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Nachhilfelehrkräfte fordern KI-Unterricht an Schulen – andere Fächer verlieren an Relevanz

21. August 2025 | Gesellschaft

Nachhilfelehrkräfte fordern KI-Unterricht an Schulen – andere Fächer verlieren an Relevanz

  • 74 % der Nachhilfelehrkräfte in Europa fordern KI als Schulfach
  • Informatik gilt als relevantestes Fach im KI-Zeitalter, Literatur als am wenigsten relevant
  • 65 % der Nachhilfelehrkräfte halten traditionelle Prüfungen für nicht mehr aussagekräftig
  • Fast zwei Drittel (62 %) der Eltern fordern ebenfalls eine Reform des Prüfungssystems

BERLIN, 4. AUGUST 2025. Eine Umfrage des deutschen Nachhilfeanbieters Nachhilfeunterricht by GoStudent zeigt: Schülerinnen und Schüler werden durch veraltete Unterrichts- und Bewertungssysteme sowie überholte Schulfächer ausgebremst.

In einer europaweiten Umfrage unter Nachhilfelehrkräften der Plattform Nachhilfeunterricht gaben knapp drei Viertel (74 %) an, dass Künstliche Intelligenz (KI) als eigenes Fach in den Lehrplan aufgenommen werden sollte, da sich die Art und Weise, wie junge Menschen lernen und mit ihrer Umwelt interagieren, rasant verändert.

Auch auf das Prüfungssystem wirkt sich die KI-Entwicklung aus: 65 % der Lehrkräfte meinen, dass traditionelle Prüfungen die Fähigkeiten der Schüler nicht mehr zuverlässig erfassen, 57 % befürworten eine kontinuierliche Leistungsbewertung anstelle von Einmalprüfungen.

Auf die Frage, welches Fach im KI-Zeitalter am relevantesten bleibe, nannten 45 % der Befragten Informatik, gefolgt von Naturwissenschaften (17 %) und Fremdsprachen (11 %).

Am wenigsten Relevanz wird Literatur zugesprochen – 23 % der Lehrkräfte halten es für am ehesten verzichtbar, gefolgt von Erdkunde mit 13 %.

Auch der aktuelle GoStudent Future of Education Report 2025 belegt, dass 62 % der Eltern neue Formen der Leistungsbewertung für notwendig halten – angesichts der zunehmenden Nutzung von KI durch Schüler. So gaben 16 % der befragten Schüler zu, KI beim Schreiben von Aufsätzen zu nutzen, 21 % setzen sie bei Prüfungen ein.

Laut dem Report glauben 59 % der britischen Eltern, dass Noten kein verlässliches Abbild der tatsächlichen Fähigkeiten ihrer Kinder mehr sind. 58 % sorgen sich, dass das reine Auswendiglernen für Prüfungen zu viel Raum einnimmt – zulasten wichtiger Zukunftskompetenzen wie kritischem Denken.

Albert Clemente, CEO von Nachhilfeunterricht, erklärt: „Nachhilfelehrkräfte arbeiten regelmäßig im direkten Eins-zu-eins-Kontakt mit Schülerinnen und Schülern und erkennen Probleme oft früher als Lehrkräfte in überfüllten Klassen. Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen: Schüler wünschen sich dringend Orientierung und Bildung rund um die rasant fortschreitende KI-Technologie – eine Sorge, die auch viele Eltern teilen. Da diese Technologie bereits genutzt wird, ist fundierter Unterricht entscheidend, um eine sichere und sinnvolle Anwendung zu gewährleisten – als Ergänzung zum Lernen, nicht als Ersatz.“

„Zudem ist zu erkennen, dass sich die Nachfrage nach bestimmten Fächern in den kommenden Jahren stark verändern wird. Informatik wird wichtiger denn je, während traditionelle Fächer an Bedeutung verlieren. Vor allem aber brauchen Schüler klare Leitlinien und Unterrichtsangebote im Bereich KI – sonst ist es kaum möglich, ihre Fähigkeiten über klassische Prüfungen realistisch zu bewerten.“

ENDE

Pressekontakt:

Jamie Lester und Christine Webb

Brazil (PR-Agentur für Nachhilfeunterricht)

E-Mail: [email protected]

Telefon: 020 7785 7383

Weitere Informationen unter: https://www.nachhilfeunterricht.de/

Hinweis an die Redaktion:

Diese Pressemitteilung basiert auf einer Umfrage unter 278 Nachhilfelehrkräften der Plattform Nachhilfeunterricht in Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien.

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