegen.

Gemeinsam geht’s besser: Wieslochs Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Walldorfs Bürgermeisterin Christiane Staab bei der Traubenlese im Bürgerwingert.

Das Herbsten konnte auch in diesem Jahr bei idealem Wetter stattfinden und Bürgermeisterin Staab begrüßte die Helferinnen und Helfer vor der Vinothek der Winzer von Baden eG denn auch bei strahlendem Sonnenschein. Dankende Worte hatte Christiane Staab aber nicht nur für das Engagement der Erntehelferinnen und –helfer, sondern auch für Rainer Kircher. Der Wieslocher Ehrenbürger habe mit seinen Projekten rund um den Weinberg die Verbindung zwischen den Städten Wiesloch und Walldorf und deren Menschen entscheidend gefördert, erklärte sie, und übergab Rainer Kircher, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag begehen konnte, einen Zuschuss für weitere Projekte.
Rührig und fachkundig wie eh und je, begleitete Rainer Kircher den Nachmittag im Wingert. Auch Jürgen Knopf, Kellermeister der „Winzer von Baden“, war mit von der Partie und begleitete die Gruppe vom Treffpunkt zum Wingert am Bussierhäusel. Bei der Traubenlese galten coronakonforme strenge Hygieneregeln. Günstig war, dass den ganzen Nachmittag in frischer Luft gearbeitet wurde.

Besonders augenfällig wurde die Abstandsregel bei der Winzerrast, wo Monika und Marianne Vonthron zum Abschluss einen stärkenden Imbiss kredenzten. Auch mit großem Abstand zueinander schmeckte es allen bestens. Der rundum guten Stimmung an diesem Nachmittag, an dem alle mit viel Freude und Energie dabei waren, taten die Abstands- und Hygieneregeln keinen Abbruch. 
Ob man den Grauburgunder, für den hier der Grundstock gelegt wurde, im nächsten Jahr beim Spargelmarkt genießen kann, wird wohl auch vom Coronavirus abhängen. Dieses stellt zwar für die Trauben keine Gefahr dar, wohl aber für das große Spargelfest.

 

Teamarbeit ist hier Familiensache: Michaela Windisch (re.), die bei der Stadt Walldorf die Traubenlese organisierte, arbeitete mit ihren Eltern im Wingert.

Auch in Sachen Weinberg weiß Rainer Kircher bestens Bescheid.

Text: Stadt Walldorf
Fotos: Pfeifer

 

Veröffentlicht am 13. September 2020, 10:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=285865 

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