Verwaltung und Gemeinderat besuchten das Mannheimer Traktorenwerk von John Deere

Spannende Einblicke ins Unternehmen und seine Geschichte

Seit November 2020 sind im Sales & Marketing-Zentrum der Firma John Deere in Walldorf, erbaut zwischen Luxor-Filmpalast und Musikhaus Session, rund 300 Mitarbeiter des weltweit operierenden Unternehmens tätig.
Sie sind für die drei Vertriebsgebiete Westeuropa, Zentraleuropa und GUS-Staaten verantwortlich und unterstützen bei Vertrieb, Marketing, Training, Kundendienst und Ersatzteilversorgung für alle Produkte aus dem Bereich Landmaschinen sowie für die Rasen-, Grundstücks- und Golfplatzpflege.
John Deere ist nach eigenen Angaben mit einem Jahresumsatz von fast fünf Milliarden Euro (Stand 2020) der größte Landtechnikhersteller in Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, dass sich ein renommiertes Unternehmen wie John Deere in Walldorf angesiedelt hat“, sagte Bürgermeister Matthias Renschler, als jetzt Vertreter der Walldorfer Stadtverwaltung und des Gemeinderats das Traktorenwerk in Mannheim besuchten. Renschler bedankte sich für den herzlichen Empfang im Werk.
Es handelt sich um die größte Fabrik des Unternehmens außerhalb der USA, in der mehr als 2700 Mitarbeiter tätig sind. Das Produktionsprogramm in Mannheim für den weltweiten Markt umfasst 21 verschiedene Grundmodelle landwirtschaftlicher Traktoren mit Leistungen von 90 bis 250 PS in unterschiedlichen Versionen und zahlreichen Ausrüstungsvarianten.
Etwa zwei Drittel der in Deutschland produzierten Traktoren stammen nach Angaben von John Deere aus Mannheimer Fertigung. Auch Zahnräder, Wellen und Getriebe für andere Standorte in Deutschland und der ganzen Welt werden hier hergestellt. Früher baute auf demselben Gelände die 1956 von John Deere übernommene Heinrich Lanz AG ihre Traktoren, darunter auch den als „Bulldog“ bezeichneten Ackerschlepper – ein Name, der sich umgangssprachlich als Synonym für Traktor eingebürgert hat.

 

 

Neben einer Führung durch die Ausstellungshalle und vielen Informationen über die dort zu sehenden Traktoren gab es für die Besucher aus Walldorf auch einen Einblick in die Firmengeschichte: Unternehmensgründer John Deere, 1804 in Rutland/Vermont geboren und gelernter Hufschmied, legte 1837 in Illinois mit dem ersten selbstreinigenden Stahlpflug das Fundament für sein Unternehmen Deere & Company. „Ich werde niemals meinen Namen auf ein Produkt setzen, in dem nicht das Beste steckt, das ich zu geben vermag“, lautete einer der Leitsprüche des Firmengründers.
Für das Jahr 2021 meldet der Gesamtkonzern Deere & Company einen weltweiten Umsatz von über 44 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell rund 75.000 Mitarbeiter.
Weitere deutsche Niederlassungen neben Walldorf und Mannheim sind in Bruchsal, Zweibrücken, Kaiserslautern und Stadtlohn/Nordrhein-Westfalen. Deutlich wurde auch das Credo des Unternehmens: Moderne Landtechnik, Umweltschutz und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion müssen kein Widerspruch sein, so das Statement der leitenden Mitarbeiter gegenüber den Besuchern aus Walldorf.
„Vielen Dank für die spannende Führung und die interessanten Informationen“, sagte Bürgermeister Matthias Renschler zum Abschluss des Abends, ehe es wieder zurück in die Astorstadt ging.

 

Text und Foto: Stadt Walldorf

 

Veröffentlicht am 24. Oktober 2022, 06:00
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