Kommunalpolitik der CDU Wiesloch endet nicht an Stadt- und Gemeinde-Grenzen

 

CDU Wiesloch unterstützt den Antrag Dielheims für eine Gemeinschaftsschule – Kommunalpolitik endet nicht an den Stadt- und Gemeindegrenzen

Die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Dielheim bildet eine eindeutige „win-win“ Situation für Wiesloch und Dielheim, d.h. beide Kommunen haben hierdurch Vorteile. Die CDU Wiesloch wird deshalb den erneuten Antrag Dielheims für eine Gemeinschaftsschule unterstützen. Der Stadtrat in Wiesloch wird hierzu in seiner Sitzung am 30.4.2014 die Einrichtung lediglich einer Gemeinschaftsschule in Wiesloch bestätigen müssen. Hierdurch könnten freie Schülerzahlen offiziell Dielheim zugerechnet werden – Potenzial für zwei Gemeinschaftsschulen bieten die prognostizierten Schülerzahlen in Dielheim und Wiesloch mit Baiertal und Schatthausen allemal. logo-cdu-kreisverband-wiesloch-d6

 

 

 CDU Dielheim und CDU Wiesloch mit Rektor Merz vor der Leimbachtalschule, Dielheim

CDU Dielheim und CDU Wiesloch mit Rektor Merz vor der Leimbachtalschule, Dielheim

Bei einem gemeinsamen Gespräch der CDU Dielheim und der CDU Wiesloch in der Leimbachtalschule Dielheim wurden die anwesenden CDU Stadt-/ Gemeinderäte sowie Kandidaten über die relevanten Fakten zum Antrag, aber auch zu den Ablehnungsgründen des Kultusministeriums informiert. Fachkundige Informationen erteilten Rektor Patrick Merz und Bürgermeister Hans-Dieter Weis. Gemeinsame Lösungen zu beider Nutzen – gerne ist die Wieslocher CDU Vertretung der Einladung der Dielheimer CDU-Kollegen gefolgt.

Zunächst konnten die Rahmenbedingungen im Umfeld der Leimbachtalschule mit Bolzplatz und SportPark sowie die Klassenräume der 5. und 6. Klasse, die bereits nach dem Prinzip der Gemeinschaftsschule organisiert sind, in Augenschein genommen werden. Die Ganztagsschule wird bereits seit über 3 Jahren praktiziert, wobei sich die Infrastruktur und das freiwillige Angebot – gestützt auf örtliche Vereine, Musikschule etc. – nach und nach entwickelt haben. „In unserem Modell der Gemeinschaftsschule lassen wir den Schülern ein Maß an Freiheit, geben jedoch einen gewissen Rahmen vor und greifen lenkend ein“ so Rektor Merz.

Die Gemeinschaftsschule ist nicht per se gut oder schlecht, sondern die Qualität hängt sehr stark am Konzept und den Personen, insbesondere den Lehrern, die dieses mit Engagement leben. Hier hat sich Dielheim bisher positiv hervor getan, so die eine zusammenfassende Erkenntnis der CDU Vertreter, die von allen Parteien, den Landtagsabgeordneten und insbesondere Eltern geteilt wird.

Potenzielle 45-50 Anmeldungen, auch aus Baiertal, Schatthausen und sogar Wiesloch sprechen für die Annahme des Konzept und der Leimbachtalschule durch die Eltern. „Selbst bei einer negativen Prognose der Übergangszahlen auf die Gemeinschaftsschule sind mit mindestens 90 Schüler alleine aus der Verwaltungsgemeinschaft Wiesloch-Dielheim nachhaltig zwei Schulen gewährleistet.“ Bürgermeister Weis brachte dabei auch sein Unverständnis über das herunterrechen der Schülerzahlen zu Lasten der Dielheimer Schule zum Ausdruck.

Die gemeinsamen Vorteile sind offensichtlich – erhalt des Schulstandortes Dielheim, die kürzeren Wege der einheimischen Schüler sowie der Fortbestand eines zukunftsfähigen, allseits befürworteten Lernkonzepts mit einem sehr motivierten Lehrerkollegium für die Verwaltungsgemeinschaft und die Region. Den Bau etlicher zusätzlicher Räume für die Realschule bzw. eine Gemeinschaftsschule im Wieslocher Schulzentrum könnte man sich durch den Erhalt der 5. bis 10. Klassen in Dielheim ersparen, wobei der Dielheimer Gemeinderat bereits den notwenigen Sanierungs- und Umbauinvestitionen in Dielheim von bis zu 5 Mio. Euro zugestimmt hat und die Mittel in den Rücklagen vorhanden sind. Eine Entlastung der gegenwärtig übervollen Realschule, deren Erhalt die CDU befürwortet, mit inbegriffen.

 

Bis zum 30.4.2014 sind noch einige Gespräche mit den zuständigen Behörden und deren Verantwortlichen zu führen, und müssen mangels Referenzfällen entsprechende Vereinbarungen und Beschlussvorschläge mitunter mit „heißer Nadel“ gestrickt werden, damit bis zum Antragsschluss am 1.6.2014 formal alles erfüllt ist.

 

Bereits in der Vergangenheit tauschten sich die Vertreter der Dielheimer und der Wieslocher CDU regelmäßig aus, z.B. zu Verkehrsfragen. „Kommunalpoltik hört eben nicht immer an den Stadtgrenzen auf. “ so die Teilnehmer der Runde. Auch in Zukunft wolle man den Austausch fortsetzen und gemeinsame Lösungen erarbeiten.

 

Quelle: Klaus Eberle, CDU Dielheim und Adrian Seidler, CDU Wiesloch

 

Veröffentlicht am 19. April 2014, 14:00
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