Bleiben Sie informiert  /  Sonntag, 20. September 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Wiesloch und Walldorf

SRH: Parkinson-Patienten eine Teilhabe ermöglichen

27. Januar 2021 | Das Neueste, ~ Umgebung

Das SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg behandelt den 300. Parkinson-Patienten mittels individualisierter Komplextherapie

Foto: SRH Heidelberg

Mehr als 350.000 Menschen leben allein in Deutschland mit der Diagnose Parkinson. Jeder zehnte Patient mit dieser Erkrankung ist unter 40 Jahre alt. Es gibt derzeit noch keine Möglichkeit, diese chronisch-degenerative Nervenerkrankung zu verhindern oder aufzuhalten. Neben einer Therapie mittels Medikamenten benötigen Patienten auch Zugang zu Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, um bestmöglich die typischen Symptome wie Zittern, steife Muskeln und verlangsamte Bewegungen zu behandeln. Dies kann zumindest in den ersten Jahren der Erkrankung ein nahezu unbehindertes Leben ermöglichen. Nichtsdestotrotz bedeuten diese Einschränkungen im Alltag für Betroffene oft nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Belastung.

Das SRH Kurpfalzkrankenhaus in Heidelberg, eine Einrichtung des Bildungs- und Gesundheitsunternehmens SRH, widmet sich als ein Zentrum im bundesweiten „Kompetenznetz Parkinson“ bereits seit vielen Jahren der Behandlung von Parkinson. Das Team aus Neurologen, Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen, Pharmazeuten und speziell geschultem Pflegepersonal hat nun den bereits 300. Parkinson-Patienten mittels der sogenannten „individualisierten Komplextherapie“ behandelt. Sie bietet sich an, wenn Bewegungseinschränkungen nicht mehr durch Medikamente behandelt werden können und beispielsweise Gangstörungen mit häufigen Stürzen, Sprechstörungen oder Schluckbeschwerden auftreten. Oft sind dann auch psychiatrische Probleme wie Depression die Folge.

„Für jeden Patienten erstellen wir einen individuellen Therapieplan“, erklärt Dr. Andreas Becker, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie am SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg. „Er umfasst in der Regel einen mindestens 14tägigen stationären Aufenthalt, gefolgt von umfangreichen, individuell abgestimmten Therapieeinheiten. Gleichzeitig bieten wir sowohl unseren Patienten als auch ihren Angehörigen gemeinsam mit unserem klinischen Sozialdienst psychologische und sozialmedizinische Hilfe an.“

„Wir sehen uns als Wegbegleiter, der Menschen dabei hilft, ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, ergänzt Dr. Becker. „Bei der Behandlung von Parkinson geht es uns darum, eine gewisse Teilhabe wiederzuerlangen oder zu erhalten. Dafür braucht es einen gut durchdachten, individualisierten bio-psycho-sozialen Ansatz. Wir freuen uns, dass wir mit unserer Komplextherapie nun schon 300 Menschen helfen konnten.“

Das könnte Sie auch interessieren…

Informationstag „Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge“ am 24. September

  Notfalltreffpunkt und Blaulichtmeile Die Stadt Walldorf veranstaltet am Donnerstag, 24. September, von 8.30 bis 16 Uhr einen Informationstag „Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge“ in der Innenstadt. Dazu sind alle Interessierten eingeladen. Die...

Hanni Derr als neue Fachbereichsleiterin Zentrale Verwaltung begrüßt

Hanni Derr (3.v.re.), die neue Fachbereichsleiterin Zentrale Verwaltung, gemeinsam mit (v.li.) Wirtschaftsförderin Susanne Nisius, Pflegeheim-Leiter Thorsten Antritter, Stadtbaumeister Andreas Tisch, Eigenbetriebsleiter David Högerich, Bürgermeister Matthias...

Walldorf: Sperrung im Tannenweg verlängert

  Die Stadt Walldorf informiert: Aufgrund von Bauarbeiten ist der Tannenweg seit März zwischen dem Fichtenweg und dem Ahornweg unmittelbar vor der Hausnummer 42 voll gesperrt. Wie die Straßenverkehrsbehörde der Stadt mitteilt, hat die dort arbeitende Baufirma...

Hier könnte Ihr Link stehen

Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Zeitreise

Archiv