Blutspenderehrung im Rathaus – „Spitzenreiter“ mit hundert Blutspenden

„Wir brauchen es – Sie schenken es!“ Bei dem besonderen Geschenk, für das sich Bürgermeisterin Christiane Staab im Namen vieler unbekannter Empfängerinnen und Empfänger bedankte, handelt es sich um Blut, das nach wie vor unersetzlich ist.

In einer kleinen Feierstunde dankte die Bürgermeisterin dieser Tage langjährigen Blutspenderinnen und Blutspendern. „Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit dafür nehmen. Sie üben ein sehr wichtiges Ehrenamt aus, auch wenn man beim Blutspenden nicht sofort an ein Amt denkt“, erklärte Staab. Es handle sich hierbei aber um einen ganz besonderen Dienst am Nächsten, dem in Notsituationen mit lebensrettendem Blut geholfen werden könne.

„15.000 Beutel Blut werden in Deutschland jeden Tag benötigt“, berichtete Rainer Frohmüller, Vorsitzender des Ortsverbands des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der gemeinsam mit dem Walldorfer DRK-Bereitschaftsleiter Andreas Schuppe ebenfalls für die geleisteten Blutspenden dankte und gemeinsam mit Bürgermeisterin Staab gerne die Ehrennadeln und Urkunden überreichte. Diese wurden für 10-maliges Blutspenden, 25 Blutspenden, 50 Blutspenden und in einem Fall sogar für 100 Blutspenden überreicht. Für alle Anwesenden gab es Präsente des DRK und der Stadt und die Bitte, auch weiterhin die Blutspendetermine wahrzunehmen  sowie Verwandte und Freunde dafür zu gewinnen.

Jürgen Kremp, der auf sage und schreibe einhundert Blutspenden zurückblicken kann, erzählte, dass er es sich zum Ziel gesetzt hatte, bis zur Vollendung seines 50. Lebensjahrs die 100. Blutspende zu leisten. Dieses Ziel hat er erreicht und war dafür viel unterwegs. Denn er wartete nicht nur die Termine des DRK in Walldorf ab, sondern suchte sich geeignete Termine im Umland, für die er jeweils eine Radtour nach der Arbeit plante. „In den letzten zehn Jahren habe ich so in mehr als vierzig verschiedenen Orten Blut gespendet, von „A“ wie Altlußheim, bis „Z“ wie Zuzenhausen“, erzählte er. Ein neues Ziel hat er sich auch schon gesetzt: Die 250. Spende vor Erreichen der Altersgrenze von 73 Jahren!

In der Runde der Geehrten war auch eine Blutspenderin, die bereits bei der allerersten Aktion des DRK anno 1960 in Walldorf dabei war und es mittlerweile auf 50 Blutspenden gebracht hat. Sie wusste noch, dass es damals zur Stärkung Rippchen und Sauerkraut gab. Jürgen Kremp konnte zu diesem Thema beitragen, dass es beim Essen in der Tat sehr große Unterschiede gebe.

Rainer Frohmüllers Statistik weist bisher 118 Blutspendeaktionen in Walldorf auf, bei denen 22.000 Blutkonserven zusammenkamen. Besonders freute Frohmüller und Schuppe, dass der Rettungshubschrauber, der auch Walldorf unterstützt, seit Kurzem immer Blut der „Allround“-Blutgruppe 0 mitführt. So könne einem Kranken schon vor Ort Vollblut gegeben werden, was ein großer Gewinn sei, erklärten Frohmüller und Schuppe.

Blutspende im Januar

Wer das nächste Jahr mit einer guten Tat beginnen möchte, sollte sich, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind, den nächsten Blutspendetermin in Walldorf in der Astoria-Halle vormerken. Er findet am 27. Januar von 14.30 bis 19.30 Uhr statt.

Bürgermeisterin Christiane Staab (re.) ehrte gemeinsam mit Rainer Frohmüller (li.) und Andreas Schuppe vom DRK (4.v.re.) die langjährigen Blutspenderinnen und -spender

100 Blutspenden hat Jürgen Kremp hinter sich und 150 vor sich

Text: Stadt Walldorf
Fotos: Pfeifer

Veröffentlicht am 14. Dezember 2019, 10:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=278403 

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