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Nester der Asiatischen Hornisse finden und entfernen

18. April 2026 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Politik, ~ Umgebung

 

Bezirksimkerverein bittet Bevölkerung besonders im Frühjahr um Mithilfe

Um die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu stoppen beziehungsweise einzudämmen, muss laut Bezirksimkerverein Wiesloch jetzt im Frühling schnell und gemeinsam gehandelt werden. Das Auffinden, Melden und Entfernen von sogenannten Embryonalnestern der invasiven Art im Frühjahr ist dem Verein zufolge wichtig, um die Bildung großer Sekundärnester im Sommer und damit ökologische und wirtschaftliche Verluste zu vermeiden sowie um die Ausbreitung, das Vorhandensein und den Invasionsdruck der schädlichen Hornissenart nachzuvollziehen, für die Zukunft abzuschätzen und entsprechend handeln zu können.

Embryonalnester im Frühstadium können schnell, einfach und kostengünstig selbst entfernt werden, da zu Beginn die Königin allein im Nest anwesend ist, um Zellen für Arbeiterinnen der ersten Generation zu bauen. Eine Anleitung zur selbständigen Embryonalnestentfernung erhalten Interessierte nach der Meldung und Verifizierung auf der offiziellen Meldeplattform der Landesanstalt für Umwelt (www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/asiatische-hornisse-melden) oder in der „Meine Umwelt“-App. 

Da die Verwechslungsgefahr mit heimischen Arten gerade in der Nestgründungsphase sehr hoch ist, sollten für den Identifikationsprozess auch immer Fotos der gesichteten Hornisse oder des Nestes mit aufsitzender Hornisse auf der Meldeplattform hochgeladen werden. Es gilt: Andere Insekten, vor allem die geschützte Europäische Hornisse, dürfen auf keinen Fall geschädigt werden. 
Nach einer Verifizierung und Bestätigung durch die Meldeplattform sollte das einzelne Tier abgetötet oder das Embryonalnest entfernt werden. Dadurch wird der Lebenszyklus unterbrochen und die Bildung von großen Sekundärnestern verhindert.

Wer bei der Nestentfernung Unterstützung benötigt, kann sich an den Bezirksimkerverein Wiesloch wenden, dem zwei zertifizierte Nestentferner zur Seite stehen. Interessierte wenden sich zur Kontaktaufnahme an die Ansprechpartner des Fachdienstes Umwelt im Rathaus (umweltschutz@walldorf.de oder 06227/35-1234).

 

Text und Fotoquelle: Stadt Walldorf

 

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