SV Sandhausen vor Auswärtsspiel bei Eintracht Trier an der Mosel
Der SV Sandhausen tritt am Samstag, 29. August, bei Eintracht Trier an. Anpfiff an der Mosel ist um 14 Uhr. Nach der Heimniederlage gegen den FC 08 Homburg will die Mannschaft von Cheftrainer Kevin Stotz im zweiten Auswärtsspiel der Saison wieder punkten.
Stotz sieht die Niederlage gegen Homburg differenziert. Nach einer ordentlichen Anfangsphase habe die Rote Karte nach rund 20 Minuten das Spiel entscheidend verändert. Dennoch müsse die Mannschaft auch die eigenen Fehler aufarbeiten, insbesondere beim Verteidigen der Gegentore in Unterzahl.
Kehl-Gomez fehlt gesperrt
Kapitän Marco Kehl-Gomez wird in Trier fehlen. Das Sportgericht reduzierte seine Sperre auf ein Spiel, nachdem die vom SV Sandhausen beanstandete Rote Karte nicht als Notbremse gewertet wurde. Stotz hätte sich allerdings einen vollständigen Verzicht auf eine Sperre gewünscht.
Wie der Ausfall des Kapitäns kompensiert wird, ließ der Trainer offen. Eine mögliche taktische Variante sei die Raute, mit der die Mannschaft bereits in der Vorbereitung gespielt habe.
Auch bei der personellen Situation gibt es Neuigkeiten: Felix Lohkemper wurde nach seiner Verletzung teilweise wieder ins Mannschaftstraining integriert, soll in Trier aber noch nicht zum Einsatz kommen. Bei Phil Halbauer, der zuletzt ausgefallen war, ist Stotz dagegen zuversichtlich, dass es zumindest für einen Platz im Kader reicht.
Stotz erwartet unangenehmen Gegner
Eintracht Trier hat zuletzt im DFB-Pokal gegen RB Leipzig und anschließend im Landespokal gespielt. Für die Spielanalyse konzentrierte sich Sandhausen deshalb vor allem auf die ersten beiden Ligapartien.
Stotz erwartet eine Mannschaft mit einer besonderen Spielweise im Spielaufbau. Dabei werde auch der Torhüter stark eingebunden und teilweise weit vor seinem Tor agieren. Offensiv sieht der Sandhausen-Coach insbesondere Jonas Singer als wichtigen Faktor. Insgesamt könne Trier kompakt verteidigen, aber auch früh attackieren.
Einen entscheidenden Vorteil aus der englischen Woche der Gastgeber erwartet Stotz nicht. Im Landespokal habe Trier gegen einen unterklassigen Gegner gespielt und dabei mehrere Spieler geschont.
Gemeinsame Abläufe sollen wachsen
Den eigenen Saisonstart will Stotz trotz der bisherigen Ergebnisse nicht überbewerten. Die Mannschaft müsse sich nach zahlreichen Veränderungen zunächst finden.
„Wir versuchen jetzt, unsere gemeinsamen Abläufe zu entwickeln. Das funktioniert nicht innerhalb weniger Wochen“, erklärte der Trainer. Entscheidend sei deshalb, Ruhe zu bewahren und die neuen Spieler aus unterschiedlichen Vereinen und Spielsystemen schrittweise zu einer Einheit zu formen.
Am Samstag bietet sich dem SV Sandhausen die nächste Gelegenheit, diesen Prozess mit einem Erfolgserlebnis voranzutreiben.















