Die Jahrestagung der Schulsozialarbeiter im Rhein-Neckar-Kreis ging in der Astoria-Halle über die Bühne.
Schulsozialarbeiter rückten die Stärkung der Demokratie in den Fokus
Mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops war die Jahrestagung der Schulsozialarbeit im Rhein-Neckar-Kreis bestens gefüllt. Veranstaltungsort war die Astoria-Halle, in der 130 Schulsozialarbeiter auf Einladung der Fachstelle Jugendarbeit/Jugendschutz des Rhein-Neckar-Kreises zusammenkamen. Das Thema der Veranstaltung lautete „Klare Werte in unsicheren Zeiten – Schulsozialarbeit für Demokratie und Vielfalt“, mit dem man den Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen richten wollte, die den schulischen Alltag und die Lebenswelten junger Menschen prägen.
Manuel Lehner, stellvertretender Amtsleiter des Jugendamts im Rhein-Neckar-Kreis, begrüßte die Schulsozialarbeiter und dankte ihnen, „dass Sie mit Ihrer Arbeit am Puls der Zeit sind“.
Bürgermeister Matthias Renschler betonte in seinem Grußwort, junge Menschen brauchten gerade in einer Zeit, die von schnellen Veränderungen, Unsicherheiten und zunehmender Polarisierung geprägt ist, „verlässliche Orientierung, gelebte Werte und Menschen, die sie im Alltag stärken“. Hier leisteten die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter einen unverzichtbaren Beitrag. Ihre Arbeit wirke oft leise, aber sie sei von großer Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Renschler dankte Manfred Bugert, Koordinator der Schulsozialarbeit in Walldorf, und seinem Team „für die hervorragende Arbeit“.
Gearbeitet wurde auf der Jahrestagung in Form von Workshops, in denen Referenten zu verschiedenen Themen Impulse gaben und es auch Raum für Diskussionen gab.
Dr. Oliver Bokelmann (Universität Münster) hielt einen Vortrag zum Thema „Demokratiebildung in der Schule – Ansätze und Perspektiven der Schulsozialarbeit“.
„Es war schön, dass die Resonanz so gut war“, freute sich Manfred Bugert über die gelungene Veranstaltung. „Wir haben viel guten Input zu den wichtigen Themen rund um die Demokratiebildung erhalten.“
Text und Foto: Stadt Walldorf














