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Staffelstab der Baumpflanze dreht sich in Wiesloch rum weiter

3. September 2025 | > Wiesloch, Das Neueste

Während Wiesloch diesjährigen Winzerfest unter medizinische Absicherung des Sanitätsdienstes der Maltesern feierte, setzt der Integrationsdienst der Hilfsorganisation ein stilles Zeichen der Solidarität.

Am letzten Augusttag nahmen Ehrenamtliche aus der Ukraine, die beim Malteser Hilfsdienst in Wiesloch Integrationsarbeit für ihre Landsleute sowie für Geflüchtete und Migranten aus anderen Ländern leisten, eine Nominierung von DRK und THW Wiesloch zur Baumpflanz-Challenge auf ganz eigene Weise an. Anstatt wie üblich einen Setzling in die Erde zu setzen, entschieden sie sich für eine besondere Rettungsaktion: Im Hof ihres Integrationszentrums, der MITmacherei, war ein kleiner Weißdorn in einem Riss zwischen Betonplatten gewachsen. Trotz widriger Bedingungen hatte er erstaunlichen Überlebenswillen gezeigt, die Chancen für ein langfristiges Bestehen an diesem Ort waren jedoch gering. Am Sonntag, 31. August 2025, verpflanzten die Ehrenamtlichen den jungen Baum daher in einen großen Topf und gaben ihm einen geschützten Platz in der MITmacherei – mit der Aussicht, später einen festen Standort zu finden.

Die Aktion ist mehr als ein symbolischer Beitrag zur Challenge: Sie steht für Hoffnung, Fürsorge und die Chance auf ein neues Leben – Werte, die auch die MITmacherei verkörpert, wo viele Geflüchtete einen geschützten Raum für Begegnungen, Deutschkurse und weitere Integrationsangebote finden. Während Naturschützer immer wieder auf die Risiken unsachgemäßer Aufforstungen hinweisen, wählten die Malteser bewusst einen Weg, der Nachhaltigkeit mit gelebter Symbolik verbindet.

Die #baumpflanzchallenge hat ihren Ursprung in der Jugendfeuerwehr, die vor einigen Jahren damit begann, Bäume zum Klimaschutz zu pflanzen. Inzwischen beteiligen sich nicht nur erwachsene Feuerwehrleute, sondern auch viele andere Hilfsorganisationen bundesweit. Das Prinzip ist simpel: Wer nominiert wird, hat eine bestimmte Frist – mal sieben Tage, mal nur 72 oder sogar 48 Stunden – um einen Baum zu pflanzen und weitere Organisationen zu nominieren. Wer die Frist nicht einhält, schuldet den Vorgängern eine Brotzeit.

In Wiesloch ist aus der Aktion nun eine besondere Geschichte geworden: Der kleine Weißdorn, der einst zwischen Betonplatten ums Überleben kämpfte, hat nun eine zweite Chance – genauso wie viele Menschen, die in der MITmacherei Unterstützung und einen Neuanfang finden.

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