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Wespen, Bienen oder Hornissen – Schutz für Mensch und Tiere

20. Mai 2017 | Allgemeines, Blaulicht, Das Neueste, Photo Gallery

 

Biene

Bei vielen Menschen löst Ihr Auftauchen Angstreaktionen auf. Schreckensmärchen, dass sieben Hornissenstiche ein Pferd und drei einen Menschen töten können, machen die Runde. Dabei sind Wespen- oder Hornissenstiche nicht gefährlicher wie Bienenstiche. Und als Schädlinge kann man diese Insekten auch nicht bezeichnen. Ein Volk verputzt pro Tag fast 3000 Schädlinge, meist Fliegen.


Hier einige Infos zu den Gelb-Schwarzen Brummern:

  • Viele Wespenarten, darunter die Hornisse, sind vom Aussterben bedroht und stehen unter Naturschutz – Ihre Nester dürfen nur entfernt werden, wenn Gefahr für die Menschen besteht, etwa bei erwiesener Allergie.
  • Wespenvölker leben nur einen Sommer lang. Ab April wird die Wespenkönigin, die als einzigste ihres Volkes den Winter überlebt hat, mit dem Nestbau beginnen. Nach und nach schlüpfen die Arbeiterinnen und das Nest wird größer und größer. Richtig große Dimensionen erreicht es aber erst Ende des Sommers Dann hat das Volk allerdings nur noch eine Lebenserwartung von wenige Wochen.
  • Ein verlassenenes Nest wird nie ein zweites Mal bevölkert
  • Wespen- und Hornissen reagieren nur aggressiv, wenn Menschen ihrem Nest zu Nahe kommen. Bei einem Abstand von über vier Metern sind sie harmlos.
  • Falls ein Nest mit Gift entfernt werden soll, überlegen Sie sich mal, ob das Gift nicht gefährlicher ist und länger erhalten bleibt wie die Insekten.
  • Oft ist ein Entfernen des Nestes zu vermeiden. Eine Röhre oder Fliegendraht am Einflugloch der Insekten kann bewirken, dass sich Mensch und Tier nicht mehr in die Quere kommen.


Die Feuerwehr entfernt nur Wespen, bei denen akut eine Gefahr im Verzug ist.

Beispielsweise, wenn ein Schwarm in ein Zimmer mit gefährdeten Personen (Kleinkinder o.Ä.) eingedrungen ist und die Personen das Zimmer nicht verlassen können. In diesem Fall ist der Notruf, Telefon 112 zu wählen.

Wenn Sie sich nur durch ein Nest belästigt fühlen, verweisen wir auf die Beratung eines Imkers oder einer Fachfirma aus dem Branchenbuch

Bei weiteren Fragen können Sie sich an die 06222/84-321 oder info(at)feuerwehr-wiesloch.de wenden.

Weiterführende Informationen:

Quelle: FFW Wiesloch Tipps

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