Bleiben Sie informiert  /  Freitag, 23. Januar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Wiesloch und Walldorf

Das Jugendorchester der Musikschule Südliche Bergstraße musizierte im Kulturhaus

Engelbert Humperdincks meisterhaftes Märchenstück

IMG_0823

Hungrig und allein durch den Wald zu streifen, das mag auch manche heutigen Flüchtlingskinder von einem Knusperhäuschen träumen lassen. Dieses soll es ja tatsächlich gegeben haben, tief im Forst beim gruseligen Ilsenstein.

Der von der Schwester des Komponisten Engelbert Humperdinck – sie heißt Adelheid Wette – entworfene Erzählstoff zu „Hänsel und Gretel“ entbehrt nicht der Anschaulichkeit. Zudem wurde er von der Erzählerin Renate Büchner abschnittweise sehr eindrucksvoll vorgetragen. Sie verwandelte sich gegen Ende stimmlich sogar in eine Hexe! Humperdincks musikalisches Märchenspiel wurde übrigens sehr schnell weltberühmt. Leider findet man nicht oder nur sehr schwer etwas Vergleichbares, das Musizierende wie Hörer in gleicher Weise begeistern und zur Fortsetzung dieser Konzertreihe dienen könnte. Humperdincks Musik ist „märchenhaft schön“ in ihren verwobenen Motiven und kam im Arrangement von Gerhard Buchner für die Möglichkeiten eines Kinder- und Jugendorchesters sehr überzeugend an. Zu verdanken ist  dies auch der ausgiebigen Probenzeit und sehr zugewandten Stabführung von Brygida Lorenz und der gleichlaufenden Einstudierung von Clemens Hettler sowie Susanne Piro (letztere beim Gesangspart).

IMG_0838Das alles musste den überzeugenden Eindruck vermitteln, dass man als junge Instrumentalistin oder Instrumentalist in große Musik eingestiegen war und diese nicht immer nur üben, sondern auch überzeugend vertreten konnte. Das gilt für die  Streicher, die das ganze versilbernden Flötistinnen, die Hörner und die Percussion. Anna Krämer (als Einspringerin) und Kristina Schork sangen das bekannte Duo „Abends, wenn ich schlafen geh’…“, sodass auch der vokale Teil zu seinem Recht kam. In der Erzählung endet der erzwungene Ausflug der Geschwister in den tiefen Forst letztlich mit einem Fest. Festfreude über die gelungene Aufführung durfte sich auch jetzt unter allen Mitwirkenden und deren Angehörigen ausbreiten.

Im Rahmen des Programms beschrieb die Vertreterin des Fördervereins der Musikschule, Frau Astrid Schork, eingehend dessen unterstützende Arbeit.

VORSCHAU:

Mittwoch, 20.07.2016
19.00 Uhr Vorspiel der Posaunenklasse von Pascal Morgenstern mit Gästen 
Wiesloch, Kulturhaus

Das könnte Sie auch interessieren…

Gemeinderat Walldorf verabschiedet Betriebsplan fürs laufende Jahr

  Forst will „ein Netz stabiler Baumarten schaffen“ „Für uns war der verregnete Juli Gold wert“, sagt Forstbezirksleiter Philipp Schweigler mit Blick auf die Walldorfer Wälder und deren Entwicklung im vergangenen Jahr. Denn der Zustand hänge immer auch von der...

Novavida GmbH will mentale Gesundheit und Wohlbefinden verbessern

Bürgermeister Matthias Renschler (re.) und Sandra Seitz (li.) von der städtischen Wirtschaftsförderung überbringen Martin und Kerstin Fiala die Glückwünsche zum Start der Novavida GmbH.   „Wie Eisbaden ohne zu frieren“ „Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg“,...

Tina Skarysz feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum

Tina Skarysz (3.v.li.) nimmt die Glückwünsche zum 40-jährigen Dienstjubiläum von (v.li.) Beate Lubasch, Erstem Beigeordneten Otto Steinmann, Niklas Skarysz, Annette Prokop, Bürgermeister Matthias Renschler und Personalratsvorsitzender Annette Eckert entgegen.  ...

Hier könnte Ihr Link stehen

Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv