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Die Innowerft feiert ihren 15. Geburtstag

8. Juli 2026 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Gewerbe, Politik, ~ Umgebung

Zahlreiche Gratulanten wünschen der Innowerft zum 15-jährigen Bestehen nur das Beste. 

 

Aus Ideen werden Perspektiven

„Eure Energie und eure Ideen sind das, was uns die Existenzberechtigung gibt und Spaß macht“, sagt Dr. Thomas Lindner an die Adresse der Start-ups, die von der Innowerft gefördert werden. Zur Feier des 15. Geburtstags begrüßt der Geschäftsführer gemeinsam mit Prokuristin Inga-Marit Nölle als Vertreter der Gesellschafter Sebastian Behrend (SAP) und Bürgermeister Matthias Renschler (Stadt Walldorf), Landrat Manuel Just, die Landtagsabgeordneten Christiane Staab und Yannick Veits sowie zahlreiche Mitglieder des Gemeinderats. Er dankt gleichzeitig allen Investoren, Netzwerkpartnern und sonstigen Unterstützern sowie ganz besonders allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „In diesen 15 Jahren haben wir viel bewegt“, kommt Lindner zu Beginn der stimmungsvollen Geburtstagsfeier in einem Filmbeitrag zu Wort. „Vielen Dank, dass ihr Teil der Innowerft seid“, ergänzt Inga-Marit Nölle.

Bürgermeister Matthias Renschler hebt in seiner Ansprache die große Bedeutung der Einrichtung für die Stadt, die Region und den Innovationsstandort Baden-Württemberg hervor. Die Innowerft stehe seit eineinhalb Jahrzehnten für Mut, Unternehmergeist und Zukunft, sagte Renschler. Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 durch die Stadt Walldorf, die SAP (die beide je 42,5 Prozent der Anteile halten) und das Forschungszentrum Informatik Karlsruhe im Auftrag des Landes habe sie sich zu einem wichtigen Netzwerk für junge Unternehmen entwickelt. Ziel sei von Anfang an gewesen, Gründerinnen und Gründer nicht nur ideell, sondern ganz praktisch beim Aufbau ihrer Start-ups zu unterstützen. So begleite die Innowerft heute B2B-Hightech-Start-ups, helfe bei Strategie, Vertrieb, Kundenkontakten und dem Zugang zu Kapital. 

Renschler betonte, hinter der erfolgreichen Entwicklung stünden vor allem Menschen: Gründerteams, Mentoren, Investoren und die Mitarbeiter der Innowerft. Sie alle hätten in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, aus Ideen tragfähige Perspektiven zu machen. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und des technologischen Wandels sei eine Einrichtung wie die Innowerft wichtiger denn je. Zukunft entstehe nicht irgendwo, sondern auch ganz konkret vor Ort.

Der Bürgermeister wies darauf hin, dass Walldorf in diesem Jahr auch das Jubiläum „125 Jahre Stadtrechte“ feiert. Die Entwicklung der Stadt vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zu einem modernen, international ausgerichteten Wirtschaftsstandort werde durch Einrichtungen wie die Innowerft sichtbar mitgeprägt. Sie verbinde etablierte Unternehmen mit jungen Start-ups und stärke das Profil Walldorfs als Standort für Technologie und Innovation. Auch wirtschaftlich könne die Arbeit der Innowerft Erfolge vorweisen, sagte Renschler mit Blick auf gewinnbringende Veräußerungen von Beteiligungen an Start-ups. Zugleich machte er deutlich, dass die Innowerft als Förderinstrument angelegt sei und ein gewisser jährlicher Verlust seitens der Partner von Beginn an bewusst einkalkuliert worden sei. Renschler dankte dem Team der Innowerft, den weiteren Gesellschaftern, allen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, den Investoren sowie ganz besonders auch dem Walldorfer Gemeinderat. Die Stadt bekenne sich mit ihrem Engagement klar zu aktiver Wirtschaftsförderung und zur Stärkung regionaler Start-ups, so der Bürgermeister.

Während Thomas Lindner vom „Hunger“ sprach, „unsere Start-ups weiterzubringen“, spürte Sebastian Behrendt, der die SAP seit knapp zwei Jahren in der Gesellschafterversammlung vertritt, „Herzblut und Leidenschaft“ bei allen Beteiligten. „Wir sind ein globales Unternehmen, aber unser Headquarter ist in Walldorf“, begründete er das Engagement des Software-Konzerns. „Es war uns ein Anliegen, die Innowerft auf den Weg zu bringen.“ Damit fördere man junge Unternehmen, die einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsstandort leisten können. „Darauf bin ich stolz“, sagte Behrendt.

Mit den Worten „Ab jetzt ist das eine Party“ eröffnete Thomas Lindner das Büfett und den gemütlichen Teil des Abends. Neben vielen guten Gesprächen in kleinen Gruppen, leckerem Essen und kühlen Getränken war auch für Musik gesorgt: Die beliebte Band „Me and the Heat“ unterhielt die Gäste der Geburtstagsfeier bestens, wie sie das sicher auch bei ihrem nächsten Auftritt in Walldorf tun wird – am Sonntag, 26. Juli, ab 19 Uhr zum Ausklang des Festwochenendes „125 Jahre Stadtrechte“ auf dem Gelände des Schulzentrums.

 

Text und Foto: Stadt Walldorf

 

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