Bleiben Sie informiert  /  Montag, 08. Juni 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Wiesloch und Walldorf

Aus Waldi wurde Viwaldi

9. Juni 2020 | Das Neueste, Photo Gallery, Tierheim Tom Tatze, Wiesloch/Walldorf

Anfang Mai zog ein Kater ins Tom-Tatze-Tierheim ein, der in einem jämmerlichen Zustand am Waldrand gefunden wurde. Er lag reglos da, völlig dehydriert und abgemagert, sein Hinterteil war voller Maden. Auch wenn die Mitarbeiter einiges gewohnt sind, dieser Anblick war kaum zu ertragen. Als erstes wurden von ihm alle Maden entfernt und nach Wunden gesucht.

Der arme Kerl hatte keine Kraft mehr, er ließ alles über sich ergehen, mehr noch, er war von der ersten Minute an freundlich und lieb. Waldi, wie er genannt wurde, wurde gepäppelt und dem Tierarzt vorgestellt. Er hatte sehr schlechte Blutwerte, die Nierenwerte kaum messbar. Ob er überleben würde, war nicht sicher, doch die Mitarbeiter waren fest entschlossen, für ihn zu kämpfen. Es handelte sich um einen extrem heftigen Harnwegsinfekt, der bis zur Niere gewandert war. Er verlor völlig unkontrolliert in großen Mengen Urin.  Da er zu schwach war, sich selbst zu säubern, war alles verklebt, zog Fliegen an und somit auch die Maden. Waldi bekam Antibiotikum, Schmerzmittel und eine Infusion. Danach hieß es Daumen drücken. Anfänglich fraß er schlecht, er hatte sich aufgegeben. Dann aber kam der Überlebenswille zurück und es ging ihm Stück für Stück besser. Inzwischen ist aus ihm ein stattlicher, bildhübscher Kater geworden, der auf seinen weißen Pfötchen immer in der Nähe des Menschen bleibt. Er schnurrt viel und begrüßt jeden mit einem freundlichen Miau. Er erzählt den Mitarbeitern auch jeden Tag ein bisschen aus seinem Leben.  Dadurch hat er sich seinen neuen Namen verdient, Viwaldi!  Er möchte geliebt und gestreichelt werden. Auf Zurufen reagiert er sofort und bleibt ganz in der Nähe, um keine Streicheleinheit zu verpassen.

Eine Unsauberkeit bei Katzen hat immer eine Ursache. In Viwaldi’s Fall wurde gar nicht ge-/behandelt, einzig und alleine Windeln wurden ihm angezogen, das hat sein eingedrücktes Fell an der Hüfte verraten. Als das nicht mehr half, wurde der Kater ausgesetzt. Manchmal dauert es länger, bis man den Grund für Unsauberkeit findet. Wer ein Haustier hat, ist moralisch verpflichtet, sich damit auseinanderzusetzen. Am Ende lohnt sich ein Durchhalten immer, denn die Tiere geben einem jede Mühe tausendfach zurück.  

www.tierschutz-wiesloch.de

Das könnte Sie auch interessieren…

Gewerbegebietsfest in der Altrottstraße

  Die Stadt Walldorf lädt zum Gewerbegebietsfest ein. Es findet am Samstag, 20. Juni, von 12 bis 18 Uhr in der Altrottstraße zwischen dem PartnerPort und der Ecke Kopernikusstraße statt. Hier präsentieren sich die zahlreichen mitwirkenden Unternehmen mit ihren...

Vermisstensuche mit Unterstützung des Polizeihubschraubers

Mit einem größeren Einsatz, unterstützt durch einen Polizeihubschrauber, sucht die Polizei derzeit im Bereich Wiesloch und Dielheim nach einer 26-jährigen Frau. Nach Angaben der Ermittler kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Vermisste in einer hilflosen...

Stadt Walldorf: Breites Bündel von Maßnahmen gegen invasive Arten

  Zwischenbilanz im Gemeinderat vorgestellt „Invasive Arten sind eine Bedrohung für die Biodiversität und das Ökosystem“, sagte Alena Müller. Die Leiterin des Fachbereichs Ordnung und Umwelt stellte dem Gemeinderat in dessen jüngster Sitzung eine Zwischenbilanz...

Hier könnte Ihr Link stehen

Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv