Walldorfer Kunstpreis 2018: Finalteilnehmer stehen fest

Elf Finalteilnehmer haben es mit ihren Skulpturen, Plastiken oder Objekten in die Endausscheidung zum Walldorfer Kunstpreis geschafft, der nach 2001, 2005 und 2013 in diesem Jahr zum vierten Male verliehen wird.

(bb) Insgesamt 75 Künstler haben die Bewerbungsunterlagen angefordert. Von diesen haben sich 34 Künstler mit 53 Arbeiten um den Kunstpreis beworben, die von der elfköpfigen Jury eingehend geprüft wurden.

Die Fachpreis-Jury setzte sich zusammen aus ihrem Vorsitzenden Dr. Andreas Franzke, der 12 Jahre Rektor der Kunstakademie Karlsruhe war, Hartmuth Schweizer, seit rund 25 Jahren Kunstbeauftragter der Stadt Walldorf, Ursula Schöndeling, Leiterin des Kunstvereins Heidelberg, Tom Feritsch, Freischaffender Künstler aus unserer Region, Elvira Dick, Künstlerin und Mitglied des Vereins Kunst für Walldorf e. V., sowie Frau Bürgermeisterin Christiane Staab.
Die Sachpreis-Jury wurde gestellt von den Mitgliedern des Gemeinderates Gerhard Baldes, Günter Lukey, Lorenz Kachler und Horst Dobhan. Durch Vorprüfung und Beratung unterstützte Stadtbaumeister Andreas Tisch sowie sein Vorgänger im Amt Dieter Astor die Jury.

Sie sind gespannt auf die Präsentation der Kunstwerke: Hartmuth Schweizer, Elvira Dick, Heike Schweizer, Bürgermeisterin Christiane Staab, Erster Beigeordneter Otto Steinmann (v. l.)

Wie Hartmuth Schweizer anlässlich eines Pressegesprächs ausführte, war es wichtig, eine gute Jury zu haben. Diese Voraussetzung wurde durch die hohe Qualifikation der erwähnten Mitglieder erfüllt. Sie beurteilten die eingereichten Arbeiten unter dem künstlerischen Aspekt. Den Sach-Juroren, die sich ebenfalls „qualifiziert und ernsthaft eingebracht“ haben,  waren die Interessen der Stadt ebenfalls wichtig.
Hartmuth Schweizer bedankte sich bei der Stadt Walldorf für die erneute Auslobung des Kunstpreises, deren Durchführung nicht selbstverständlich sei, und für die hervorragende Organisation im Vorfeld. Hierfür zeichneten in erster Linie Herr Erster Beigeordneter Otto Steinmann als Fachbereichsleiter und seine Mitarbeiterin Heike Schweizer verantwortlich.
Die elf ausgesuchten Kunstwerke sind sehr abwechslungsreich und haben eine hohe Qualität. Die Bürger sollen sich damit kritisch auseinandersetzen, denn „Kunst, die nicht herausfordert, ist langweilig“, so Schweizer.

Unter dem Aspekt der Verbindung des Kunstwerks mit dem Raum, in dem es ausgestellt wird, hat die Stadt Walldorf elf Standpunkte ausgesucht – beginnend im Osten am Kreisel Ortsausgang Richtung Nußloch/Flugplatz und endend im Westen am Ikea-Kreisel.

Frau Staab bedankte sich bei den Mitgliedern des Gemeinderats, die der „politischen und gesamtgesellschaftlichen Aufgabe“ Kunst positiv gegenüberstehen und die Durchführung des Kunstpreises 2018 genehmigt haben. Allen sei die Kunst ein „hohes Anliegen“. Immerhin liegen die Kosten dieses Wettbewerbs bei knapp 40.000 €. Welche Kunstwerke die Stadt Walldorf evtl. kauft, wird nach dem Wettbewerb entschieden.

Die Finalteilnehmer werden nun in Kürze ihre Kunstwerke installieren. Am 25. April tagt die Jury dann zum zweiten Mal, um die drei Sieger zu ermitteln. Die Bevölkerung ist ebenfalls herzlich eingeladen, die Kunstwerke zu besichtigen, denn auf vielfachen Wunsch wird es auch einen Publikumspreis geben. Wie diese Abstimmung durchgeführt wird, teilt die Stadt Walldorf noch mit. Alle Kunstwerke werden bis Oktober zu sehen sein.

Zwei besondere Events werden die Ausstellung begleiten: Der Künstler Wolfgang Folmer aus Heilbronn wird sein Kunstwerk unter den Augen der Zuschauer entstehen lassen. Adam Cmiel erstellt sein Kunstwerk als Aktionskünstler im Rahmen einer Performance. Die Termine hierzu werden noch bekannt gegeben.
Die weiteren ausstellenden Künstler sind Konrad Wallmeier und Ralf Weber (beide Freiburg), FEROSE (Östringen), Frieder Kobler (Assmannshardt), Frank Altmann (Rottweil), Claudia Urlaß (Wiesloch), Klaus Proissl (Neckarbischofsheim), Birgit Feil (Leonberg) und Manfred Emmenegger-Kanzler (Ottersweier). Teilnehmen konnten nur Künstler mit Wohnsitz oder Geburtsort in der Metropolregion Rhein-Neckar und Baden-Württemberg.

Weitere Informationen zum Kunstpreis 2018, insbesondere die Standorte, sind auf der Homepage der Stadt unter www.walldorf.de (dort unter Kultur) zu finden.

Hartmuth Schweizer: „Kunst ist das, was den Menschen zum Menschen macht“ – Seien Sie ein neugieriger Mensch und freuen Sie sich auf eine außergewöhnliche Ost-West-Verbindung in Walldorf.

Eine kleine Auswahl der eingereichten Vorschläge:

Text und Fotos: BBinz

Die Jury bei der Arbeit: (v.l.n.r.) Hartmuth Schweizer, Tom Feritsch, Bürgermeisterin Christiane Staab, Elvira Dick, Ursula Schöndeling, Professor Dr. Andreas Franzke, Dr. Gerhard Baldes, Lorenz Kachler, Günter Lukey. Keine Jury-Mitglieder, aber ebenfalls bei der Sitzung unterstütztend dabei: (2. Reihe, v. l.n.r.) Erster Beigeordneter Otto Steinmann, Stadtbaumeister Andreas Tisch, Heike Schweizer und Lisa Schönberger (Fotos: Pfeifer)

Veröffentlicht am 5. März 2018, 12:00
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