Wie Ulrich Schmidt zum Tierretter wurde
72 Jahre in den Diensten des Tierschutzes – der Walldorfer Ulrich Schmidt rettet seit Jahrzehnten verletzte und kranke Wildtiere. Über seine Arbeit redet er am Montag, 19. Januar, als Gast in der Landesschau Baden-Württemberg (Sendezeit: 18.15 bis 19.30 Uhr) live im SWR-Fernsehstudio in Stuttgart. Im Anschluss ist die Sendung in der ARD-Mediathek abrufbar.
Ulrich Schmidt hat in seiner privaten Wildtierauffangstation in Walldorf im Laufe der Jahre zigtausend Vögeln, Säugetieren und Reptilien mit viel Einsatz und Leidenschaft das Leben gerettet. Die Tierauffangstation bietet damit ein wichtiges Zuhause für bedürftige Tiere. Sie umfasst von Schmidt selbst gebaute und aufgestellte Volieren und Käfige in zwei Häusern sowie im Garten. Schmidt hat alles Wesentliche für „seine“ Tiere selbst, ohne fremde Spenden, finanziert und das gesamte umfangreiche Fachwissen hat er sich als Autodidakt über die Jahre hinweg angeeignet.
Heute steht sein Lebenswerk vor großen Herausforderungen. Der inzwischen 77-jährige leidet an einer schweren Herzinsuffizienz und kann sich zunehmend weniger um die rund 1000 Tiere kümmern, die sich aktuell in seiner Obhut befinden. Daher sucht Schmidt nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin, um die Auffangstation und die Versorgung der Tiere langfristig zu sichern.
Ein bewegender Film des Heidelberger Filmemachers Julius Kröger mit dem Titel „Der Letzte seiner Art“ (zu finden auf YouTube), initiiert von Schmidts Freunden vom NABU Walldorf, begleitet Schmidt und macht auf seine Arbeit sowie die aktuelle Situation aufmerksam. Der Film soll dabei helfen, das Lebenswerk von Schmidt fortzusetzen.
In der Landesschau BW berichtet Schmidt, wie er zum barmherzigen Tierretter wurde und wie die Tierwelt sein Leben veränderte.
Info: Landesschau Baden-Württemberg am Montag, 19. Januar, 18.15 Uhr; anschließend unter www.ardmediathek.de.
Text und Fotos: Stadt Walldorf




















