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Rissesanierung im Wieslocher Straßennetz

24. August 2026 | > Wiesloch, Allgemeines, Das Neueste

Rissesanierung im Wieslocher Straßennetz

Stadt lässt Fahrbahnen und Radwege vorsorglich instandsetzen – rund 12 Kilometer werden saniert

Im Wieslocher Stadtgebiet laufen derzeit umfangreiche Arbeiten zur Rissesanierung von Straßen und Radwegen. Dabei werden vorhandene Risse und offene Fugen in den Fahrbahndecken gezielt geschlossen, bevor daraus größere Schäden entstehen können. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis spätestens Ende August 2026 abgeschlossen sein.

Insgesamt hat die Stadt Wiesloch eine Rissesanierung auf einer Strecke von rund 12.000 Metern beauftragt. Betroffen sind verschiedene Straßen und Wege im gesamten Stadtgebiet. Dazu zählen unter anderem Abschnitte der Alten Bruchsaler Straße, Am Schwimmbad, Alten Heerstraße und Waldstraße. Auch der Radweg zwischen Wiesloch und Dielheim sowie der Radweg in den Talwiesen werden entsprechend instandgesetzt.

Risse frühzeitig schließen

Risse in Asphaltflächen können unterschiedliche Ursachen haben. Neben starken Temperaturschwankungen, Hitze, Wasser und Frost können auch Setzungen im Untergrund, Materialermüdung oder Spannungen im Straßenaufbau dazu führen, dass sich die ersten Schäden bilden.

Werden diese Schadstellen nicht rechtzeitig behandelt, kann insbesondere Wasser in die Fahrbahndecke eindringen. Durch Frost und weitere Belastungen kann sich der Schaden anschließend vergrößern und langfristig zu erheblichen Schäden am Straßenbelag führen.

Mit der aktuellen Maßnahme möchte die Stadt deshalb möglichst frühzeitig gegensteuern. Die vorhandenen Risse werden verschlossen, sodass das Eindringen von Wasser verhindert und die weitere Entwicklung der Schäden verlangsamt werden soll.

HPS-Verfahren kommt zum Einsatz

Für die Arbeiten wird das sogenannte HPS-Verfahren eingesetzt. Dabei werden die vorhandenen Risse zunächst gründlich gereinigt und erwärmt. Anschließend wird ein elastisches, bituminöses Material in die Schadstellen eingebracht. Zum Abschluss wird die behandelte Stelle mit einer feinen Gesteinskörnung abgestreut.

Durch die flexible Abdichtung kann das Material die Bewegungen der Fahrbahn besser aufnehmen. Gleichzeitig wird die Oberfläche wieder gegen eindringende Feuchtigkeit geschützt.

Fahrbahnen länger erhalten

Die Stadt setzt mit der Rissesanierung bewusst auf eine vorbeugende Instandhaltung. Durch die frühzeitige Reparatur sollen größere Schäden am Straßenaufbau möglichst verhindert werden. Gleichzeitig kann die Lebensdauer der bestehenden Fahrbahnen verlängert werden.

Langfristig können solche Maßnahmen dazu beitragen, aufwendigere und damit auch deutlich kostenintensivere Sanierungen hinauszuzögern oder zu vermeiden. Die Rissesanierung ist damit ein wichtiger Bestandteil der laufenden Erhaltung des Wieslocher Straßennetzes.

Ein Vorteil des Verfahrens ist zudem, dass die Arbeiten in der Regel unter laufendem Verkehr durchgeführt werden können. Dadurch bleiben die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer vergleichsweise gering. An den jeweiligen Arbeitsstellen kann es dennoch kurzfristig zu Wartezeiten, Fahrbahneinschränkungen oder Behinderungen kommen.

Mit der Sanierung von insgesamt rund zwölf Kilometern Fahrbahn- und Radwegflächen investiert die Stadt Wiesloch damit in den langfristigen Erhalt ihrer Verkehrsinfrastruktur. Durch rechtzeitiges Handeln sollen aus kleinen Rissen möglichst gar nicht erst größere und kostenintensive Straßenschäden entstehen.

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