„Walldorf Helau“ bei der Prunksitzung der Astoria-Störche am 23. Februar

Zu einem närrischen Abend lud die Karnevalsgesellschaft Astoria Störche mit ihrer Prinzessin Janina I. am 23. Februar 2019 in die Astoria-Halle ein.

(bb) Wie bereits im letzten Jahr brachte Katharina Lundschien die Gäste in der ausverkauften Astoria-Halle mit bekannten Schlagern in Feierlaune.

Anschließend marschierten die Tanzgarden von klein bis groß, der Präsident mit seinem Elferrat und ihre Lieblichkeit Prinzessin Janina I. aus dem Hause Feurer unter dem Beifall des begeisterten Publikums auf die Bühne.

Der Präsident der KG Astoria-Störche, Michael Hornig, begrüßte alle Gäste herzlich und bedankte sich bei den Sponsoren des Vereins und allen Helfern vor, auf und hinter der Bühne.
Er begrüßte besonders die Ehrensitzungspräsidenten Bartl Turi und Harald Schiller sowie Frau Bürgermeisterin Christiane Staab, die im Laufe des Abends die Ehre hatte, in den Reihen des Elferrats auf der Bühne Platz zu nehmen.

Harald Schiller fungierte 2018 zum letzten Mal als Sitzungspräsident. Sein Amt übernahm Andreas Breiter, der nach der Begrüßung durch Prinzessin Janina I. die Sitzungsleitung übernahm und im Laufe des Abends auch alle Ehrensenatoren, Ehrenstorchenträger und Sponsoren begrüßte.
Den Gast-Elferrat stellte in diesem Jahr die CC Blau Weiß Hockenheim 1989 e. V., der den Walldorfer Elferrat verstärkte. 

 „Boxer und Michel“ alias Eckhard Güttler und Michael Luksch von den „Rohrhöfer Göggel“, zum wiederholten Male zu Gast in Walldorf, machten mit ihrem Kurpfälzer Schlagabtausch den Anfang der Büttenredner.  
Der Bauchredner Andreas Knecht von den „Stichler Mannheim“ und sein Rabe Gregor begeistern jedes Jahr mit frechen Sprüchen, von denen das Publikum nie genug bekommen kann.

Mit dem Badner Lied tanzte Heiko Maier auf die Bühne und begrüßte das Publikum mit „Hallo Ikea, ich komme aus Globus“, denn Walldorf steht in der Region für Ikea und sein Heimatort Waghäusel für den Einkaufsmarkt Globus. Musikalisch-kabarettistisch spielte er auch mit dem Publikum (Männer sind einfallsreich und tragen weiße Hemden und Anzüge) nach Art einer Stand-up-Comedy.

Klara Kohlbecker alias Marion Striebich aus Gaggenau schlüpfte zuerst in die Rolle eines Rockers, um ihre „männlichen Hormone auszuleben“, um danach als Schwan über die Bühne zu schweben. Ihr anschließendes Geplänkel mit dem Sitzungspräsidenten riss das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Oliver Betzer aus Fischbach „De Härdscht“ – auch kein Unbekannter in Walldorf – kam in diesem Jahr als „Oma Härdscht“ und berichtete von den unerhörten und unglaublichen Erlebnissen in ihrer ersten und einzigen Kur nach 75 Ehejahren.

Neben der Hausband der KG Störche, den „Rollers“, waren als musikalische Gäste zum zweiten Mal „Tobbmaster Fitsch and the fabulous Fernando Horns“ eingeladen. Nach ihrem grandiosen Auftritt bei der Inthronisation im November 2018 rissen sie auch diesmal in ihren bunten Anzügen, verrückten Tanzeinlagen und bekannten Hits wie  „Skandal im Sperrbezirk“, „Sweet Caroline“ oder „YMCA“ das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin.

Neben den Büttenreden zeigten auch alle Garden der Astoria-Störche ihr Können.

Die Storchenküken zeigten zu Beginn ihren Showtanz „Die Küken feiern eine Party“ mit flotten Schlager-Melodien. Die Jugendgarde, ebenfalls trainiert von Bettina und Katharina Lundschien, präsentierten ihren neuen Gardetanz zu bekannten Karnevalsliedern.

Und auch die Juniorengarde (Trainerin Simone Hornig) und die Storchengarde (Trainerinnen Angelika Vetter und Carol-Ann Rosarius) begeisterten mit ihren neuen Gardetänzen und fetziger Musik.

Die Storchengarde war bei ihrem Showtanz (Trainerinnen Tiffany Kempf und Janina Feurer) im „Zuckerschock“ und tanzte als bunte Lollys zu „Aber bitte mit Sahne“ oder „Candy“. Für Prinzessin Janina I. gab es kein Halten mehr und sie verließ die Riege des Elferrats, um in ihrer Garde mitzutanzen.

Die „Flashdancers“ (Trainerinnen Bettina und Katharina Lundschien) hatten sich mit „Die Flashys 2066 – Ein Tag in der Seniorenresidenz“ wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Mit Rollator und in Schürzen, witzig geschminkt auf „alte Damen“, wackelten sie auf die Bühne, um dann Rollator und Schürzen von sich zu werfen und im Glitzerkleidchen zu „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ zu tanzen.

Tänzerischer Höhepunkt war wieder einmal das mit Spannung erwartete Männerballett des Elferrats – arrangiert von Laura Hornig und Bettina Lundschien. In entsprechender Kleidung  tanzten sie zu „sportlichen Liedern“ von „Rocky“ bis zur Titelmelodie des „Aktuellen Sportstudios“. Auch zwei „Fitnesstrainerinnen“ im 80er-Jahre-Outfit begeisterten das Publikum.

Oliver Betzer als „De Härdscht“ sang zum großen Finale allseits bekannte Stimmungslieder, zu denen noch einmal alle Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne kamen.
Auch das Publikum hielt es nicht mehr auf den Stühlen, und nach der großen Polonaise durch den Saal endete der Abend in der Bar, in der noch bis in die frühen Morgenstunden zur Musik der Tanz- und Showband „Rollers“ und den Liedern mit Oliver Betzer getanzt und gelacht wurde.

Text und Fotos: BBinz

Veröffentlicht am 26. Februar 2019, 06:00
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