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Rhein-Neckar-Kliniken üben für Wassernotstand

4. Februar 2025 | Allgemeines, Das Neueste, Gesundheit

Fachtreffen des Gesundheitsamts zur Krisenbewältigung

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises organisierte eine Veranstaltung zur Notfallplanung bei Wasserausfällen in Krankenhäusern. Die Tagung, die im Landratsamt stattfand, ist Teil einer Reihe, die bereits vor der Corona-Pandemie begann. Ziel war es, Strategien zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung in medizinischen Einrichtungen zu diskutieren. Der Vorfall von 2019, als in Teilen Heidelbergs das Wasser bläulich verfärbt aus den Leitungen kam, verdeutlichte die Relevanz des Themas.

Expertenaustausch zur Wasserversorgungssicherheit

Beteiligte aus Krankenhäusern, Wasserversorger, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Bundeswehr sowie regionale Hilfsorganisationen kamen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen. Dabei wurden Möglichkeiten zur Sicherstellung der Wasserversorgung und Notfallmaßnahmen in sensiblen Einrichtungen besprochen.

Maßnahmen für den Ernstfall

Dr. Andreas Welker, Leiter des Gesundheitsamts, unterstrich die Notwendigkeit eines effektiven Alarm- und Einsatzplans. Jens Bäumer vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe präsentierte Strategien zur Bewältigung eines Wasserausfalls in Krankenhäusern. Stefan Kramer, Experte für technischen Gesundheitsschutz, berichtete über die Wasserverfärbung von 2019 und ihre Auswirkungen. Martin Scherrer vom Universitätsklinikum Heidelberg schilderte praktische Erfahrungen mit Notbrunnen.

Ergebnisse und weitere Planungen

Das große Interesse an der Veranstaltung zeigte sich in der regen Beteiligung. Diskutiert wurden unter anderem Konzepte zur Wassereinsparung, technische Lösungen zur Wasserspeicherung und die Anbindung der Kliniken an mehrere Wassernetze. Auch die Möglichkeiten externer Unterstützung und das DAKEP-Register wurden thematisiert. Organisatorin Inga Bacher betonte die Bedeutung langfristiger Notfallstrategien.

Vorsorgeempfehlungen für die Bevölkerung

Stefanie Heck, Kreisbrandmeisterin und Leiterin des Amts für Feuerwehr und Katastrophenschutz, hob hervor, dass nicht nur Institutionen, sondern auch die Bevölkerung Vorsorgemaßnahmen treffen sollte. Das BBK rät dazu, Wasserreserven anzulegen, da der Mensch nur wenige Tage ohne Flüssigkeit überleben kann. Mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag und Person sowie zusätzliche Mengen für die Nahrungszubereitung sollten eingeplant werden. Weitere Hinweise zur Vorsorge sind auf der Website des BBK abrufbar.

Das nächste Treffen wird sich mit der Problematik eines Stromausfalls beschäftigen.

Weitere Informationen

Weitere Tipps für die Zusammenstellung eines Vorrats gibt es auf der Website des BKK unter https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/vorsorge_node.html
Informationen zur Krankenhausalarm- und -einsatzplanung unter https://www.bbk.bund.de/DE/Themen/Gesundheitlicher-Bevoelkerungsschutz/Krankenhausalarmplanung/krankenhausalarmplanung_node.html.

Text und Fotos: Landratsamt Rhein-Neckar

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