Clevere Baufinanzierung: Was gilt es zu beachten?

Eine Baufinanzierung schließt man in der Regel nur einmal im Leben ab. Umso wertvoller ist es, dabei alle wichtigen Faktoren zu beachten und Tipps und Tricks für eine solide Finanzierung umzusetzen. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wie Sie Ihre Immobilie am besten finanzieren.

Welchen Einfluss kann ich auf den Zinssatz im Allgemeinen nehmen?

Der wichtigste Faktor bei der Baufinanzierung ist die Höhe des Zinssatzes. Mitunter kann man tatsächlich darauf Einfluss nehmen. Schauen Sie dazu zunächst nach passenden Kreditgebern, gut geeignet dafür ist eine Baufinanzierung mit Kredit24.de. Dort lassen sich verschiedene Anbieter vergleichen, die mit unterschiedlichen Zinssätzen werben. Dabei ist zu beachten, dass der angegebene Zinssatz am Ende nicht zwingend auch der tatsächliche Zinssatz sein muss, dieser wird an die eigenen finanziellen Gegebenheiten angepasst. Im Folgenden die Hauptfaktoren, die den Zinssatz beeinflussen:

Kennen Sie Ihr Budget

Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus. Um im Rahmen der Baufinanzierung Zinsen zu sparen, sollten Sie Ihr Budget optimal berechnet haben. Sie sollten exakt wissen, wie viel Haus Sie sich leisten können. Dann muss kein unnötig hohes Darlehen aufgenommen werden und somit zahlen Sie insgesamt weniger Zinsen. Prüfen Sie dazu, wie viel Geld Sie von Ihren monatlichen Einnahmen zur Tilgung eines Darlehens aufbringen können.

Anhand der Dauer, über die das Darlehen laufen soll, können Sie somit ausrechnen, wie viel Geld Sie sich leihen möchten und können. Gleichzeitig prüfen die Banken das eigene Vorhaben und gleichen es mit der individuellen Kreditwürdigkeit ab. Je solider diese ist, desto attraktiver ist in der Regel auch der Zinssatz.

Bringen Sie Eigenkapital ein

Je besser das Verhältnis zwischen dem aufgenommenen Kredit und den eigenen finanziellen Mitteln ist, desto niedriger der Zinssatz. Bringen Sie also eine hohe Summe an Eigenkapital mit ein, dann sind Darlehen und der Zinssatz niedriger. Dabei ist es empfehlenswert, mindestens die Nebenkosten des Hauskaufs aus den eigenen Mitteln zu finanzieren. Diese betragen ungefähr 10-15 % der Kauf- oder Baukosten.

Es gibt auch die Möglichkeit, eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital zu bekommen, dies geht jedoch mit einem erhöhten Zinssatz einher. Zum Eigenkapital zählt nicht nur das vorhandene Geld, sondern ebenso bereits vorhandene Immobilien, Grundstücke, Aktien oder die Eigenleistung.

Lange Zinsbindung in Niedrigzinszeiten

Wenn die Zinsen niedrig sind, dann sollten Sie das unbedingt ausnutzen. Vereinbaren Sie in diesem Fall eine möglichst lange Zinsbindung. So sichern Sie sich die niedrigen Zinsen über einen langen Zeitraum hinweg. Da die Zinsen in Zukunft wieder ansteigen werden, ist es sinnvoll, die Niedrigzinsen auszunutzen.

Hohe Tilgung für Ihre Baufinanzierung

Wer eine hohe Tilgung wählt, der kann den Kredit schnell wieder zurückzahlen und ist zügig schuldenfrei. Natürlich muss man sich die Tilgung leisten können, hier gilt es auf monatliche Puffer zu achten, um in keine finanzielle Schieflage zu geraten. Je schneller Sie den Kredit zurückzahlen, desto niedriger die Summe, die insgesamt für Zinsen ausgegeben werden muss. Dies wirkt sich wiederum positiv auf eine etwaige Anschlussfinanzierung aus. Ist der Darlehensbetrag zu diesem Zeitpunkt nur noch sehr niedrig, dann wird auch der Anschlusskredit gering ausfallen.

Öffentliche Fördermittel berücksichtigen

Wenn Sie beim Bau Ihres Hauses auf energetische Faktoren achten, dann können Sie eventuell auf öffentliche Fördermittel zurückgreifen. So werden beispielsweise erneuerbare Energien gefördert, wenn Sie sich schon vor dem Bau dazu entscheiden, eine Solaranlage zu installieren. Ebenso wird energetisches Bauen unterstützt, dabei geht es darum, dass das Haus möglichst effizient ist und kaum Heizenergie verloren geht.

Rücklagen einkalkulieren

Es ist empfehlenswert, nie die kompletten finanziellen Mittel als Eigenkapital in eine Baufinanzierung einzubringen. Bei einem großen Projekt wie dem Kauf oder Bau einer Immobilie entstehen immer schlecht kalkulierbare Zusatzkosten. Daher sollten Sie Rücklagen bilden und diese als Puffer nutzen. Planen Sie immer großzügig und achten Sie darauf, zu jedem Zeitpunkt möglichst liquide zu bleiben.

Veröffentlicht am 24. Oktober 2021, 14:24
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