Bleiben Sie informiert  /  Samstag, 28. Februar 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Wiesloch und Walldorf

Wiesloch-Walldorf: BIRDS OF PASSAGE

29. Oktober 2019 | > Walldorf, > Wiesloch, Das Neueste, Filmclub Wiesloch Walldorf

Der Filmclub Wiesloch-Walldorf zeigt am Donnerstag, 7. November, um 20 Uhr im Luxor-Filmpalast das kolumbianische Gangster-Drama “Birds of Passage“

Kolumbien im Jahr 1968: Eine Familie der Ureinwohner vom Stamm der Wayúu steigt eher zufällig ins aufkeimende Drogengeschäft ein, als der junge Rapayet (José Acosta) amerikanischen Soldaten vom Friedenskorps etwas Marihuana verkauft. Lange bevor von einem Pablo Escobar überhaupt die Rede ist, legt die Familie in Kolumbien so den Grundstein für den Drogenhandel, für den das Land bald in aller Munde sein wird. Rapayet wird schnell zu einem der reichsten Männer in der Region. Doch schon bald erleben er und seine Familie neben Reichtum und Macht auch die tragische, gewaltvolle Seite des Drogenhandels und nicht nur das Leben des Stammes steht auf dem Spiel, sondern auch die Kultur der Wayuu. Denn ein brutaler Krieg um Macht und Geld zieht auf und das Leben der Stammesbewohner gerät in Gefahr.

Der erst 38-jährige Kolumbianer Ciro Guerra, der sich 2015 über eine Nominierung für den besten ausländischen Film (“Der Schamane und die Schlange“) freuen durfte, teilte sich für dieses Werk den Regiestuhl mit seiner Frau Christina Gallego. Gemeinsam schufen sie einen Film, der von den Anfängen des Drogenhandels in Südamerika erzählt und dabei vor allem von den Folgen, die Kapitalismus und Gier auf einen bis dahin von der Außenwelt praktisch abgeschnittenen Stamm von Ureinwohnern haben. Das Virus Geld und Macht dringt in das von Traditionen beherrschte Familiengefüge ein – und löscht es letztendlich aus.

Die Geschichte umfasst fast zwei Jahrzehnte und wird in fünf Kapitel unterteilt, die vielsagende Titel wie “Gräber“, “Wohlstand“ und “Krieg“ tragen. Es geht um den Kampf zwischen Alt und Neu, zwischen Tradition und Moderne. Wenn hier Stämme und Familien das Kriegsbeil ausgraben, dann bedeutet das eben nicht nur den Verlust von Leben, sondern auch der von Realität. Insbesondere die zahlreichen Laiendarsteller sorgen dabei dafür, dass keine Hollywood-Gangster-Klischees à la Scorsese bedient werden, sondern dass die erfrischende indigene Erzählperspektive stetig beibehalten wird. Ein Geschenk für alle mutigen Kinogänger, die einen gewagten Mix aus Gangsterfilm und ethnografisch geprägtem Liebesdrama nicht scheuen.

Karten zum Preis von 5,50 Euro können unter der Rufnummer 5449544 reserviert und müssen bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden.

Das könnte Sie auch interessieren…

Amphibienwanderung hat begonnen

  Auto- und Radfahrer werden um besondere Vorsicht gebeten Wenn die Temperaturen wieder steigen und die Nächte feucht sind, machen sich Amphibien wie Kröten, Frösche und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Ihre Reise birgt allerdings viele Gefahren, vor...

Kolpingsfamilie Wiesloch lädt ein

Die Kolpingsfamilie Wiesloch lädt alle Interessenten herzlich ein zum Kolpingtreff als Gesprächs- und Spieleabend am Donnerstag 05.03.2026 um 18:00 Uhr im Gemeindehaus St.Laurentius, Schloßstr. 1, 69168 Wiesloch. Weitere Infdrmationen finden Sie auf...

Lesung mit Erika Pattis: „Jenseits der Tränen“

  Ein Leben wird zum Roman  - Bewegende Geschichte über Leid, Stärke und Lebensmut Kann man glücklich sein, auch wenn man ein schweres Leben hatte? Wer das Buch „Jenseits der Tränen“ der Autorin Erika Pattis gelesen hat, kommt zum Schluss: Ja, das ist möglich....

Hier könnte Ihr Link stehen

Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv