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„Die Wo-bin-ich-Wand ist die Basis“

19. Januar 2024 | Das Neueste, Politik, ~ Umgebung

Landtagsabgeordnete Christiane Staab (CDU) begeistert vom Betreuungskonzept an der Letzenberggrundschule

Dialog mit Mitarbeitern der Schulbetreuung Postillion Rhein-Neckar gGmbH, Bürgermeister Tobias Greulich und Rektorin Silke Wildenstein / Großer Wert wird auf die Mitbestimmung der Kinder gelegt / Begleitung ohne Bevormundung
Malsch. Während sich die Landtagsabgeordnete Christiane Staab (CDU) noch mit , , Bernd Mahnke und Marc-Andreas Neuert, welche für die Schulbetreuung Postillion Rhein-Neckar gGmbH arbeiten, über das Betreuungskonzept an der Malscher Letzenbergschule unterhielt, spazierten fröhlich und interessiert grüßend Schülerinnen und Schüler in das Klassenzimmer zur „Wo-bin-ich-Wand“ und versetzten dort ihren jeweiligen persönlichen Fotomagneten.

„Die Wo-bin-ich-Wand ist sozusagen die Basis unseres Konzepts. Alle Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis Klasse 4, die bei uns in der Betreuung sind, teilen uns auf diese Weise mit, wo sie sich in nächster Zeit aufhalten werden. Die einen wählen beispielsweise das sogenannte Bistro, um dort in aller Ruhe direkt nach dem Unterricht ihre Hausaufgaben zu machen, andere schnappen im Schulhof erstmal frische Luft oder spielen zunächst gemeinsam. Das steht allen völlig frei“, erläutert Kalouache, die seit 12 Jahren für die Schulbetreuung Postillion Rhein-Neckar gGmbH in Malsch arbeitet und seit 10 Jahren die Leitung der flexiblen Nachmittags- und Kernzeitbetreuung innehat.

Insgesamt neun Mitarbeiter groß ist das Betreuungsteam, Bernd Mahnke ist seit acht Jahren in Malsch mit dabei und die zweite Vollkraft, Marc-Andreas Neuert ist als Bereichsleiter tätig.
„Es läuft mega gut in der Kooperation, ich bin wirklich glücklich darüber. Der schulische Unterricht profitiert deutlich von der Arbeit, die in der Betreuung geleistet wird“, berichtete Schulleiterin Silke Wildenstein, die ebenso wie Malschs Bürgermeister Tobias Greulich die Landtagsabgeordnete in der Grundschule empfangen hatte. Auch der Rathauschef war voll des Lobes: „Hier wird Hand in Hand gearbeitet.“

Bis um 14:30 Uhr geht die Kernzeitbetreuung, bis 17 Uhr die flexible Nachmittagsbetreuung. Das Raumangebot ist großzügig, da die ehemaligen Räumlichkeiten der geschlossenen Hauptschule mitgenutzt werden können.

„Natürlich gibt es klare Regeln, klare Strukturen und klare Konsequenzen, aber wir geben allen einen großen Vertrauensvorschuss und legen besonderen Wert auf die Mitwirkung und Mitbestimmung der Kinder“, sagte Kalouache. Und weiter: „Jeden Freitag findet eine Kinderkonferenz (KiKo) statt, hier können die Schülerinnen und Schüler miteinander und mit uns diskutieren, wählen und abstimmen. Es geht dabei beipielsweise um die Arbeitsgemeinschaften, die angeboten werden sollen oder um das Programm in den Ferien, in welchen wir, bis auf 20 Tage, ebenfalls eine Betreuung anbieten. Ein Protokoll der Kinderkonferenz geht allen Eltern als Information zu.“

Staab zeigte sich von dem Betreuungskonzept begeistert: „Nicht nur das große Raumangebot ist beeindruckend, sondern auch der partizipative Ansatz. Es geht hier um Begleitung ohne Bevormundung. Den Kindern wird viel zugetraut, ohne sie dabei zu überfordern. Hervorzuheben ist auch die Betreuung in den Ferienzeiten, die bis auf wenige Tage gewährleistet wird. Insgesamt ist dieses Konzept vorbildich und an dem Wohlergehen unserer Kinder ausgerichtet.“ (Text und Fotos: Matthias Busse)

INFO: Die Schulbetreuung Postillion Rhein-Neckar gGmbH gehört als Tochtergesellschaft zum Postillion e.V. Sie wurde zum 01. Juli 2021 in eine eigenständige und gemeinnützige GmbH überführt und deckt alle schulischen Betreuungsangebote im Grundschulalter ab.

Quelle: Matthias Busse

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