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„Sicherheit im öffentlichen Raum“ – SPD Walldorf sammelte Fakten

30. November 2017 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Photo Gallery, Politik, SPD, SPD Walldorf

Zu einer Veranstaltung zum Thema „Sicherheit im öffentlichen Raum“ anlässlich der Ausschreitungen an Halloween in Walldorf lud die SPD Walldorf am 23.11.2017 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger in die Mensa der Schillerschule Walldorf ein.

(bb) Rund 30 Gäste konnte Andrea Schröder-Ritzrau, Vorsitzende der SPD Walldorf,  an diesem Abend begrüßen. Der Abend sollte nicht nur die Vorkommnisse an Halloween zum Thema machen, sondern die allgemein bedenkliche Situation an öffentlichen Plätzen in Walldorf, z. B. Schulzentrum, Drehscheibe und Astorpark.
Als interessierte Gäste begrüßte sie auch Matthias Renschler von der FDP und Michael Reuter von der CDU.

In einem interaktiven Gespräch konnte sich mündlich oder schriftlich geäußert werden. Alle Beiträge wurden auf Moderationstafeln gesammelt und  nach Vorfällen geordnet an Tafeln angebracht.
Hierbei wurde vor allem das Müllproblem mit Glasscherben und weiterem Müll in der Neuen Sozialen Mitte, aber auch an anderen Stellen in der Stadt erwähnt. Teilweise stehen noch Flaschen mit Restalkohol herum, wenn die Kinder zur Schule kommen.
Drogenkonsum und –handel wurden angesprochen ebenso Schmierereien, Zündeleien, Lärm, Geschrei, überlaute Musik, Vandalismus und Diebstähle.

Ganz besonders beängstigend ist das Verhalten vor dem Kindergarten mit „Rudelbildung“ und Spalierstehen von krakelenden Jugendlichen, wenn die Kinder abgeholt werden. Eltern und Kinder fühlen sich bedroht und belästigt.
Abends im Dunkeln durch die Neue Soziale Mitte als Abkürzung in die Stadt läuft niemand mehr aus Angst vor den herumlungernden Jugendlichen.

Als Maßnahmen könnten sich die Bürger ein Alkoholverbot auf dem Platz der Neuen Sozialen Mitte, den Einsatz von punktueller Kameraüberwachung, Strafkontrolle, bessere Ausleuchtung, aber auch die Aufstockung der offenen Jugendarbeit zum persönlichen Kontakt mit den Jugendlichen, vorstellen.

Es kamen auch Vorschläge zur Belebung der Neuen Sozialen Mitte. Mehr Begrünung des Platzes würde zu einer schöneren Atmosphäre beitragen, und ein Café im Außenbereich je nach Jahreszeit könnte den sozialen Umgang miteinander stärken.

Die Jugendlichen gehören zur Gesellschaft und sollen nicht ausgegrenzt werden. Allerdings müssen auch sie sich an Regeln halten. Es wird angeregt, den Jugendlichen einen Platz anzubieten, an dem sie sich treffen und aufhalten können.

Die Bürger wünschen sich ein zentrales Beschwerdemanagement im Rathaus als Ansprechpartner zur Meldung und Dokumentation der Vorfälle. Auch die Polizei sollte seitens der Verwaltung stärker eingefordert werden.
Vielleicht könnte sozusagen an der Basis begonnen und die Schulsozialarbeit noch weiter ausgebaut werden, obwohl es an allen weiterführenden Schulen bereits mehrere Sozialarbeiter gibt.

Ein Runder Tisch mit betroffenen Bürgern, Parteivertretern und Verwaltung am 27.11.2017 ergänzte die Thematik.

Die SPD-Fraktion und der SPD-Vorstand stehen für weitere Gespräche mit den Bürgern zur Verfügung.
Neben Dr. Andrea Schröder-Ritzrau nahmen noch Manfred Zuber, Elisabeth Krämer, Christian Schick, Petra Wahl, Annette Strehle, Akif Ünal, Birgit Böhli-Tretschock und Siegfried Kopizenski aus dem SPD-Vorstand an diesem Abend teil.

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Text und Fotos: BBinz

 

 

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