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Rhein-Neckar-SPD begrüßt Mindestlohnerhöhung

30. September 2022 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Politik, SPD, ~ Umgebung

SPD: „Mindestlohnerhöhung ist Respekt für Arbeit“

Die Vorsitzenden der Rhein-Neckar-SPD, die Walldorfer Kreisrätin Andrea Schröder-Ritzrau und Landtagsvizepräsident Daniel Born, haben gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci die Erhöhung des Mindestlohns zum 1. Oktober auf 12 Euro begrüßt. „Damit setzt die SPD – nur ein Jahr nach der gewonnenen Bundestagswahl – ein zentrales Wahlversprechen um. Davon profitieren 6,6 Millionen Frauen und Männer in Deutschland. Auch für fast 30.000 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis bedeutet dieser Schritt nach aktuellen Berechnungen der Hans-Böckler-Stiftung eine kräftige Gehaltserhöhung“, erklärt Castellucci. Insgesamt arbeiten in der Rhein-Neckar-Region 14,3 Prozent der Beschäftigten zum Mindestlohnanspruch.

„Wir haben im letzten Jahr gesagt: Wer uns wählt, wählt die Erhöhung des Mindestlohns. Nun lösen wir dieses Versprechen ein, weil es für viele Millionen Menschen in ganz Deutschland und auch hier in unserem Landkreis einen enormen Unterschied auf ihrem Lohnzettel macht. Gerade in Zeiten steigender Preise ist das ein wichtiger Schritt, um unser Land in der Krise zusammenzuhalten“, so Schröder-Ritzrau.

„Von der Erhöhung des Mindestlohns profitieren auch im Rhein-Neckar-Kreis insbesondere Beschäftigte im Bereich Körperpflege, Gastronomie, Reinigung und Einzelhandel. Kurzum: Die Leute, die unser Zusammenleben am Laufen halten, aber deren Arbeitgeber auch auf Grund geringer Tarifbindung oft wenig bezahlen“, ergänzt Born. Ihn irritiere dabei, dass die CDU sich im Bundestag bei der Mindestlohnerhöhung enthalten habe. „Es ist ärgerlich, dass hier immer noch gegen die Widerstände von CDU und Arbeitgeberverbänden gekämpft werden muss. Es liegt doch auf der Hand, dass man von weniger als 12 Euro die Stunde nicht leben kann.“

Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro sehen die drei SPD-Politiker als eine Frage des Respekts. Denn wer arbeite, so die Sozialdemokraten einhellig, der müsse auch davon leben können. Schröder-Ritzrau stellt zudem klar: „Der Mindestlohn ist eine untere Haltelinie – darunter darf es nicht gehen. Gute Löhne gibt es vor allem dann, wenn Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände miteinander Tarifverträge abschließen. Deshalb wollen wir in Land und Kommune zum Beispiel bei öffentlichen Vergaben die Tariftreue stärken.“

Pressemitteilung vom 30. September 2022, Daniel Born MdL Baden-Württemberg

 

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