Priorisierung des Wirtschaftsstandortes Walldorf/Wiesloch

Aktuelles Bundesprogramm für Autobahnen und Bundesstraßen im Land sinnvoll ergänzen

Die CDU Walldorf hat auf ihrer Vorstandssitzung vom 21. Juli 2015 beschlossen, die andauernde Untätigkeit der Landesregierung zur hoch belasteten Verkehrssituation in Walldorf und dem sich anschließenden südlichen Rhein-Neckar-Kreis weiter zu thematisieren.

Deshalb will die CDU Walldorf mit den betroffenen Gemeinden und der Wirtschaft diskutieren, welcher aktuelle Handlungsbedarf besteht, wie dringend er ist und welche Lösungsmöglichkeiten – auch stufenweise – angepackt und in naher Zukunft auch umgesetzt werden könnten.

Der aktuelle Geldsegen des Bundes für bessere Fernstraßen und Brücken, von dem das Land Baden- Württemberg erfreulicherweise einen „Löwenanteil“ bekommt, offenbart, dass ohne frühzeitige Planungen selbst mittel- oder langfristig Projekte nicht umgesetzt werden.

So hat die Bundesregierung den jetzt gewährten Zuschuss davon abhängig gemacht, dass die einzelnen Baumaßnahmen bereits bis 2017 begonnen werden müssen. Die CDU Stadtverband Walldorf hat bereits auf ihrer Mitgliederversammlung vom 29. April die Landesregierung Baden-Württembergs aufgefordert, die L 723 zwischen Walldorf und Rauenberg vierspurig auszubauen, hierzu die Planung umgehend zu beginnen und noch vor dem Umbau des Autobahnkreuzes BAB5/6 (sog. Walldorfer Kreuz) umzusetzen.

Weiterhin soll sich die Landesregierung im Zusammenhang mit dem Umbau des Walldorfer Kreuzes umgehend für den 6-spurigen

Ausbau der BAB 5 bis Heidelberg einsetzen. Anlass für diesen Beschluss war die Bürgerversammlung der Stadt Walldorf vom 23. April. Dort wurde u.a. durch das Regierungspräsidium Karlsruhe der Umbau des Walldorfer Kreuzes (frühestens) im Jahr 2020 vorgestellt.

Eine Erweiterung der L 723 von Walldorf bis Rauenberg durch einen vierspurigen Ausbau ist in diesem Zusammenhang weder Teil der Planung, noch mittelfristig vorgesehen. Die ständigen Staus von Rauenberg nach Walldorf und auch in entgegengesetzter Richtung sind insbesondere Folge der Überlastung der L 723. Es ist daher zwingend notwendig, die Leistungsfähigkeit dieser Landesstraße zu verbessern.

Für den überregional bedeutsamen Wirtschaftsstandort Walldorf bedeutet eine sinnvolle Verkehrspolitik insbesondere auch Wirtschaftspolitik. Das heißt, dass der Ausbau L 723 in den „Maßnahmenplan Landesstraßen“ aufgenommen und noch vor dem Ausbau des Walldorfer Kreuzes umgesetzt werden muss. Denn während der Umbaumaßnahme wird gerade die L 723 als Umgehungsstraße beansprucht werden.

 

Quelle: CDU Walldorf 

 

Veröffentlicht am 31. Juli 2015, 09:06
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=125794 

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