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Die alltäglichen Süchte

1. September 2018 | Freizeit

Das Wort Sucht hat in erster Linie natürlich einen sehr negativen Touch. Man denkt schnell dabei schnell an Drogen wie Heroin, LSD oder auch Kokain und Crystal Meth. Sucht spielt aber nicht nur ausschließlich bei Drogen eine große Rolle. Manche Menschen sind süchtig nach Essen oder gerade nicht (Magersucht und Bulimie), nach Computerspielen, Süßigkeiten oder nach Deos, Nagellackentferner und Klebstoffen, die „geschnüffelt“ werden. Wahrscheinlich könnte man zum Thema Suchtgefahren noch so einiges mehr aufzählen. Diese Suchtbeispiele haben eines gemeinsam, sie können im hohen Maß die Gesundheit gefährden und sind deswegen überhaupt nicht als harmlos einzustufen.

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Dagegen gibt es die sogenannten alltäglichen Süchte, die einen schon eine gewisse Abhängigkeit verspüren lassen aber dennoch wohl eher als harmlos und gesundheitlich für ungefährlicher eingestuft werden können, wenn man sie im Auge behält. Dabei werden bestimmt viele gar nicht so schnell auf den Gedanken kommen ,dass es sich dabei um eine Sucht handeln könnte. Vielmehr denkt man selber an eine Angewohnheit schon alleine deswegen, weil es sich freundlicher und harmloser anhört. Als gesundheitlich hochgefährlich oder gar kriminell muss man die alltäglichen Süchte aber nicht direkt einstufen.

Was zu alltäglichen Süchten gehören kann

Kaffee / Koffein

Als aller erstes kann man bei dem Thema alltägliche Süchte sicherlich den Konsum von Kaffee/Koffein erwähnen. Kaffee ist das beliebteste Heißgetränk bei den Deutschen und ganz viele Menschen sagen, dass sie ohne ihren Kaffee gar nicht morgens aus dem Haus kommen würden. Das im Kaffee enthaltene Koffein findet sich auch in Getränken wie Cola oder Energydrinks wieder. Aber auch Koffein in Tablettenform gibt es auf dem Markt. In Maßen genossen, soll Koffein sogar eine positive und gesundheitsfördernde Wirkung in verschiedenen Bereichen haben.

Rauchen

Geraucht wird überall schon seit einigen hundert Jahren und sehr lange gehörte es auch bei uns ganz selbstverständlich überall im Alltag mit dazu. Ob Pfeife, Zigarre, Zigarillo oder Zigarette, dass Rauchen wurde und wird immer noch mit Genuss in Verbindung gebracht, auch wenn man die gesundheitlichen Bedenken durchaus kennt. Mittlerweile versucht die Industrie gesundheitlich unbedenklichere Methoden für den Rauchkonsum zu entwickeln. Eine dieser Lösungsversuche ist da der sogenannte Vaporizer. Hier handelt es sich dabei um einen Verdampfer mit dem es möglich ist, Kräuter aller Art, natürlich auch Tabak, zu verdampfen und so auch zu rauchen.

Tätowieren

Sicherlich werden sich jetzt einige denken, was hat das Tätowieren mit alltäglichen Süchten zu tun. Aber generell ist es doch so, dass sich immer mehr Menschen tätowieren lassen und wenn man Leute fragt, die sich haben tätowieren lassen kann man von denen oft erfahren, dass sie regelrecht süchtig davon geworden sind und es nicht nur bei einem Bild auf der Haut bleiben soll. Wer sich dabei gut beraten lässt und dafür auch ein gutes und professionelles Tattoostudio aufsucht, wird sich damit auch ganz bestimmt nicht in Gefahr bringen.

Kontroverses Thema Cannabis

Hier könnte man ja schnell sagen, dass Cannabis doch ganz eindeutig zu den Drogen gehört, die abhängig machen. Aber so einfach ist es damit nicht. Dass der Konsum von Cannabis bestimmte Risiken mit sich bringt, wird auch nicht von den Legalisierungsbefürworter bestritten, auch wenn ihnen häufig Verharmlosung unterstellt wird. Oft bezeichnet man Cannabis noch als Einstiegsdroge. Aber immer öfter wird Cannabis auch schon legalisiert. So wird Cannabis beispielsweise auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Es soll hilfreich bei Übelkeit und Erbrechen, bei der Krebs-Chemotherapie, bei Appetitlosigkeit und Abmagerung bei HIV/Aids, bei chronischen (vor allem neuropathischen Schmerzen) sowie bei Spastik, bei multipler Sklerose und Querschnitts-Erkrankungen sein.

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