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Ausstellungseröffnung: CAVE ART

19. Januar 2015 | Amnesty International, Leitartikel, Photo Gallery

prageethAnlässlich des 5-Jährigen Jahrestages des Verschwinden(lassen)s des Srilankischen Journalisten und Karikaturisten Prageeth Eknaligoda

Eröffnung der Ausstellung: 

„CAVE ART“

mit Karikaturen von
Prageeth Eknaligoda

WANN ? 21.01.2015, 19:30 UHR
WO? Stadtbibliothek – Gerbersruhstr. 41
VERANSTALTER: Amnesty-Wiesloch, Kulturforum und Stadtbibliothek Wiesloch
MUSIKALISCHE BEGLEITUNG: Celloduo der Musikschule Südliche Bergstraße (Leitung: Maria Köhnke)

Plakat„Cave Art“ Bilder eines Verschwundenen in der Stadtbibliothek

„Näher können wir der Person, um die wir uns seit einiger Zeit als Einzelfall kümmern, kaum kommen“, meint Stephan Brües, Pressesprecher der Wieslocher Amnesty-Gruppe 1125.

Cave Art“ zeigt 26 Karikaturen und Zeichnungen des srilankischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Prageeth Eknaligoda, der seit genau fünf Jahren verschwunden ist.

Menschenrechtsverletzung-Sri-LankaIn seinen Zeichnungen setzt Prageeth sich mit der politischen Situation seines Landes auseinander – mit den Menschenrechts-verletzungen, den Anschlägen auf die Medien, der Unterdrückung der Frauen, der Gleichschaltung der Bürger – alles Anzeichen dafür, dass das Land moralisch gesehen wieder auf der Stufe der Höhlenmenschen angelangt sei.

„Wer diese sarkastischen und bitterbösen Karikaturen sieht, wundert sich nicht, dass sie der Regierung nicht gefallen“, sagt Brües und weist darauf, dass mehrmals auch Präsident Mahinda Rajapakse in den Bildern auftaucht.

Buergerkrieg-Sri-LankaSpätestens seit dem letztlich vernichtenden Feldzug gegen die tamilischen Befreiungstiger 2008/2009 ist die Regierung extrem empfindlich auf jede Kritik – im Inneren wie gegenüber äußerer Einmischung. Kurz vor den Präsidentschaftswahlen am 05.01.2015, bei der Rajapakse abgewählt wurde, wurde einer ARD-Korrespondentin ein Visum verweigert, da sie zu negativ über das Land berichtet habe. „Noch schwieriger ist aber die Lage der Kulturschaffenden und Journalisten im Land“, sagt Brües. Seit 2005 wurden mehr als 30 Journalisten getötet, 20 mussten fliehen.

2113Prageeth_Family_JBei der Ausstellungseröffnung soll auch die unermüdliche Arbeit von Sandya Eknaligoda gewürdigt werden, die alles Erdenkliche tut, um den Verbleib ihres Mannes zu ergründen und dafür zu sorgen, dass die für sein  Verschwinden Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.


Ansprechpartner für die Aktion:
Stephan Brües, Medienverantwortlicher der Amnesty-Gruppe 1125 (Tel.: 06222/5810062)

Quelle: Amnesty Wiesloch
www.amnesty-wiesloch.de

 

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