Ein Artikel aus der Reihe „Tag der offenen Gärten und Höfe“ in Wiesloch und Walldorf 2019 – „Zwei Städte sind sich grün“
(rp) Wiesloch, 20.05.2019 – Die Gartenfreunde Wiesloch in den Talwiesen 3 nahmen zwar nicht offiziell an dem „Tag der offenen Gärten und Höfe“ teil, für sie war es ein ganz normaler Samstag im Garten. Dennoch durfen wir einen Blick in die schöne Gartenanlage werfen und trafen einige Vereinsmitglieder.
Die Anlage verfügt über 80 Gartengrundstücke. Menschen die aus 15 verschiedenen Nationen stammen bildern hier zusammen „die Gartenfreunde Wiesloch“.
Fleissig bei der Gartenarbeit, auch der Blumenkübel ausserhalb des Vereinsgeländes will gepflegt sein und so kümmert sich das Vereinsmitglied liebevoll um das kleine Blumenbeet am Feldweg Richtung Rauenberg.
Herzlichen Dank nochmal an die Dame für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, einen kleinen Rundgang durch die Gartenanlage des Vereins machen zu können.
Für den Kleingärtner ist das Gartenleben mit Wildbienen, Insekten oder den heimischen Vögeln ein Selbstverständnis. Da fehlen auch nicht Vogeltränke, Vogelhäuschen oder Insektenhotel. Und natürlich auch eine grosse Vielzahl an Pflanzen, Blumen und Gewächsen – Nahrungsquelle, Heimat und Zuhause vieler Tiere.
Der nette Herr, der seit mittlerweile 28 Jahren in Wiesloch lebt, zuvor in der Region Neckar-Odenwald wohnte, demonstrierte die alte Wasserpumpe – sie funktioniert noch. Doch genutzt wird sie eigentlich nicht mehr.
Ursprünglich stammt der ältere Herr aus Oberschlesien, Polen verließ er vor ca. 30 Jahren und Wiesloch ist nun seine neue Heimat.
Glücklich darf sich schätzen, wer einen Garten sein Eigen nennen darf. Neben der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse findet man Ruhe und Entspannung im Garten. Die Gartenarbeit hält fit, sie sorgt für Bewegung unter freiem Himmel an der frischen Luft.
Besonders für Familien mit Kindern, die in einer Mietwohnung ohne Garten oder gar ohne Balkon wohnen, ist ein Garten ein Stück Lebensqualität. Ein notwendiger Ausgleich zur beengenden Wohnung und dem Alltag.
Die Kinder können im Garten toben und lernen was für’s Leben: Obst und Gemüse kommen aus der Natur – und nicht nur aus dem Supermarkt. Und ohne Fleiss kein Preis. So konnte ich auch kleine Kinder beobachten, die fleissig mit der „kleinen Giesskanne“ über das Gartengrundstück liefen, um wie selbstverständlich den Eltern und Grosseltern bei der Gartenarbeit zu helfen.
Weitere Fotos:
Text und Fotos: Robert Pastor











































